Rooney fällt mehrere Wochen aus

Von Florian Bogner
Mittwoch, 31.03.2010 | 15:23 Uhr
Wayne Rooney zog sich gegen Bayern München eine Knöchelverletzung zu
© Getty
Advertisement
PDC World Championship
Fr15.12.
Wahnsinn im Ally Pally:
Jeden Abend auf DAZN
A-League
Live
FC Sydney -
Melbourne City
Indian Super League
Kerala -
NorthEast Utd
Ligue 1
St. Etienne -
Monaco
Championship
Sheffield Wed -
Wolverhampton
Primera División
FC Sevilla -
Levante
Premier League
Leicester -
Crystal Palace
Premiership
Aberdeen -
Hibernian
Serie A
Inter Mailand -
Udinese
FIFA Club World Cup
Al Jazira -
Pachuca
Premier League
Arsenal -
Newcastle
Championship
Sunderland -
Fulham
Primera División
Bilbao -
Real Sociedad
Ligue 1
Rennes -
PSG
FIFA Club World Cup
Real Madrid -
Gremio
Serie A
FC Turin -
Neapel
Premier League
Man City -
Tottenham
Primera División
Eibar -
Valencia
Championship
Cardiff -
Hull
Ligue 1
Caen -
Guingamp
Ligue 1
Dijon -
Lille
Ligue 1
Montpellier -
Metz
Ligue 1
Straßburg -
Toulouse
Ligue 1
Troyes -
Amiens
Premier League
Chelsea -
Southampton (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Cagliari
Premier League
Stoke -
West Ham (Delayed)
Premier League
Brighton -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Watford -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
Girona -
Getafe
Eredivisie
Sparta -
Feyenoord
Serie A
Hellas Verona -
AC Mailand
Eredivisie
Alkmaar -
Ajax
First Division A
Brügge -
Anderlecht
Ligue 1
Nantes -
Angers
Serie A
Bologna -
Juventus
Serie A
Crotone -
Chievo Verona
Serie A
Florenz -
CFC Genua
Serie A
Sampdoria -
Sassuolo
Premier League
West Bromwich -
Man United
Primera División
Celta Vigo -
Villarreal
Ligue 1
Nizza -
Bordeaux
Premier League
Bournemouth -
Liverpool
Serie A
Benevento -
SPAL
Primera División
Las Palmas -
Espanyol
Primeira Liga
Sporting -
Portimonense
Primera División
FC Barcelona -
La Coruna
Serie A
Atalanta -
Lazio
Ligue 1
Lyon -
Marseille
Premier League
Everton -
Swansea
Primera División
Malaga -
Real Betis
Primeira Liga
FC Porto -
Maritimo
League Cup
Arsenal -
West Ham
League Cup
Leicester -
Man City
Coppa Italia
Neapel -
Udinese
Primera División
Levante -
Leganes
Coppa Italia
AS Rom -
FC Turin
Primera División
Getafe -
Las Palmas
First Division A
Mechelen -
Brügge
Coppa Italia
Juventus -
CFC Genua
League Cup
Chelsea -
Bournemouth
Ligue 1
Amiens -
Nantes
Ligue 1
Angers -
Dijon
Ligue 1
Bordeaux -
Montpellier
Ligue 1
Guingamp -
St. Etienne
Ligue 1
Lille -
Nizza
Ligue 1
Marseille -
Troyes
Ligue 1
Metz -
Straßburg
Ligue 1
Monaco -
Rennes
Ligue 1
PSG -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Lyon
League Cup
Bristol City -
Man United
Primera División
Real Sociedad -
FC Sevilla
Indian Super League
Bengaluru -
Jamshedpur
Primera División
Eibar -
Girona
Primera División
Alaves -
Malaga
Indian Super League
Chennai -
Kerala
Serie A
Chievo Verona -
Bologna
Primera División
Real Betis -
Bilbao
Premier League
Arsenal -
Liverpool
Serie A
Cagliari -
Florenz
Primera División
Espanyol -
Atletico Madrid
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
Serie A
Lazio -
Crotone
Primera División
Real Madrid -
FC Barcelona
Premier League
Everton -
Chelsea
Premiership
Kilmarnock -
Rangers
Serie A
CFC Genua -
Benevento
Serie A
Neapel -
Sampdoria
Serie A
Sassuolo -
Inter Mailand
Serie A
SPAL -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Hellas Verona
Premier League
Man City -
Bournemouth
Championship
Sheffield Wed -
Middlesbrough
Primera División
Valencia -
Villarreal
Serie A
AC Mailand -
Atalanta
Premier League
Burnley -
Tottenham
Primera División
La Coruna -
Celta Vigo
Championship
Aston Villa -
Sheffield Utd
Eredivisie
PSV -
Vitesse
Premier League
Leicester -
Man United
Serie A
Juventus -
AS Rom
Premier League
Brighton -
Watford (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
Stoke -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Huddersfield (DELAYED)
Eredivisie
Ajax -
Willem II
Premier League
Tottenham -
Southampton
Premier League
Boxing Day -
Die Konferenz
Championship
Birmingham -
Norwich
Championship
Burton Albion -
Leeds
Premier League
Liverpool -
Swansea
Premier League
Man United -
Burnley (DELAYED)
First Division A
Anderlecht -
Gent
Championship
Brentford -
Aston Villa
Premier League
West Bromwich -
Everton (DELAYED)
Premier League
Huddersfield -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Watford -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
West Ham (DELAYED)
Premiership
Hearts – Hibernian
Indian Super League
Jamshedpur -
Chennai

