Fussball

1. FSV Mainz 05 - Fortuna Düsseldorf 3:1: M05 macht Klassenerhalt gegen F95 perfekt

SID
Fortuna Düsseldorf hat den Klassenerhalt bereits sicher.
© Getty

Der FSV Mainz 05 hat den Klassenerhalt perfekt gemacht. Die Rheinhessen gewannen am Samstag 3:1 (1:1) gegen den ebenfalls schon geretteten Aufsteiger Fortuna Düsseldorf und profitierten von der zeitgleichen Niederlage des VfB Stuttgart. In den verbleibenden vier Spielen können die Mainzer nicht mehr in den Tabellenkeller der Fußball-Bundesliga abrutschen.

Jean-Philippe Mateta (1. und 87.) mit seinen Saisontoren elf und zwölf sowie Karim Onisiwo (67.) trafen für die Gastgeber. Dodi Lukebakio (19.) gelang mit seinem insgesamt zehnten Treffer der zwischenzeitliche Ausgleich. Der 21-Jährige, der zudem einen Handelfmeter vergab (58.), ist der erste Düsseldorfer seit Thomas Allofs 1990/91 (15), der in einer Bundesligasaison zweistellig trifft.

Der Großteil der 29.205 Zuschauer hatte bei sommerlichen Temperaturen früh Grund zum Jubeln. Mateta vollendete nach 36 Sekunden den ersten Mainzer Angriff. Düsseldorfs Marcin Kaminski hatte im vorausgegangenen Zweikampf gegen Vorlagengeber Onisiwo auf der rechten Seite entscheidend gepatzt.

Allzu lange brauchten die Gäste im Anschluss aber nicht, um sich von dem Rückschlag zu erholen. Benito Raman, der die vergangenen drei Auswärtstore der Fortuna erzielt hatte, prüfte in der 14. Minute den stark parierenden FSV-Torwart Florian Müller. Lukebakio profitierte dann aus kurzer Distanz von dem zu passiven Abwehrverhalten der Gastgeber.

Fortuna Düsseldorf vergibt Elfmeter

FSV-Trainer Sandro Schwarz, der beim Düsseldorfer 2:0-Sieg gegen Mainz im März 1998 sein Zweitliga-Debüt als Profi gefeiert hatte, hatte im Vorfeld die "Entscheidungswoche" ausgerufen. Entsprechend spielten die Gastgeber nach dem Ausgleich wieder zielstrebiger. Onisiwo (23.), Robin Quaison (24.) und Jean-Philippe Gbamin (40.) verpassten die erneute Führung.

Allerdings spielten auch die Gäste, die trotz der 1:4-Niederlage gegen Bayern München bereits seit dem vergangenen Wochenende nicht mehr absteigen können, weiterhin offensiv. Die Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel verpasste es jedoch zunächst, aus den Fehlern der Gastgeber im Spielaufbau Kapital zu schlagen.

In der zweiten Halbzeit waren die Gäste zunächst das bessere Team. Düsseldorf kam zu mehreren Kontern über den schnellen Lukebakio, der nach Einsatz des Videobeweises an den Elfmeterpunkt durfte. Alexander Hack hatte den Ball zuvor mit der Hand gespielt, was erst der Video-Assistent in Köln erkannte. Onisiwo brachte die Gastgeber neun Minuten später wieder auf Kurs.

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