Fussball

FC Augsburg - RB Leipzig 0:0: Siegesserie beendet! RBL patzt in Augsburg

Der FC Augsburg spielte gegen RB Leipzig anlässlich des 111. Geburtstags in eigens angefertigten Retro-Trikots.

Nach vier Pflichtspielsiegen hintereinander ist RB Leipzig am 8. Spieltag der Bundesliga nicht über ein Remis hinausgekommen. Die Partie beim FC Augsburg endete 0:0.

Leipzig-Trainer Rangnick musste nach dem 6:0-Sieg gegen Nürnberg auf Forsberg verzichten (Leistenprobleme). Er schickte seine Mannschaft im 4-3-3 auf den Platz. Interessant war dabei die Rolle von Poulsen, der zwar nominell als zentrale Spitze auflief, sich aber zumeist weit zurückfallen ließ und somit als verkappter Spielmacher agierte.

Leipzig versuchte schnell nach vorne zu kombinieren, tat dies aber zunächst zu ungenau. Erst in der 43. Minute erspielte sich Leipzig die erste richtige Chance, doch Augustin scheiterte an Luthe. Bis dahin waren die gefährlichsten Aktionen drei Distanzschüsse von Augustin (18., Luthe parierte), Kampl (22., rechts daneben) sowie Halstenberg (42., rechts daneben).

Augsburg hatte in der ersten Halbzeit zwar mehr Ballbesitz, erspielte sich aber keine Torchancen. Nach der Pause verschob sich der Ballbesitzanteil etwas zu Gunsten von Leipzig, das dem 1:0 auch näher war. Ein wirkliches Anlaufen fand aber nicht statt.

Die Daten des Spiels FC Augsburg gegen RB Leipzig

  • Leipzigs Demme kam im 16. Pflichtspiel in dieser Saison zum Einsatz. Damit ist er der Bundesligaspieler mit den meisten Einsätzen in dieser Saison.
  • Leipzig sah fünf Gelbe Karten und stellte somit einen Vereinsrekord auf. Nie zuvor wurden in einem Bundesligaspiel so viele Leipziger verwarnt.

Der Star des Spiels: Martin Hinteregger (FC Augsburg)

Hinteregger war einer der Hauptverantwortlichen dafür, dass Augsburg zu Null spielte. Er gewann knapp 82 Prozent seiner Zweikämpfe und verzeichnete drei klärende Aktionen. Seine Passquote war die beste auf Seiten Augsburgs.

Der Flop des Spiels: Timo Werner (RB Leipzig)

Werner war bis zu seiner Auswechslung in der 71. Minute am seltensten aller Leipziger am Ball. Er gewann keinen einzigen Zweikampf, sein einziger Abschluss wurde geblockt und nur knapp die Hälfte seiner Zuspiele fanden einen Abnehmer.

Der Schiedsrichter: Tobias Welz

In der 10. Minute entschied Welz nach einem Zweikampf zwischen Werner und Gouweleeuw zunächst auf Elfmeter für Leipzig. Was dann folgte, waren etwa fünf Minuten Unklarheit: Nach längeren Diskussionen schaute sich Welz die Szene einige Male in der Review Arena an, ehe ihm der VAR eine Abseitsstellung im Vorfeld der Aktion durchgab. Er nahm den Elfmeter zurück. Insgesamt bewies Welz bei der Zweikampfbewertung wenig Konsequenz.

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