Wie Bayern 1999 muss Manchester United in der Nachspielzeit zwei herbe Nackenschläge einstecken. Das Last-Minute-Tor von Ivica Olic schmerzt die Red Devils dabei aber nicht so sehr, wie der Ausfall von Wayne Rooney. Er wird ManUtd zwei bis vier Wochen fehlen.

Sicher, Ivica Olic' Tor in den letzten Sekunden der Nachspielzeit traf Manchester United ins Herz. Was die Engländer jedoch noch mehr schockierte, war eine Aktion acht Sekunden bevor der Ball im Netz zappelte: die Verletzung von Wayne Rooney.

"Betet, das Roo es schafft", schrieb die Online-Ausgabe der "Sun" am Tag danach und machte sich bereits Sorgen, dass die Verletzung des Stürmers so schwerwiegend sein könnte, dass er vielleicht sogar die WM verpassen könnte. "Bitte lass das nicht der Moment sein, in dem Englands WM-Traum stirbt", flehte die "Daily Mail".

Für die WM-Hoffnungen der Engländer gab es am Nachmittag Entwarnung. Bei einer Untersuchung in Manchester wurde bei Rooney ein verstauchter Knöchel festgestellt. Ausfallzeit: zwei bis vier Wochen.

Zurückgezogen und umgeknickt

Doch was war passiert? Als Mario Gomez sich im Mittelfeld den Ball schnappte und ein letztes Mal mit Brachialgewalt Richtung ManUtd-Sechzehner stürmte, kam Rooney schräg von hinten dazu, um Gomez den Weg abzuschneiden.

Gomez war jedoch schneller, und weil Rooney schon Gelb hatte, zog er zurück - und kam dabei so unglücklich mit dem rechten Fuß auf, dass er umknickte und sofort signalisierte, dass etwas nicht in Ordnung sei. Drei Mann mussten ihn schließlich vom Platz hieven.

Buchmacher ändern die Quote

Bänderriss im Knöchel, Syndesmosebandriss, oder doch wieder der Mittelfuß? Die Spekulationen griffen schnell um sich. Klar war nur, dass Rooney anschließend nicht mit dem Mannschaftsbus zurück ins Hotel fuhr, sondern erst lange nach Spielende als Letzter aus der Kabine kam - mit zwei Krücken bewaffnet und mit einer Spezialschiene am Fuß, die normalerweise bei Achillessehnen-Verletzungen angelegt wird.

