Fussball

Hilfe, die Borussen kommen!

Von SPOX
Ein Spieltag im Zeichen der Borussia-Offensive - Gladbach und Dortmund dominieren die SPOX-Elf
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Dortmund und Mönchengladbach stellen die Offensivabteilung der SPOX Top-Elf. Dem Angriffswirbel der beiden Bayern-Jäger waren am Wochenende weder der Rekordmeister noch der Bundesliga-Dino gewachsen. Die Defensive ist hingegen bunt durchmischt. Der Freiburger Debütant Matthias Ginter startete gleich mal so richtig durch.

Tim Wiese(Werder Bremen): Hatte auf dem Betzenberg jede Menge zu tun. War Werders starker Rückhalt und der Garant für den Punktgewinn. Klärte mehrmals in höchster Not und agierte nahezu fehlerfrei.

Danny da Costa (Bayer Leverkusen): Zeigte bei seinem Startelf-Debüt in der Bundesliga fast keine Nerven und erlaubte sich in 90 Minuten nur einen Wackler. Sorgte mit Gonzalo Castro auf rechts für viel Schwung im Offensivspiel. Bereitete das 1:0 von Bayer mit einer guten Hereingabe vor.

Kyriakos Papadopoulos (Schalke 04): Räumte gegen den VfB hinten resolut auf und warf sich kompromisslos in jeden sich bietenden Zweikampf. Zur Belohnung gab's dann den Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0.

Roel Brouwers (Borussia M'Gladbach): Rückte für den gelbgesperrten Dante ins Abwehrzentrum und nahm Gomez gemeinsam mit Nebenmann Stranzl fast komplett aus dem Spiel. 78 Prozent gewonnene Zweikämpfe dokumentieren saubere Defensivarbeit.

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Ricardo Rodriguez (VfL Wolfsburg): Zeigte gleich im ersten Spiel, warum Felix Magath für ihn 8,5 Millionen Euro hingeblättert hat. Ließ auf seiner Seite nichts anbrennen und sorgte mit mutigen Vorstößen immer wieder für Gefahr. Hatte Pech, dass Kölns Torwart Michael Rensing bei einem fulminanten Fernschuss sein erstes Tor mit einer starken Parade verhinderte.

Matthias Ginter (SC Freiburg): Erst vor zwei Tagen wurde der Freiburger Mittelfeldakteur 18 Jahre alt. Feierte gegen den FCA nun im wahrsten Sinne des Wortes sein Bundesligadebüt. Avancierte kurz vor Schluss zum Matchwinner, als er den Ball nach einem Freistoß mit dem Hinterkopf ins Tor bugsierte. Löste zudem mit 18 Jahren und zwei Tagen Dennis Aogo als jüngsten Torschützen der Vereinsgeschichte ab.

Kevin Großkreutz (Borussia Dortmund): Ihm gelang das erste Tor der Partie gegen den HSV. War zudem bei fast allen gefährlichen Tempogegenstößen der Borussia beteiligt. Kurz vor Schluss krönte er seine starke Leistung mit der klugen Vorarbeit zu Lewandowskis 5:0.

Shinji Kagawa (Borussia Dortmund): Der Japaner brachte die Hamburger Verteidigung schier zur Verzweiflung. Immer wieder trieb er das blitzschnelle Dortmunder Angriffsspiel voran. Das Tor zum 1:0 legte er mit einem klugen Pass auf Großkreutz auf.

Patrick Herrmann (Borussia M'Gladbach): Zwei Chancen, zwei Tore - und das gegen den Tabellenführer. Verlebte gegen den FC Bayern einen Bilderbuch-Abend. Bemerkenswert wieder einmal seine Laufwege, mit denen er sich vor den Toren jeweils in Position brachte. Letztlich setzte er sich in der Top-Elf auf rechts knapp gegen den ebenfalls bärenstarken Jakub Blaszczykowski durch.

Marco Reus (Borussia M'Gladbach): Unbeeindruckt von seinem im Winter verkündeten Wechsel zu Borussia Dortmund wirbelte Reus auch gegen den FC Bayern munter weiter. Gedankenschnell nutzte er Neuers Patzer zur Führung, Reus' Zuspiel auf Herrmann vor dem 3:1 war ebenfalls allererste Sahne.

Robert Lewandowski (Borussia Dortmund): Lewandowski trifft und trifft und trifft. Zwei Tore gegen den HSV, beide nach wunderschönen Angriffen. Dabei hatte der Pole sogar noch Großchancen zu weiteren Toren (insgesamt 6 Torschüsse). Sei's drum. Lewandowski stellte in Hamburg einmal mehr seine Ausnahmeform unter Beweis und hat nun schon 14 Saisontore erzielt.

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