Schalke zittert vor der Blamage

Glauben ist alles!

Von Haruka Gruber
Dienstag, 11.12.2007 | 15:38 Uhr
Schalke, Rosenborg, Kuranyi
© Getty
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München - Einem Prediger gleich betet er seine Litanei herunter.

"Wir werden gewinnen", wiederholt Clemens Tönnies vor der entscheidenden Champions-League-Partie des FC Schalke 04 gegen Rosenborg Trondheim immer und immer wieder.  (Verfolgen Sie das spannende Finale am Dienstag um 20.45 Uhr im SPOX-LIVE-TICKER oder in einer speziellen deutschen Konferenz nur mit Schalke und Werder bei Premiere und im Internet TV!)

Als ob das Repetieren jede Angst vor einem Ausscheiden nehmen würde. Als ob das Repetieren die ständigen Unruhen in der Schalker Kabine - mit der Suspendierung von Ivan Rakitic und Mladen Krstajic als vorläufigem Höhepunkt - im Nu wegwischen würde, antwortet der Aufsichtsratschef der Königsblauen jede Frage mit diesem Mantra.

"Die Frage stellt sich nicht"

War es nie so einfach, in das Champions-League-Achtelfinale einzuziehen? "Wir haben alles in der Hand. Wir werden gewinnen", so Tönnies im Gespräch mit SPOX.com.

Wie wichtig ist das Spiel gegen Trondheim, um die internationalen Ambitionen zu unterstreichen? "Wir haben den Anspruch, uns langfristig in der Spitzenklasse zu etablieren. Deshalb werden wir gewinnen."

Könnte die Mannschaft durch einen Misserfolg einen Knacks bekommen? "Die Frage stellt sich nicht. Wir werden gewinnen."

Das Zwölf-Millionen-Spiel

Nur durch einen Sieg würde Königsblau erstmals in der Vereinsgeschichte im erlauchten Kreis der 16 besten europäischen Teams stehen. Bei einem Remis oder einer Niederlage droht der Absturz auf Tabellenplatz vier - und damit der Verlust von mindestens zwölf Millionen Euro, die bei einem Weiterkommen in der Königsklasse winken. Mehreinnahmen, die für dringend benötige Neuzugänge veranschlagt sind.

(Rechnen Sie selbst nach, wie Schalke weiterkommen könnte: Der Champions-League-Rechner)

Dementsprechend angespannt klingt Tönnies. Und wer nervös ist, flüchtet sich gerne in Platitüden. "Wir sind der FC Schalke, wir werden alles geben, leidenschaftlich kämpfen, und gemeinsam mit unseren Fans den Einzug ins Achtelfinale feiern", sagt Tönnies.

So wie einst Villarreal

Die Angst jedoch ist greifbar, dabei reicht ein dreckiger 1:0-Sieg gegen den Fünften der norwegischen Liga. Sollte es so kommen, würde Schalke mit drei Toren in sechs Gruppenspielen als offensivschwächste Mannschaft der Champions League weiterkommen. Ähnliches gelang bisher nur dem FC Villarreal 2005/06 - und er erreichte daraufhin das Halbfinale.

Ein derartiger Durchmarsch scheint jedoch jenseits aller Schalker Vorstellungskraft zu liegen.

"Wenn wir diese Chance verspielen, haben wir alles verloren", spricht Gerald Asamoah lieber über ein mögliches Ausscheiden mit Schimpf und Schande.

Slomka unter Druck

Schalke gilt als nervenschwach. Schalke präsentiert sich nervenschwach. Schalke lässt sich einreden, dass es nervenschwach ist. Auch am Tag der Abrechnung? Wenn es um Millionen für die Transferkasse, Renommee - und die Zukunft von Trainer Mirko Slomka geht?

Slomka gibt sich für seine Verhältnisse dünnhäutig, musste sich sichtlich zusammenreißen, als ihn bei der Pressekonferenz ein norwegischer Journalist fragte, ob die Begegnung gegen Trondheim sein letztes Spiel sein könnte. Eine Blamage scheint im Bereich des Möglichen.

Und das weiß auch Slomka, der sich in angesichts der mannighaftigen Probleme in bester Tönnies-Manier wiederholt: "Kevin Kurayni wird ein Tor schießen. Wir brauchen ein Tor. Wir brauchen mindestens ein Tor."

Wie gesagt: Wer Angst hat, flüchtet sich gerne in Platitüden.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Schalke: Neuer - Rafinha, Bordon, Rodriguez, Westermann - Grossmüller, Ernst, Bajramovic, Özil - Asamoah (Altintop), Kuranyi

Trondheim: Hirschfeld - Stoor, Kvarme, Riseth, Dorsin - Skjelbred, Sapara, Tettey, Traore - Iversen, Kone

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