
Die SPOX-TOP-11 des 5. Spieltags
Fortuna-Fundament und zwei Takashis
Nach fünf Spieltagen noch immer ohne Gegentor: Die Fortuna-Abwehr steht derzeit wie eine Eins - und bildet auch das Fundamt der SPOX-Top-11. Außerdem verzücken zwei Takashis die Bundesliga, während ein Ivorer seine Chance nutzen kann.
Fabian Giefer: Nach fünf Spielen ist der Düsseldorfer Keeper noch immer ohne Gegentor. Zwar wurde Giefer gegen Fürth nur selten gefordert, wenn doch, war er aber stets auf dem Posten. Auch als Anspielstation im Defensivverbund immer sicher.
Philipp Lahm: Setzte über seine rechte Seite viele Akzente im Spiel nach vorne. Schlug die punktgenaue Flanke, die Mandzukic zum 3:0 für die Bayern verwertete. Defensiv immer da, wenn Not am Mann war.
Stelios Malezas: War die ordnende Hand in der Hintermannschaft. Gute Antizipation, gutes Stellungsspiel und jederzeit mit ideenreicher Spieleröffnung. Gewann 69 Prozent seiner Zweikämpfe.
Kyriakos Papadopoulos: Einmal mehr eine konzentrierte und starke Leistung des Griechen. Gewann 16 Zweikämpfe (doppelt so viel wie Nebenmann Höwedes) und war vorne bei Standards immer gefährlich. Hätte Schalke beinahe früh in Führung gebracht, doch sein Kopfball wurde von Soto auf der Linie geklärt.
Fabian Johnson: Defensiv kaum gefordert, machte Johnson offensiv auf der linken Außenbahn gemeinsam mit Usami umso mehr Betrieb. Erzielte einen Treffer, den er auch selbst mit einleitete. Einem Doppelpack des Linksverteidigers stand nur eine starke Parade des Stuttgarter Schlussmanns Ulreich im Wege.
Oliver Fink: Der absolute Antreiber im Mittelfeld der Fortuna. Gewann überragende 20 von 26 Zweikämpfen, hatte die meisten Ballkontakte (66) und brachte sein Team zudem mit dem Führungstreffer auf die Siegerstraße.
Milan Badelj: Gewann 68 Prozent seiner Zweikämpfe und war an acht Torschüssen des HSV beteiligt. Überragend seine Vorarbeit zum 1:2, als er Rudnevs mit einer butterweichen Flanke vom Strafraumeck einsetzte.
Takashi Inui: Der Neuzugang zeigte die schon von ihm gewohnt starke Leistung und war mit einem Tor und einer Vorarbeit der überragende Mann bei Frankfurt. Der Japaner war immer in Bewegung und daher auch jederzeit anspielbar. Außerdem spielte er kaum Fehlpässe ( 83% angekommene Pässe).
Xherdan Shaqiri: Begann gegen Wolfsburg für Kroos auf der Zehn und verstand sich blendend mit seinen Nebenmännern Robben und Ribery. Spielfreudig, mit klugen Zuspielen und der überragenden Vorarbeitet vor dem 2:0. Zudem mit knapp 70 Prozent gewonnenen Zweikämpfen.
Takashi Usami: Leitete den zweiten Hoffenheimer Saisonsieg ein, indem er ein überragendes Solo zum Führungstreffer abschloss. Auch sonst sehr beweglich, technisch versiert und immer anspielbar.
Didier Ya Konan: Der Ivorer profitierte von Artur Sobiechs Verletzung und nutzte direkt seine Chance. Gewann vor seinem ersten Treffer aufmerksam den Ball gegen Nilsson, spielte Schäfer aus und schloss stark ab. Beim zweiten Tor als eiskalter Vollstrecker.









