HSV landet gegen den VfL Wolfsburg einen Big Point und schließt zu den Wölfen auf

Samstag, 28.04.2018 | 17:23 Uhr
Mit dem Auswärtssieg in Wolfsburg zieht der HSV den VfL wieder tiefer ins Abstiegsschlamassel.
© Getty
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Der Hamburger SV hat am 32. Spieltag der Bundesliga einen sehr wichtigen Sieg eingefahren. Der HSV gewann beim VfL Wolfsburg mit 3:1 (2:0) und hat zwei Spieltage vor Saisonende nur noch zwei Punkte Rückstand auf die Wölfe.

In weiten Teilen ein Spiel um zweite Bälle. Wolfsburg lief einigermaßen früh an und provozierte dadurch ein paar lange Bälle der Hamburger, die der VfL anschließend aber gut verteidigen konnte. Baute der HSV jedoch flach auf und suchte spielerische Lösungen, war dies deutlich effektiver. So kamen die Rothosen schneller ins letzte Drittel, fanden Eins-gegen-eins-Situationen und Wege über die Flügel.

Offensiv blieben beide Teams jedoch äußerst harmlos. Die Niedersachsen versteiften sich aufs Konterspiel, rückten allerdings selten energisch nach und blieben jedwede Zielstrebigkeit schuldig. Die Hausherren nach dem 0:1 spürbar verunsichert, so dass auch der Doppelschlag nicht unverdient war, weil die Gäste letztlich mutiger auftraten.

Ähnliches Bild auch nach der Pause, Wolfsburg blieb bis zum Anschlusstreffer 47 Minuten ohne Schuss aufs Tor. Labbadias Elf häufig auch nicht aggressiv und eng genug am Mann, so dass man gerade die Räume rund um den alleinigen HSV-Sechser Steinmann kaum nutzen konnte.

Durch Pollersbecks Patzer bekam Wolfsburg noch einmal Oberwasser und auch dem HSV merkte man dann direkt die Verunsicherung an. Die Fehlerquote des VfL blieb jedoch hoch, der HSV scheiterte mit zwei guten Kontern. Der kleine Schlussspurt der Wölfe wurde von den Gästen letztlich relativ locker verteidigt.

Wolfsburg - HSV: Die Highlights im Video

Die Daten zum Spiel Wolfsburg gegen HSV

Tore: 0:1 Wood (43., Elfmeter), 0:2 Holtby (45.), 1:2 Brekalo (78.), 1:3 Waldschmidt (90.+3)

  • Wood bestritt sein 50. Bundesligaspiel. Alle Einsätze waren für den HSV.
  • Verhaegh sah seine 5. Gelbe Karte in dieser Saison und fehlt den Wölfen damit nächste Woche gegen Leipzig. Papadopoulos erhielt seine 11. Gelbe Karte - so oft wurde kein anderer Spieler in dieser Saison verwarnt.
  • 5. Saisontor für Holtby, der zum 4. Mal in den letzten 5 Spielen trifft. 4 der letzten 8 Treffer des HSV gehen auf sein Konto.
  • Erstmals seit dem 3:1 (2:0) in Köln am 2. Spieltag gelingen dem HSV zwei Treffer in der ersten Halbzeit einer Bundesligapartie. Hamburg erzielte zudem erstmals seit einem 2:3 in Mainz im Oktober wieder zwei Tore in einem Auswärtsspiel.
  • Brekalo erzielte das 300. Bundesligator für Labbadia als Trainer in der Bundesliga. Dadurch ist Wolfsburg nun das Team mit den meisten direkten Freistoßtoren in dieser Saison (4).

  • Kuba, der erstmals seit November 2017 wieder zum Einsatz kam, gewann in dieser Saison keines seiner acht Bundesligaspiele (6 Remis, 2 Niederlagen).

Der Star des Spiels: Lewis Holtby (Hamburger SV)

Bewies erneut seine starke Form und war sehr präsent. Kam auf die meisten Ballaktionen beim HSV, spielte die meisten Pässe in der gegnerischen Hälfte und köpfte gekonnt zum immens wichtigen 2:0 ein.

Der Flop des Spiels: Renato Steffen (VfL Wolfsburg)

Vergab nach 13 Minuten eine Großchance, die das Spiel in eine andere Richtung hätte lenken können. Anschließend in vielen Situationen sehr unglücklich und wenig durchsetzungsstark, dazu mit durchschnittlicher Passquote.

Der Schiedsrichter: Daniel Siebert

Entschied nach wenigen Sekunden richtig, als er den Rempler von Kuba gegen Wood als normalen Zweikampf wertete. Die Strafstöße für Hamburg waren korrekt. Grenzwertig allerdings, als Wood von Guilavogui und Arnold im Wolfsburger Strafraum in die Zange genommen wurde (55.). Insgesamt zwar mit zwei, drei kleineren Fehlern, aber mit einer soliden Leistung.

Die Reaktionen zu Wolfsburg gegen HSV

Bruno Labbadia (Trainer Wolfsburg): "Wir müssen uns natürlich bewusst sein, dass jetzt Kritik kommt, und wir liegen ein Stück weit am Boden. Aber wir haben es immer noch in der eigenen Hand, wir müssen so schnell wie möglich wieder aufstehen."

Christian Titz (Trainer HSV): "Das war ein zerfahrenes Spiel zu Beginn, und wir sind froh, dass wir kurz vor der Pause noch die beiden wichtigen Tore erzielen konnten. Dann haben wir das Spiel wieder unnötig spannend gemacht. Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen, es ging für beide Mannschaften um enorm viel - zum Glück hatten wir das bessere Ende für uns."

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