Werder ringt den VfB nieder

Samstag, 02.12.2017 | 17:27 Uhr
Josip Brekalo (Mitte) und seine Stuttgarter gastierten am 14. Spieltag in Bremen
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Werder Bremen hat sich am 14. Spieltag gegen den VfB Stuttgart durchgesetzt. Die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt gewann durch ein Tor von Max Kruse mit 1:0 (1:0).

Beide Teams agierten mit einem frühen Pressing, verloren dabei aber selten die Ordnung und neutralisierten sich in der ersten Halbzeit dadurch nahezu. Es dauerte bis zur 29. Minute, ehe es die erste wirklich aufregende Situation gab.

Werder-Keeper Jiri Pavlenka spielte einen katastrophalen Pass, woraufhin Takuma Asano frei durch war. Allerdings setzte Maximilian Eggestein zum Sprint an und störte den Japaner beim Abschluss noch entscheidend. Fünf Minuten vor der Pause bugsierte Benjamin Pavard den Ball nach einer Ecke irgendwie mit Kopf und Schulter in Richtung Werder-Kasten. Die Kugel tippte auf dem Querbalken auf.

In der 45. Minute war es dann der bis dato völlig abgemeldete Max Kruse, der die Führung besorgte. Fin Bartels führte einen Freistoß schnell in den Lauf von Kruse aus, der Stürmer zog aus rund 17 Metern aus halblinker Position mit links flach ins lange Eck ab.

Kurz nach Wiederanpfiff (52.) ging es wieder hoch her. Ein abgefälschter Schuss von Kruse landete bei Bartels, der einschoss. Der Treffer wurde wegen einer Abseitsposition aber aberkannt. Zwölf Minuten später hätte der VfB ausgleichen müssen: Josip Brekalo kam nach starkem Pass von Berkay Özcan von links aus sieben Metern zum Abschluss. Er bekam den Ball am Keeper vorbei, doch Philipp Bargfrede rettete vor der Linie.

In den letzten 20 Minuten gab es noch einmal Torszenen auf beiden Seiten. Thomas Delaney mit einem Freistoß aus 20 Metern knapp rechts neben das Tor (70.) und einem von Ron-Robert Zieler stark gehaltenen Schuss aus kurzer Distanz (80.) hätte erhöhen können.

Holger Badstuber mit einem von Pavlenka entschärften Schuss aus 18 Metern (84.) und einem Kopfball knapp über den Kasten (88.) hatte noch dicke Möglichkeiten zum Ausgleich. Insgesamt ist der Sieg der Norddeutschen etwas glücklich.

Die Daten zum Spiel

Tor: 1:0 Kruse (45.)

  • Erstmals in dieser Saison agierte der VfB mit derselben Startelf in zwei aufeinanderfolgenden Bundesliga-Spielen. Am vergangenen Spieltag holten die Schwaben ein 1:1 in Hannover.
  • Bei Bremen gab es im Vergleich zur 0:2-Pleite in Leipzig eine Änderung in der Anfangsformation: Zlatko Junuzovic durfte für Lamine Sane ran. Dieser mischte erstmals seit dem ersten Spieltag, als er eine Rotsperre absitzen musste, nicht von Beginn an mit.
  • Kruse schoss die letzten vier Bundesliga-Tore für Bremen - zuvor hatte er dreifach gegen Hannover am 12. Spieltag getroffen.
  • Saisonübergreifend blieb Stuttgart seit 16 Auswärtsspielen in der Liga nicht mehr ohne Gegentor. Die letzte Weiße Weste gab es im Dezember 2015 beim 0:0 in Mainz.
  • So stark der VfB im Ländle agiert (16 Punkte aus sechs Partien), so schwach präsentiert sich das Team von Coach Hannes Wolf in der Fremde (ein Zähler aus acht Spielen).

Der Star des Spiels: Fin Bartels

Wenn die Bremer offensiv gefährlich wurden, war Bartels fast immer beteiligt. Der Rechtsaußen beschäftigte die VfB-Abwehr regelmäßig, schaltete blitzschnell und bereitete so das 1:0 durch Kruse vor. Bartels hatte außerdem die meisten Ballaktionen der Bremer (72).

Der Flop des Spiels: Emiliano Insua

Nicht nur einmal verhinderte ein ungenaues Anspiel von Insua ein schnelleres Umschalten beim VfB. Der Argentinier agierte insgesamt äußerst unglücklich, gewann nur 28,6 Prozent seiner Zweikämpfe und wurde in der 61. Minute ausgewechselt.

Der Schiedsrichter: Bastian Dankert

Der Rostocker lag mit seiner Entscheidung falsch, unmittelbar vor dem 1:0 einen Freistoß zu pfeifen. Es war kein Foul an Bartels. Dagegen war das Aberkennen des Treffers von Bartels in der 52. Minute richtig, wie der Videobeweis zeigte. Dankert lag leider immer wieder mit seiner Zweikampfbewertung daneben.

Die Reaktionen der Trainer

Florian Kohfeldt (Trainer Werder Bremen): "Es war ein nicht ganz unverdienter Sieg für meine Spieler. Die Mannschaft hat ihn sich mit Einsatz und Laufbereitschaft erarbeitet. Zuversichtlich für die Zukunft stimmt mich, dass wir auch mit einer nicht optimalen Leistung gewonnen haben. In der zweiten Halbzeit hätten wir unsere Konter besser ausspielen müssen, aber es hat ja zum Glück auch so gereicht."

Hannes Wolf (Trainer VfB Stuttgart): "Eine Halbzeit lang haben wir richtig gut mitgehalten, danach war ich inhaltlich mit unserem Auftritt nicht mehr so zufrieden. Wir haben uns zu wenig Räume geschaffen, und der letzte Tick Überzeugung hat gefehlt, um den Ausgleich noch zu erzwingen. Dennoch war es aus meiner Sicht in der Summe eine unglückliche Niederlage."

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