Die Top-11 des 26. Spieltags

Patrick Helmes, willkommen zurück!

SID
Sonntag, 18.03.2012 | 19:29 Uhr
Blockbildung in der SPOX-Top-11: Augsburg und Stuttgart bilden diese Woche das Abwehrbollwerk
© spox
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Gestatten, Patrick Helmes! Der Wolfsburger Angreifer feiert nun auch in der SPOX-Top-11 sein Comeback. Letztmals war der Wolfsburger Stürmer am 1. Spieltag zu Gast. Die Herren Franck Ribery und Arjen Robben sind diese Ehre schon eher gewohnt.

Ron-Robert Zieler (Hannover 96): Der gebürtige Kölner kam gegen seinen Ex-Verein zwar beim 1:1 zu spät, ansonsten begeisterte er aber mit mehreren guten Paraden und legte so den Grundstein für Hannovers Erfolg. Seine Tat gegen Novakovic in Minute 58 war fast schon weltklasse.

Sebastian Langkamp (FC Augsburg): Nicht nur der Schütze des Siegtreffers für den FCA, sondern auch der Mann mit den meisten Torschüssen - und das als Innenverteidiger. Hinten mit 72,7 Prozent gewonnenen Zweikämpfen eine Bank und vorne bei jeder Standardsituation gefährlich. Dazu beendete er die Serie von Mohamed Zidan.

Georg Niedermeier (VfB Stuttgart): Sehr präsent, kaum Fehler und verhinderte häufig mit gutem Stellungsspiel mögliche Torchancen schon im Ansatz. 60 Prozent Zweikampfquote und 90 Prozent Passquote runden einen sehr guten Auftritt ab.

Khalid Boulahrouz (VfB Stuttgart): Zwei starke Flanken führten jeweils zu Toren. Ansonsten passierte über seine Seite in der Rückwärtsbewegung kaum etwas. Er gewann 65 Prozent seiner Zweikämpfe und hatte außerdem einen gefährlichen Kopfball.

Cedric Makiadi (SC Freiburg): War sehr aktiv und schmiss sich regelrecht in die Partie. Gewann knapp 80 Prozent seiner Zweikämpfe, auch die Passquote war ordentlich. Deckte bei seinem Tor die Schwächen der Hamburger Defensive eiskalt auf.

Lewis Holtby (FC Schalke 04): Bärenstarke Vorstellung auf dem Betzenberg: Traf per Traumtor zum wichtigen Ausgleich und bereitete den vierten Schalker Treffer vor. Zudem mit insgesamt sechs Torschüssen und einer Zweikampfquote von über 65 Prozent.

Marco Reus (Borussia Mönchengladbach): Endlich wieder mal ein Ausrufezeichen des Bald-Dortmunders. Traf in Leverkusen zum frühen 1:0 und hatte im Anschluss die Möglichkeit, sofort zu erhöhen. Hätte vor dem Ausgleich das entscheidende 2:0 machen müssen, bereitete dafür aber mit der überragenden Vorarbeit für de Camargo den Siegtreffer vor.

Franck Ribery (Bayern München): Der Franzose war gegen die Hertha einmal mehr nicht zu halten. Er bereitete mit einem tollen Dribbling das 1:0 von Müller vor und brachte so das Experiment Perdedaj zum Scheitern. Dann kam mit Morales der nächste Rechtsverteidiger, der den Franzosen nur mit Fouls zu stoppen wusste.

Arjen Robben (Bayern München): Entschied das Spiel gegen die Hertha mit drei Treffern fast im Alleingang und bereitete dazu noch das Kroos-Tor vor. Setzte ein Zeichen in der Egoismus-Debatte, als er Gomez den Vortritt beim zweiten Strafstoß überließ.

Vedad Ibisevic (VfB Stuttgart): Drei Torschüsse, zwei Tore - Effektivität in Person. Er bereitete dazu noch zwei weitere Torschüsse vor und gewann für einen Stürmer gute 55 Prozent seiner Direktduelle.

Patrick Helmes (VfL Wolfsburg): Aus der Wolfsburger Elf nicht mehr wegzudenken, obwohl er vor ein paar Wochen noch ausgemustert war. Harmonierte prächtig mit Mario Mandzukic und nutzte die Lücken, die dieser riss. Sein Treffer von der Strafraumgrenze war technisch stark gemacht, das 3:1 nach schneller Drehung um den Gegenspieler stellte seine Strafraumqualitäten unter Beweis.

Der 26. Spieltag im Überblick

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