Champions League

Giftpfeile zwischen Inter und Chelsea

SID
Dienstag, 23.02.2010 | 15:59 Uhr
Carlo Ancelotti steht mit dem FC Chelsea an der Tabellenspitze in England
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Primera División
Levante -
Villarreal
Ligue 2
Chateauroux -
Nimes
Premier League
Man City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Real Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Primera División
Espanyol -
Leganes
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien
WC Qualification South America
Brasilien -
Ecuador
WC Qualification Europe
Dänemark -
Polen
WC Qualification Europe
Slowakei -
Slowenien
WC Qualification Europe
Tschechien -
Deutschland

Am Mittwoch darf Jose Mourinho seinen Platz auf der Trainerbank von Inter Mailand einnehmen. Das ist keinesfalls selbstverständlich bei dem manchmal aufbrausenden Provokateur aus Portugal, der in der Serie A gerade für drei Spiele gesperrt wurde.

Und so geht der Blick im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League (20.30 Uhr im LIVE-TICKER, auf Sat1 und Sky) zwischen dem italienischen Meister und dem FC Chelsea vor allem Richtung Spielfeldrand.

Mourinhos erfolgreiche drei Jahre als Chef der Londoner sind unvergessen und im Vorfeld flogen bereits die verbalen Giftpfeile zwischen San Siro und der Stamford Bridge.

Die Spannungen werden noch dadurch verschärft, dass seit dieser Spielzeit Carlo Ancelotti als Trainer für Michael Ballack und Co, verantwortlich ist, der acht Jahre lang Inters verhassten Lokalkontrahenten AC Mailand trainierte.

Mourinho mischt sich ein

"Mourinho ist nicht mein Freund, mit ihm war ich nie essen oder habe ein Glas Wein getrunken", sagte Ancelotti, "so etwas kann zu einer guten Beziehung beitragen, aber wir haben es nie getan."

Ancelotti ist insbesondere darüber sauer, dass sich Mourinho immer noch in Chelseas Belange einmischt. "Das Team verliert zu viele Spiele", meinte der Portugiese, der Chelsea in seinen drei Jahren zu zwei Meisterschaften geführt hat, aber nie das Halbfinale der Champions League überstand.

Dabei führen die West-Londoner die Tabelle mit vier Zählern Vorsprung vor Manchester United an. Und überhaupt, meint Mourinho, sei die Mannschaft noch von ihm zusammengestellt und sei schlechter geworden, seit er den Verein im September 2007 verließ.

"Wie ein offenes Buch"

Das brachte Ancelotti nur zusätzlich auf die Palme: "Ich glaube, auch seine Nachfolger haben einen fantastischen Job gemacht", meinte der Italiener und streute zusätzlich Salz in Mourinhos sportliche Wunde bei Chelsea: "Avram Grant hat das Team 2008 schließlich ins Finale der Champions League geführt."

Seit seiner Demission in Folge eines Zwists mit Klubeigner Roman Abramowitsch hatte Mourinho einen großen Bogen um Chelsea gemacht. Im Vorfeld des Duells mit den Blues aber hat er sich persönlich auf den Weg in die britische Hauptstadt begeben, um die Mannschaft zu beobachten.

Dabei wäre das gar nicht nötig gewesen. "Chelsea ist wie ein offenes Buch für mich, ich weiß wie sie spielen und wie sie denken", meinte Mourinho nach seinen Studien, "sie wärmen sich sogar noch genauso auf wie früher."

Mit Zettel und Handy

Michael Ballack freut sich dennoch auf das Treffen mit seinem ehemaligen Coach. "Das ist ein absolutes Spitzenspiel. Wir haben leider als Gruppenerster das schwerste Los gezogen", meinte der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft, "Jose Mourinho kennt uns noch genau. Daher hat das Spiel schon eine besondere Brisanz."

Und man wird sehen, was der Trainer aufführt, sollte es nicht so laufen, wie er sich das vorstellt. In Italien wurde er gerade für drei Spiele auf die Tribüne verbannt, weil er einen Schiedsrichter mit einer Art Handschellen-Geste provoziert haben soll.

Auch in der Champions League war er schon mal gesperrt, nachdem er 2005 Bestechungsvorwürfe gegen Schiedsrichter Anders Frisk erhoben hatte. In den Partien gegen Bayern München behalf er sich dann illegal mit Zetteln und dem Handy.

"Ich will immer gewinnen", erklärt der ehrgeizige Coach des italienischen Tabellenführers. Seit acht Jahren hat Inter in der Liga kein Heimspiel verloren und nichts wäre eine größere Genugtuung für Mourinho, wenn er nach dem Rückspiel am 16. März triumphierend hoch in die Loge zu Roman Abramowitsch schauen könnte.

Das Achtelfinale im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung