
Die SPOX-TOP-11 des 17. Spieltags
Der Bayernschreck und zwei Schalke-Killer
In der Top-Elf des 17. Spieltags steht mit Stefan Kießliing der beste Bundesligastürmer 2012 an der Spitze. Außerdem: Frankfurts Lebensversicherung im defensiven Mittelfeld, Streichs Kämpfer und ein Bayernschreck.
Marc-Andre ter Stegen (Borussia Mönchengladbach): Gegen Bayern der beste Spieler auf dem Platz. Zeigte gegen Schweinsteiger und Ribery zwei Weltklasse-Paraden und hielt den Punktgewinn für die Borussia fest. Der Gladbacher spielte auch sehr stark mit und rettete einmal außerhalb des Strafraums per Kopf.
Zdenek Pospech (FSV Mainz 05): Der Tscheche machte auf seiner rechten Seite ordentlich Betrieb, blieb defensiv absolut fehlerlos und schaltete sich immer wieder in die Offensive mit ein. Seine Flanken sorgten meistens für Alarm im Stuttgarter Strafraum.
Dante (FC Bayern München): Der Münchner wusste auch gegen seinen Ex-Klub zu überzeugen. Gewann nahezu alle seine Zweikämpfe und hatte mit am meisten Ballkontakte aller Spieler. Schaltete sich auch immer wieder in die Offensive mit ein und war nach Ecken brandgefährlich.
Mats Hummels (Borussia Dortmund): Gegen Hoffenheim nach Piszczek mit den meisten Ballkontakten auf dem Feld und an seinem 24. Geburtstag gewohnt souverän in der Defensive. Zeigte besonders im zweiten Durchgang großen Willen und kam zu zwei Torschüssen sowie zwei Torschussvorlagen.
Daniel Caligiuri (SC Freiburg): War auf Schalke die Keimzelle fast aller gefährlichen Freiburger Angriffe. Seine Pass-Statistik war mit 91 Prozent für einen Offensivspieler überragend. Gab eine Torvorlage und suchte dreimal selbst den Abschluss.
Pirmin Schwegler (Eintracht Frankfurt): Der Kapitän zog im defensiven Mittelfeld die Fäden. Bereitete das 1:0 durch Alex Meier mit einem mustergültigen Freistoß vor. Auch beim 2:0 war der Schweizer beteiligt. Brachte gute 81 Prozent seiner Pässe zum Mann und legte mit 11,43 Kilometer eine enorme Laufleistung an den Tag.
Sebastian Rode (Eintracht Frankfurt): War erneut das Herz des Frankfurter Spiels. Bestimmte mit seinen Aktionen das Tempo des Aufsteigers. Zeigte sich enorm zweikampfstark (74 Prozent gewonnen). Hatte mit Abstand die meisten Ballkontakte auf dem Platz (99).
Nicolai Müller (FSV Mainz 05): Kein total überragendes Spiel des Mainzers, doch bei seinen beiden Toren blieb er eiskalt und drehte die Partie gegen den VfB nach dem Rückstand somit fast im Alleingang. Ging zudem wie gewohnt enorm weite Wege. Erster Doppelpack in der Bundesliga.
Jan Rosenthal (SC Freiburg): War sehr agil und an fast jeder Offensivaktion beteiligt. Außerdem war er sehr effizent - drei Torschüsse, zwei Treffer. Schönheitsfehler: Schmälerte seine sehr gute Leistung durch den Platzverweis.
Andre Schürrle (Bayer Leverkusen): Leitete den ersten Treffer von Kießling mit einer Flanke ein und erzielte das 2:0 mit einer starken Bewegung selbst. Hatte zudem mit einem Pfosten- und einem Lattenschuss Pech.
Stefan Kießling (Bayer Leverkusen): Krönte seine starke Vorrunde mit einer seiner besten Leistungen in dieser Saison. War gegen den HSV quasi überall zu finden, ging in jeden Zweikampf (am Ende unglaubliche 37), holte in der Luft Kopfball um Kopfball. Bereitete Schürrles Treffer vor und traf davor selbst zu seinen Saisontoren elf und zwölf.









