Michael Ballack im Interview

"Das war ein Riesen-Fight von beiden Teams"

Von Interview: Rolf Fuhrmann
Donnerstag, 01.05.2008 | 00:27 Uhr
Ballack, Chelsea
© Getty
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München - Michael Ballack zog durch Chelseas 3:2-Sieg gegen den FC Liverpool zum zweiten Mal in das Endspiel der Champions League ein.

Im Interview spricht der 31-Jährige über den Fight gegen die Reds und die Chancen gegen Manchester United.

Frage: Herr Ballack, es war ein hartes Spiel mit einem verdienten Sieger Chelsea?

Michael Ballack: Es war bei Dauerregen ein Riesen-Fight von beiden Mannschaften. Aber wir haben in der Verlängerung zulegen können. Das hat den Ausschlag gegeben.

Frage: Warum gab es den Hänger nach der Pause?

Ballack: Wenn man 1:0 führt, lässt man sich zurückfallen. Das hat man auch bei Manchester United gegen Barcelona gesehen. Dazu kommt die andere Mannschaft besser ins Spiel. Wenn du dann das Tor kassierst, musst du erstmal den Schalter wieder umlegen. Und das ist nicht einfach. Wir haben es aber hervorragend gemacht.

Frage: Wie war die Situation beim Strafstoß?

Ballack: Es war ein klarer Elfmeter. Sami Hyypiä kommt den Schritt zu spät.

Frage: Warum haben sie nicht den Elfer geschossen?

Ballack: Lampard ist unser erster Elfermeterschütze und hat ihn auch sicher verwandelt. Dazu kam noch, dass ich gefoult wurde. Und es ist immer so eine Sache, wenn der Gefoulte selbst schießen soll.

Frage: Jetzt kommt es nicht nur in der Liga zum Duell um dem Titel gegen Manchester United, sondern auch im Champions-League-Finale. Wie stehen die Chancen?

Ballack: In der Liga haben wir es nicht mehr selbst in der Hand. Da müssen wir auf einen Ausrutscher von Manchester hoffen. Das ist in Moskau anders. Wir sind gut drauf und frisch. Ich hoffe, wir können den Schwung ins Finale mitnehmen..

Frage: Das Finale findet in der Heimat von Roman Abramowitsch statt...

Ballack (lacht): ... und wir standen enorm unter Druck, weil unser Boss schon vor längerer Zeit für Moskau gebucht hat. Das haben wir geschafft. Und wenn man in einem Endspiel steht, will man es auch gewinnen.

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