Statement! Bayern hängt den BVB ab

Samstag, 04.11.2017 | 20:21 Uhr
Mal wieder Arjen Robben. Der Niederländer brachte die Bayern in Dortmund 1:0 in Führung
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Der FC Bayern München hat seine Tabellenführung in der Bundesliga auf vier Punkte ausgebaut. Der Titelverteidiger gewann im Spitzenspiel bei Borussia Dortmund mit 3:1 (2:0).

Statement des FC Bayern, der die Partie über weite Strecken dominierte und vor dem Tor deutlich kaltschnäuziger agierte. Beide Teams begannen mit Respekt vor dem Gegner, vor allem Dortmund verteidigte anders als in den vergangenen Wochen abwartend in einem 4-4-2. Die Bayern legten ihre Zurückhaltung aber früher ab und gingen verdient durch eine starke Kombination von Thiago, James und Robben in Führung.

Rund um die 30. Minute wogte das Spiel kurz hin und her. Die Bayern leisteten sich zwei leichte Ballverluste, die der BVB zu Kontern nutzte. Aber Dortmund vergab beide Chancen (Yarmolenko, Kagawa) zum Ausgleich, Lewandowski verpasste es zweimal, die Führung auszubauen. Die Bayern brachten aber recht schnell wieder den Daumen auf die Partie und erhöhten durch ein Hackentor von Lewandowski auf 2:0. Zu allem Überfluss musste auch noch Sokratis verletzt ausgewechselt werden.

Nach der Pause hatte Lewandowski die Entscheidung auf dem Kopf, im Gegenzug behinderten sich Aubameyang und Yarmolenko gegenseitig bei der Möglichkeit zum 1:2. Die Statik des Spiels aber insgesamt eine andere als in Halbzeit eins. Bayern überließ dem BVB den Ball, verteidigte tiefer und lauerte auf Konter. Die Dortmunder blieben in Ballbesitz ohne Ideen und in der Defensive extrem anfällig. Mit dem dritten Treffer (Alabas Flanke ging ohne Berührung von Lewandowski an Bürki vorbei ins Netz) war das Spiel gegessen.

Die Daten zum Spiel

Tore: 0:1 Robben (17.), 0:2 Lewandowski (37.), 0:3 Alaba (67.), 1:3 Bartra (88.)

  • Der BVB kassiert im vierten Spiel in Serie mindestens zwei Gegentore (elf Gegentore in diesem Zeitraum) - eine solche Serie gab es für den BVB innerhalb einer Saison letztmals zum Jahreswechsel 2005/06. Zwölf Gegentore in vier Spielen kassierte der BVB zuletzt im März/April 2008.
  • Bayern verlor keines der letzten 128 Spiele nach Halbzeitführung (119 Siege, 9 Remis), die letzte Pleite gab es beim 2:3 in Köln im Februar 2011 (nach 2:0).
  • Elftes Pflichtspieltor für Robben gegen den BVB im Trikot des FC Bayern - gegen kein Team erzielte er mehr Treffer (ebenso viele gegen Wolfsburg). Zudem überholte er mit seinem 93. BL-Tor Willi Lippens - kein Niederländer traf so häufig in der Bundesliga wie Robben.

Der Star des Spiels: Arjen Robben

Hat sich in den letzten Jahren den Status als BVB-Schreck erarbeitet und untermauerte diesen mit einer weiteren starken Leistung. Sehr gute Bewegung und präziser Abschluss beim 1:0, spielte zudem den vorletzten Pass vor dem 2:0 und schlug eine starke Flanke vor Lewandowskis Kopfballchance (48.). Dazu als Kapitän ein Beispiel in Sachen Engagement und Mentalität.

Der Flop des Spiels: Ömer Toprak

Ließ sich immer wieder an der Mittellinie stehend mit langen Bällen in seinen Rücken aushebeln. Hätte beim 0:1 zwingend nach vorne schieben und Druck auf Torschütze Robben machen müssen. Machte auch beim 0:2 keine gute Figur, als er Lewandowski im Rücken verlor und Kimmichs Querpass passieren lassen musste.

Der Schiedsrichter: Tobias Stieler

Souveräne Spielleitung mit starker Ausstrahlung und klarer Kommunikation. Hatte allerdings auch ein bisschen Glück, dass nach dem 0:1 die Diskussion nicht auf die Szene zuvor kam. Da grätschte Sokratis als letzter Mann Lewandowski um, Stieler ließ fälschlicherweise weiterspielen. Falsch war auch die Gelbe Karte für Toprak, er spielte gegen James klar den Ball.

Reaktionen der Trainer:

Peter Bosz (Trainer Borussia Dortmund): "Bayern war in der ersten Halbzeit die klar überlegene Mannschaft. Wir sind nur hinterhergelaufen, wir waren zu weit weg vom Mann. Wir hatten uns vorgenommen, sehr kompakt zu spielen, aber das hat in der ersten Halbzeit nicht geklappt."

Jupp Heynckes (Trainer Bayern München): "Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit überragenden Fußball gespielt, obwohl Borussia Dortmund auch sehr gute Torchancen hatte. Sven Ulreich hat uns da im Spiel gehalten. Kompliment an meine Mannschaft, das war eine Superleistung."

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