Frode Grodas analysiert Trondheim

Der Überfall der Wikinger

Von Interview: Daniel Paczulla
Dienstag, 11.12.2007 | 09:09 Uhr
Hirschfeld, Lövenkrands, Rosenborg, Schalke
© Getty
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München - Endspiele haben immer das gewisse Etwas. Diese ganz besondere Dramatik, bei der winzige Details entscheiden, oder einfach nur die besseren Nerven.

Für Nervenstärke ist der FC Schalke nun wahrlich nicht bekannt. Und dennoch freut sich Trainer Mirko Slomka auf das entscheidende Duell in der Champions League gegen Rosenborg Trondheim: "Wir hatten den Wunsch und wollten das letzte Gruppenspiel als Endspiel haben, jetzt haben wir es."

(Verfolgen Sie das spannende Finale um 20.45 Uhr im SPOX-LIVE-TICKER oder in einer speziellen deutschen Konferenz nur mit Schalke und Werder bei Premiere und im Internet TV!)

Die Chance, erstmals in der Vereinsgeschichte das Achtelfinale der Königsklasse zu erreichen ist groß wie nie. Ein Sieg gegen die Norweger reicht. Doch Vorsicht vor den Wikingern!

In CL besser als in der Liga

Rosenborg ist bislang die große Überraschung im laufenden Wettbewerb. Und das, obwohl es für den Abonnement-Meister in der norwegischen Meisterschaft in dieser Saison nur zu einem schwachen fünften Platz reichte.

"In der Liga waren sie eine Enttäuschung. Aber in Europa haben sie mehr Platz, was ihrem Konterspiel entgegenkommt", sagt Frode Grodas, der von 1998 bis 2002 das Schalker Trikot trug, im Gespräch mit SPOX.com.

Abreibung gegen Chelsea

Das dürfte den Königsblauen nun gar nicht gefallen, denn die Knappen müssen gewinnen, während die Norweger abwarten und auf die von Grodas angesprochenen Freiräume lauern können.

Schon bei den beiden Siegen gegen Valencia und dem Remis beim FC Chelsea führte genau diese Taktik zum Erfolg. Als man gegen die Londoner vor eigenem Publikum hingegen munter mitspielen wollte, kassierte Rosenborg eine heftige 0:4-Abreibung.

Für SPOX.com analysiert Grodas, aktueller Torwart-Trainer bei Trondheims Ligarivale Lilleström SK, Rosenborgs Team und schätzt die Chance für Schalke ein.

Der Torwart:

Lars Hirschfeld ist ein guter Torwart, der sehr gut auf der Linie und stark im Eins-gegen-Eins ist. Dagegen muss er an seiner Strafraumbeherrschung noch arbeiten. Aber er macht selten Fehler. Ich denke, er könnte auch in der Bundesliga spielen.

Die Abwehr:

In der Defensive haben sie mit Roar Strand (37), Christer Basma (35), Bjorn Kvarme (35) und Vidar Riseth (35) viel Erfahrung. Riseth ist ein Winner-Typ und noch in Deutschland bekannt (Anm. d. Red.: 2000 bis 2002 beim TSV 1860 München). Von Strand (36 Jahre) sagt man, dass er besser spielt als jemals zuvor. Er ist flexibel einsetzbar, spielt aber meistens als Rechtsverteidiger mit viel Offensivdrang.

Aber sie haben ihre Probleme, weil sie nicht mehr die Schnellsten sind. Vor allem wenn der Raum zwischen Mittelfeld und Abwehr zu groß ist. Dadurch entstehen Lücken. Das wurde beim 0:4 gegen Chelsea und auch im Hinspiel gegen Schalke (0:2) besonders sichtbar. Schalke muss sich viel bewegen und schnell nach vorne spielen. Dann bekommt Trondheim Probleme.

Das Mittelfeld:

Dort haben sie Per Skjelbred (20) und Alexander Tettey (21) zwei Nationalspieler, die sehr laufstark und talentiert sind. An einem guten Tag können sie den Unterschied machen. Besonders gegen Valencia haben sie eine sehr gute Partie abgeliefert. Jedoch sind sie sehr jung und haben noch nicht die Erfahrung.

Der Sturm:

Im Angriff spielt der große Star der Mannschaft: Steffen Iversen. Der 31-Jährige ist eines der größten Talente in Norwegen der letzten zehn bis 15 Jahren. Aber er hat in dieser Saison nicht mehr das starke Niveau der vorigen Spielzeit erreicht. Dennoch ist er gefährlich, besonders in der Luft.

Auf ihn müssen die Schalker bei den gefährlichen Standards besonders aufpassen. Iversens Sturmpartner ist Yssouf Kone (25), auf den man immer ein Auge haben muss. Und Vorsicht Schalke bei den Kontern. Leichtfertig Ballverluste können tödlich sein. Das war und ist ihre Stärke in den letzten 15 Jahren.

Trainer und System:

Trond Henriksen hat im Oktober das Amt von Knut Törum übernommen. Jedoch sucht der Verein eine externe Lösung. Es ist kein Geheimnis, dass sie Trond Sollied zurückholen wollen.

Henriksen ist einer aus der Generation, die zehn Jahre zusammengespielt haben und Rosenborg in Europa groß gemacht haben. Bevorzugt spielt er im 4-3-3 oder 4-4-2 mit einer Raute im Mittelfeld. Da sind sie sehr variabel. Das hängt oft davon ab, wer spielt.

Fazit:

Die Ausgangsposition kommt Rosenborg entgegen. Sie können sich hinten reinstellen und auf Konter lauern. Dennoch glaube ich, dass Schalke sich durchsetzen wird, weil sie die bessere Mannschaft sind.

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