Champions League, Achtelfinale

Wenger attackiert Schiedsrichter scharf

SID
Donnerstag, 18.02.2010 | 12:22 Uhr
Arsene Wenger (2.v.r.) im lautstarken Disput mit Schiedsrichter Martin Hansson (l.)
© Getty
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Arsene Wenger, Coach des FC Arsenal, hat die Leistung des schwedischen Schiedsrichters im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League seines Klubs gegen Porto scharf kritisiert.

Arsene Wenger hat nach der 1:2-Niederlage seines FC Arsenal im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League beim FC Porto heftige Kritik an Schiedsrichter Martin Hansson aus Schweden geübt. "Wir hatten keine Chance zu verteidigen. Es war ein schwerer Fehler, sogar ein doppelter Fehler", schimpfte der französische Trainer über Portos Siegtreffer durch Falcao in der 51. Minute.

Zunächst wertete Hansson, der nach dem Handspiel von Frankreichs Thierry Henry beim entscheidenden Tor im WM-Play-off-Spiel gegen Irland im November vorigen Jahres schon einmal heftig in der Kritik gestanden hatte, ein Zuspiel von Arsenals Sol Campbell zum eigenen Torhüter Lukasz Fabianski als absichtlichen Rückpass. Den folgenden indirekten Freistoß führte Portos Ruben Micael schnell aus, was Hansson sehr zum Ärger von Wenger nicht unterband.

"Sol hat den Ball unabsichtlich berührt"

"Der Schiedsrichter hat den Torhüter weggestoßen und ihm den Ball gegeben", beschrieb Wenger aus seiner Sicht den Augenblick vor Ruben Micaels Pass auf Falcao: "Dann haben sie das Tor gemacht."

Schon die Freistoß-Entscheidung an sich sei falsch gewesen, monierte der Arsenal-Coach. "Ich denke, dass der Rückpass unabsichtlich war. Sol hat den Ball versehentlich berührt", sagte Wenger über die Aktion des früheren englischen Nationalverteidigers, der in seinem ersten Champions-League-Spiel nach fast vier Jahren Pause zuvor bereits in der 18. Minute die Porto-Führung von Silvestre Varela (11.) ausgeglichen hatte.

Zuletzt hatte der inzwischen 35-Jährige im Finale 2006 beim 1:2 der Gunners gegen den FC Barcelona gespielt und auch getroffen. Nach der Partie verließ Campbell den Klub und spielte zunächst drei Jahre beim Liga-Konkurrenten FC Portsmouth. Zu Beginn dieser Saison folgte der spektakuläre Wechsel zum finanzstarken Viertligisten Notts County, den Campbell aber nach nur einem Spiel wieder verließ. In der Winterpause kehrte er schließlich zu Arsenal zurück.

Portos Coach Ferreira hat Verständnis für Wenger

Portos Trainer Jesualdo Ferreira hatte Verständnis für Wengers Wut, hielt das Tor aber für regelkonform. "So etwas passiert allen Trainern und ist mir zuvor auch schon passiert. Wir wissen dann nicht, auf wen wir eher sauer sein sollen, auf den Schiedsrichter oder unsere Spieler", sagte er.

"Es war eine intelligente Aktion meines Spielers, ein leichter, aber angemessener Abschluss von Falcao", meinte der Porto-Coach, der trotz des knappen, aber "verdienten" Sieges Arsenal wegen des Auswärtstores noch im Vorteil sieht: "Aber ich bin sicher, dass wir in London auch treffen werden."

Fabianski schenkt Porto den Sieg

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