SPOX-Elf - 32. Spieltag

Treffsichere Offensivabteilung

Von SPOX
Sonntag, 25.04.2010 | 20:05 Uhr
Bis auf zwei Spieler vom VfB Stuttgart ist die SPOX-Elf des 32. Spieltags sehr ausgeglichen besetzt
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Die SPOX-Elf des 32. Spieltags ist bis auf zwei Spieler des VfB Stuttgart sehr ausgeglichen besetzt. Die sechs Spieler in Mittelfeld und Sturm erzielten zusammen starke elf Tore.

Thomas Kessler (1. FC Köln): Kölns Ersatzkeeper ließ Faryd Mondragon für 90 Minuten vergessen. Zeigte mehrere ganz starke Paraden. Souveräner Auftritt, am Gegentor schuldlos. Brachte die Bremer fast zur Verzweiflung.

Cristian Molinaro (VfB Stuttgart): Der Italiener entwickelt sich immer mehr zum heimlichen Star des VfB. Defensiv fehlerlos, offensiv immer wieder für einen brandgefährlichen Flankenlauf gut. Hatte hinter Träsch die zweitmeisten Ballkontakte.

Dante (Borussia Mönchengladbach): Der Gladbacher Innenverteidiger legte gegen die Bayern sein Meisterstück ab, war im Eins-gegen-eins nicht zu bezwingen und überzeugte durch perfektes Stellungs- und Kopfballspiel. Auch wenn das die Verantwortlichen in Gladbach nicht gerne hören: In dieser Form ist Dante einer für einen großen Verein.

Serdar Tasci (VfB Stuttgart): Klärte absolut jeden Ball, der in seine Umlaufbahn geriet, souverän. Ein fehlerfreies Spiel für den Nationalspieler.

Rafinha (FC Schalke 04): War als rechter Außenverteidiger eine Instanz in der Abwehr und sorgte vor allem in der ersten Hälfe durch seine Flanken für die wenigen Torchancen der Gelsenkirchener.

Torsten Frings (Werder Bremen): Blieb in der 90. Minute ganz cool und traf vom Elfmeterpunkt zum 1:0-Siegtreffer. Dazu hatte er die meisten Ballkontakte auf dem Platz (102) und schaltete sich oft in die Offensive ein (fünf Torschüsse, sechs Torschussvorlagen).

Alexander Meier (Eintracht Frankfurt): Machte ein ganz starkes Spiel, dass er in der ersten Halbzeit mit einem Doppelpack krönte. Hatte noch weitere dicke Chancen, um die Eintracht weiter in Führung zu bringen. War immer anspielbar und brandgefährlich. Lief viel und war an den meisten Offensivaktionen beteiligt.

Burak Kaplan (Bayer Leverkusen): In seinem zweiten Bundesliga-Einsatz brachte er Gegenspieler Schulz zur Verzweiflung. Bereitete das 1:0 stark vor und schloss beim 2:0 überlegt ab.

Vedad Ibisevic (1899 Hoffenheim): Der Bosnier schraubte mit seinem schnellen Doppelpack sein Torekonto auf zwölf Buden hoch und erzielte dadurch nun sechs der letzten zwölf Hoffenheimer Treffer. War stets anspielbar, viel unterwegs und behauptete sich gut im Zweikampf. Das reichte, um immer wieder für Verwirrung in der konfusen HSV-Defensive zu sorgen.

Lucas Barrios (Borussia Dortmund): Kaum zu sehen im Spiel, aber dreimal abgeklärt geknipst. Drei Tore, die zeigen, dass Barrios ein Top-Torjäger ist: Beim ersten Tor mit gutem Stellungs- und Kopfballspiel, beim zweiten eiskalt den Torwart ausgeguckt und beim dritten mit unbändigem Willen.

Aristide Bance (FSV Mainz 05): Der Doppeltorschütze sorgte stets für Unruhe in der Eintracht-Abwehr. Rieb sich in vielen Zweikämpfen auf und schaffte Räume für seine Mitspieler.

Torjägerliste: Kießling überholt Dzeko

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