Erschreckende Elfmeterstatistik des VfL Wolfsburg: Debakel auf den Punkt gebracht

Von SPOX
Sonntag, 18.03.2018 | 12:24 Uhr
Der VfL Wolfsburg verschießt 83,3 Prozent seiner Elfmeter.
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Der VfL Wolfsburg hat bei der 0:1-Niederlage gegen den FC Schalke 04 den fünften von sechs Elfmetern in dieser Saison verschossen. In der sportlichen Lage, in der sich die Wölfe befinden, ein No-Go. Trotz verbesserter Leistung muss der VfL weiterhin gewaltig zittern und ist vermutlich auf das Unvermögen der Konkurrenz angewiesen.

75,6 Prozent der Elfmeter in der laufenden Bundesliga-Saison wurden verwandelt. 83,3 Prozent ist ein ähnlich starker Wert. Das Problem dabei? Wolfsburg hat 83,3 Prozent seiner Strafstöße verschossen. Lediglich ein Mal traf der VfL vom Punkt: Paul Verhaegh überwand Leipzigs Peter Gulacsi am 16. Spieltag.

Gegen Schalke verschoss Verhaegh. Erneut. Schon gegen Werder Bremen scheiterte der Routinier, der eigentlich einer der sichersten Schützen vom Punkt ist. Zum ersten Mal in seiner Bundesliga-Karriere vergab er zwei Elfmeter in Serie - davor war er bei 20 Versuchen insgesamt nur zwei Mal gescheitert.

Der Kapitän übernahm nicht nur in der 76. Minute, sondern auch nach dem Spiel Verantwortung: "In unserer Situation muss man so einen Elfmeter verwandeln. Das geht auf meine Kappe und es tut mir sehr leid für uns und die Fans."

Die verschossenen Elfmeter des VfL Wolfsburg in der Saison 2017/18

SpieltagGegnerElfmeterschützeStand beim ElfmeterEndstand
9TSG HoffenheimMaximilian Arnold0:01:1
10FC Schalke 04Mario Gomez0:11:1
11Hertha BSCMario Gomez0:13:3
22Werder BremenPaul Verhaegh*0:21:3
27FC Schalke 04Paul Verhaegh0:00:1

*Verwandelte im Nachschuss

Wolfsburg verschenkt wichtige Punkte im Abstiegskampf

Der VfL hätte Schalke schlagen und sich zumindest ein Drei-Punkte-Polster auf den Relegationsplatz verschaffen können. "Wir hatten eine gute Raumaufteilung und beschäftigten den Gegner. Wir hätten mindestens ein Unentschieden verdient gehabt", haderte Trainer Bruno Labbadia nach den verschenkten Zählern.

Man müsse das jetzt so schnell wie möglich abhaken, sagte der 52-Jährige. Auch wenn die vergebene Chance "nicht so einfach zu verkraften" sei.

Unterm Strich stehen erneut null Punkte. Zählt man ganz stupide die Punkte dazu, die Wolfsburg hätte holen können, hätten Arnold, Gomez und Verhaegh ihre Elfmeter verwandelt, würden die Wölfe nun auf Rang 14 der Tabelle stehen und hätte sieben Punkte Vorsprung auf den 1. FSV Mainz 05.

Die fiktive "Wolfsburg trifft vom Punkt"-Tabelle

PlatzTeamSp.ToreDiffPkt.
..................
11.Hertha BSC2732:33-134
12.Werder Bremen2730:32-233
13.Hannover 962633:38-532
14.Wolfsburg2732:37-532
15.SC Freiburg2726:44-1830
16.1. FSV Mainz 052729:46-1725
17.Hamburger SV2719:43-2418
18.1. FC Köln2625:49-2417

Labbadia richtet den Blick nach vorn

Diese Hochrechnung ist freilich nicht valide und ohnehin nur Wunschdenken. Allein an den Elfmetern lässt sich die missliche Lage der Wölfe nicht festmachen und auch Labbadia hängt das Thema nicht zu hoch: "Das spielt keine Rolle. Vielmehr spielt eine Rolle, dass die Mannschaft ein Gesicht gezeigt hat."

Der Trainer des VfL, der mit einem Punkt aus vier Spielen den schlechtesten Start eines Wolfsburg-Trainers in der Bundesliga-Geschichte hingelegt hat, sah die Verbesserungen seiner Mannschaft und will die positiven Erkenntnisse in Mut für die ausstehenden sieben Partien ummünzen.

Zuerst wird er jedoch seine Spieler aufmuntern müssen. Eigentorschütze Robin Knoche konstatierte nach der Partie: "Wenn man das ganze Spiel betrachtet, passt das zu unserer Situation. Wir hatten den Gegner eigentlich über weite Strecken im Griff, machen dann den Elfmeter nicht rein und dann treffe ich ins eigene Tor."

Abgesehen von der Elfmeter-Thematik muss der VfL ohne jegliche Effizienz oder Durchschlagskraft in der Offensive bis zum Schluss zittern. Wolfsburg kann sich glücklich schätzen, dass die Konkurrenz selbst nicht mehr zustande bringt.

Das Restprogramm des VfL Wolfsburg

SpieltagHeimGast
28Hertha BSCWolfsburg
29SC FreiburgWolfsburg
30WolfsburgFC Augsburg
31Borussia MönchengladbachWolfsburg
32WolfsburgHamburger SV
33RB LeipzigWolfsburg
34Wolfsburg1. FC Köln
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