Sir Alex Ferguson berichtete zuvor auf der Pressekonferenz, dass es angeblich nicht so schlimm sei. "Wayne hat sich am Knöchel verletzt. Es ist zu früh, etwas darüber zu sagen", meinte der Sir. Die englischen Buchmacher änderten die Quote für einen WM-Sieg der Three Lions am Mittwoch dennoch schon mal vorsorglich von 5-1 auf 6-1.

Um die WM muss sich Rooney nach der Diagnose am Mittwoch keine Sorgen machen - die wichtigen Spiele gegen Chelsea (Samstag) und Bayern (Mittwoch) wird er aber auf alle Fälle verpassen. Frappierend: Es ist bereits Rooneys zwölfte Verletzung im Fuß- bzw- Sprunggelenksbereich. Und der Mann ist erst 24 Jahre alt.

Ferguson traf die falsche Entscheidung

Rooneys Mitspieler flüchteten sich derweil in Durchhalteparolen. "Wir haben auch schon in Bolton ohne ihn gespielt", wies Edwin van der Sar auf den 4:0-Sieg vom Samstag hin. "Verletzungen passieren. Klar will man immer die besten Spieler zur Verfügung haben, aber wenn einer fehlt, kommt ein anderer rein, der einen guten Job machen muss."

Zum Beispiel Dimitar Berbatow. Der Ex-Leverkusener war gegen Bolton zweifacher Torschütze und wurde in München nach 70 Minuten eingewechselt, um ManUtd wieder mehr Ballsicherheit zu geben. Ferguson war genervt davon, wie leichtfertig das Mittelfeld die Bälle verlor und wollte mit Berbatow und Antonio Valencia für Michael Carrick und Ji-Sung Park diesen Missstand beheben.

Der Schuss ging aber nach hinten los, weil Berbatow und Valencia nicht die Defensivqualitäten der beiden weichenden Spieler hatten - und so konnte das Bayern-Mittelfeld noch mehr Druck nach vorne ausüben. "Ich habe mit Berbatow einen Spieler eingewechselt, der den Ball halten und nach vorne bringen kann. Aber wenn man den Ball weggibt, muss man verteidigen und das haben wir nicht gut gemacht", meinte Ferguson angefressen.

Van der Sar hält United im Spiel

In Endeffekt war er von Louis van Gaal in den letzten 20 Minuten ausgecoacht worden - der brachte nämlich nach dem Ausgleich in Miroslav Klose sogar noch einen dritten Stürmer und beorderte den umtriebigen Ivica Olic für die Schlussminuten auf den rechten Flügel, von wo aus der Kroate zu seinem Siegtor ansetzte.

"Der Ball hat sich zwischen Evras Füßen verfangen und Evra ist drüber gestolpert. Das hat Olic erlaubt, den Ball zu übernehmen und das Tor zu schießen", beschrieb Ferguson die Szene, die auf Rooneys Malheur folgte.

Das ManUtd nicht schon früher ins Hintertreffen geraten war, lag vor allem an van der Sar, der elf Torschüsse in teilweise atemberaubender Manier (u.a. in der Nachspielzeit gegen Gomez) parierte. "Ich hätte es gerne ein bisschen ruhiger gehabt", meinte der 39-jährige Oldie und fügte kritisch hinzu: "Wir hatten einen guten Start, aber danach haben wir nicht das gespielt, was wir können. Wir haben nie zu unserem Spiel gefunden."

"Ein herber Schlag"

Die Bayern kamen dagegen im Laufe des Spiels immer besser in die Partie, hielten den Ball gut in den eigenen Reihen und brachten United zum Laufen. Am Ende belohnten sich die Münchner mit dem 2:1.

"Ich hätte gerne ein 1:1 mitgenommen, aber es war nicht möglich. Wir haben selbst einige Spiele in der letzten Minute gewonnen - jetzt ist es mal passiert, dass wir eins so verloren haben. Das passiert im Fußball", meinte van der Sar über das bittere Ende aus ManUtd-Sicht.

"Der Schiedsrichter hat ja nicht mal mehr angepfiffen. Wenn man in der Nachspielzeit verliert, ist das ein herber Schlag." Und ohne Rooney im Old Trafford gegen die aggressiven Bayern zu bestehen, wird alles andere als leicht.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung