Nächstes Batshuayi-Tor sichert dem BVB bei Comeback von Reus den Sieg über den HSV

Samstag, 10.02.2018 | 17:21 Uhr
Michy Batshuayi traf auch in seinem zweiten Spiel für den BVB.
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Das Comeback von Marco Reus bei Borussia Dortmund ist geglückt. Der BVB gewann sein Heimspiel am 22. Spieltag der Bundesliga gegen den Hamburger SV mit 2:0 (0:0). Es war der 500. Bundesliga-Heimsieg für die Schwarzgelben.

Spielerisch grausame erste Hälfte des BVB, der mit Rückkehrer Reus in zentraler Position agierte und arge Probleme hatte, Passsicherheit und Tempo in sein Spiel zu bekommen. Der HSV hielt gegen den Ball ein 5-4-1 dagegen und verteidigte sehr kompakt sowie aggressiv.

Das Resultat: Dortmunds Außen konnten kein Tempo aufnehmen, die wenigen Eins-gegen-eins-Duelle wurden verloren, Batshuayi im Sturmzentrum hatte nur sieben Ballaktionen. So kam Dortmund auf lediglich drei Torschüsse vor der Pause - eingestellter Tiefstwert in der laufenden Saison.

Der HSV initiierte nach vorne meist über Hunt, der dann auf die Flügel weiterleitete. Vor dem Kasten fehlte den Rothosen aber die Ruhe und Präzision. Dennoch standen zur Halbzeit 5:3 Torschüsse, 19:7 Ballaktionen im Strafraum und ein Eckenverhältnis von 4:1 für die Gäste.

Das schnelle Führungstor nach dem Seitenwechsel veränderte den Spielverlauf insofern, dass der HSV offensiv wechselte und nach vorne viel Risiko ging. So entwickelte sich ein Duell mit offenem Visier, die Räume für die Borussia wurden besonders in der Umschaltbewegung größer.

Diese Gemengelage führte zu mehr Betrieb vor den beiden Toren, die Kaltschnäuzigkeit ging den Teams aber weiterhin ab. Dortmund verteidigte Hamburgs Schlussoffensive ordentlich. Auch wenn den Hausherren über die gesamte Spieldauer die Selbstverständlichkeit abging, geht der knappe Sieg am Ende in Ordnung.

Die Daten zum Spiel

Tore: 1:0 Batshuayi (49.), 2:0 Götze (90.+2)

  • Reus kam zu seinem ersten Pflichtspiel-Einsatz in der laufenden Saison. Zuletzt aufgelaufen war er vor 259 Tagen am 27. Mai 2017 im Pokalfinale der Vorsaison gegen Frankfurt (2:1), dabei zog er sich einen Teilriss des Kreuzbandes zu.
  • Reus' persönliche Bilanz beim Comeback: kein Torschuss, aber vier Torschussvorlagen - zum Zeitpunkt seiner Auswechslung hatte niemand sonst auf dem Platz mehr als eine Torschussvorlage geliefert.

  • Akanji gab sein Startelf-Debüt im deutschen Oberhaus - am 21. Spieltag in Köln war er drei Minuten vor Schluss eingewechselt worden.
  • Batshuayi war in seinen zwei Bundesligaspielen an vier der fünf Dortmunder Treffern direkt beteiligt (3 Tore, 1 Vorlage).
  • Der HSV wartet seit dem 3:0 gegen Hoffenheim am 13. Spieltag auf einen Dreier (4 Remis, 5 Niederlagen) - kein anderes BL-Team wartet aktuell so lange auf einen Sieg.

Der Star des Spiels: Michy Batshuayi

Lange Zeit völlig abgeschnitten vom Spiel und mit erschreckend wenig Ballaktionen. Bewies bei seinem Treffer kurz nach der Pause aber den richtigen Riecher und stand dort, wo ein Stürmer stehen muss - und sicherte dem BVB damit wichtige drei Zähler.

Der Flop des Spiels: Bobby Wood

Obwohl der HSV oft genug in Dortmunds Hälfte auftauchte, tauchte Wood dabei immer wieder ab. Konnte kaum ein direktes Duell für sich entscheiden, wählte teils falsche Laufwege und brachte keinen Schuss auf den Kasten. Nach 54 Minuten war Schluss.

Der Schiedsrichter: Marco Fritz

Unaufgeregte Leistung in einer leicht zu leitenden Partie. Gute Körpersprache, richtige persönliche Strafen - ein aufmerksamer Leiter.

Die Reaktionen der Trainer

Peter Stöger (Trainer Borussia Dortmund): "Es war für uns ein schweres Spiel gegen einen gut organisierten Gegner. Wir haben dem Gegner Möglichkeiten gegeben, weil das Passspiel nicht schnell genug war und auch nicht genau genug. Wir haben uns schon wehren müssen. Aber wir haben auch gute Sachen gesehen. Es ist ein kleiner Schritt nach vorne. Das Ergebnis tut uns gut."

Bernd Hollerbach (Trainer Hamburger SV): "Wir wussten, das heute viel Geschwindigkeit auf uns zukommen würde. Wir haben unsere Chance immer gesucht und mutig nach vorn gespielt. Wir waren bei Standards immer gefährlich. Doch dann macht Dortmund mit der ersten Chance das 1:0. Dann mussten wir offensiv wechseln, und es wurde ein offener Schlagabtausch, es hätte auch 1:1 ausgehen können."

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