Champions League

Gross: "Hätten das zweite Tor schießen müssen"

SID
Mittwoch, 24.02.2010 | 12:02 Uhr
Christian Gross (l.) übernahm 2009 das Traineramt beim VfB Stuttgart von Markus Babbel
© Getty
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VfB Stuttgarts Trainer Christian Gross ärgert sich darüber, dass sein Team das wichtige zweite Tor gegen Barcelona verpasst hat, blickt aber optimistisch auf die kommenden Spiele.

Frage: Christian Gross, wie hat Ihnen die Leistung ihrer Mannschaft beim 1:1 gegen Barcelona gefallen?

Gross: Unser Spiel in der ersten Halbzeit war auf einem sehr hohen Niveau. Wir standen kompakt und haben keine Chancen für Barcelona zugelassen. Aber wir hätten das zweite Tor schießen müssen. Beim Gegentor haben wir schlecht verteidigt. Es war nicht das perfekte Spiel, was wir uns gewünscht haben.

Frage: Ist es überhaupt möglich, dieses Tempo über 90 Minuten durchzuhalten?

Gross: Es ist unheimlich schwierig, Barcelona zu stoppen. Das geht nur mit einem großen Aufwand. Daran müssen wir noch arbeiten. Wir haben noch zu viele einfache Ballverluste und müssen dadurch mehr laufen.

Frage: Überwiegt nach so einem Spiel der Stolz, Barcelona an den Rand einer Niederlage gebracht zu haben, oder sind Sie enttäuscht, weil mehr möglich gewesen wäre?

Gross: Man muss in der Analyse immer in Betracht ziehen, gegen wen wir gespielt haben. Wir hätten das zweite Tor schießen müssen, das ärgert mich. Es gab aber auch viel Positives.

Frage: Wie bewerten Sie das Ergebnis?

Gross: Das 1:1 ist ein gutes Resultat. Nur wenige Mannschaften auf der Welt schaffen es, gegen Barcelona zu punkten. Das freut uns und macht uns für die nächsten Spiele optimitisch. Ob es dann in Barcelona reicht, wird man sehen.

Frage: Was muss in Camp Nou passieren, dass der VfB doch noch das Viertelfinale erreicht?

Gross: Wir brauchen einen überragenden Jens Lehmann. Ich habe zu ihm schon gesagt, dass er das Spiel seines Lebens machen muss. Wir haben eine Riesenmöglichkeit, uns wieder bestens zu präsentieren. Wir werden auch in Barcelona unsere Chance suchen. Man hat gegen jeden Gegner eine Chance. Aber das Rückspiel hat noch Zeit, jetzt bereiten wir uns erst einmal auf Frankfurt vor.

Frage: Befürchten Sie nach so einem Duell gegen Barcelona, dass beim Bundesligaspiel am Samstag gegen Frankfurt ein Schlendrian aufkommen könnte?

Gross: So ein Spiel in der Champions League saugt viel mentale Energie ab. Wir müssen uns sehr gut erholen, um wieder aggressiven Fußball spielen zu können. Ein Schlendrian wird nicht einziehen.

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