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5:1! Dortmund fegt auch über Wolfsburg hinweg

Dienstag, 20.09.2016 | 21:48 Uhr
Das schnelle 2:0: Pierre-Emerick Aubameyang trifft für den BVB
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Nach zwölf Toren in zwei Spielen hat Borussia Dortmund am Dienstagabend fünf weitere Treffer folgen lassen. Der BVB gewann die Auswärtspartie beim VfL Wolfsburg am 4. Spieltag der Bundesliga mit 5:1 (2:0).

Vor 30.000 Zuschauern in der ausverkauften Volkswagen-Arena ging der BVB früh durch Raphael Guerreiro in Führung (4.). Für Wolfsburg bedeutete dies das erste Gegentor nach saisonübergreifend 285 Minuten.

Pierre-Emerick Aubameyang legte nur zwölf Minuten später das 2:0 nach. Es war sein 57. Treffer im 99. Bundesligaspiel. Robert Lewandowski schaffte das einst "erst" in seinem 103. Spiel für die Borussia.

In der 53. Minute erzielte der zur Pause eingewechselte Daniel Didavi den Anschlusstreffer für Wolfsburg.

Nur fünf Minuten später stellte Ousmane Dembele den alten Abstand wieder her. Dembele ist damit der erste Franzose, der für den BVB in der Bundesliga trifft.

In der 62. Minute erhöhte Aubameyang mit seinem vierten Saisontor auf 4:1 für die Borussia, Lukasz Piszczek ließ per Kopf noch den fünften Treffer folgen (73.).

Bei Dortmund musste Marc Bartra bereits nach zwölf Minuten mit muskulären Problemen im Adduktorenbereich das Feld verlassen.

Die Borussia hat somit 2016 kein Bundesligaspiel nach einer Führung verloren (15 Siege, zwei Remis). Und: Erstmals seit Bundesliga-Gründung 1963 erzielten die Dortmunder in drei Pflichtspielen in Folge mindestens fünf Tore.

Wolfsburg dagegen kassierte nach saisonübergreifend sechs unbesiegten Pflichtspielen mal wieder eine Niederlage.

Reaktionen:

Dieter Hecking (Trainer Wolfsburg): "Es war eine verdiente Niederlage. Der Spielverlauf war äußerst ungünstig. Wir kommen nach dem 0:2 wieder gut ins Spiel, nutzen dann aber vier klare Chancen bis zur Halbzeit nicht. Ich bin nicht unzufrieden, aber vom Ergebnis absolut enttäuscht. Es war ein hochklassiges Spiel. Dortmund hat uns die Konsequenz vorgemacht und verdient gewonnen."

Thomas Tuchel (Trainer Dortmund): "Es hat sich lange nicht nach so einem klaren Ergebnis angefühlt. Wir haben trotz der 2:0-Führung auch viel leiden müssen und zu viele hochkarätige Chancen zugelassen. Das Anschlusstor hat die Statik des Spiels verändert. Wir wurden griffiger und haben die Chancen sehr effektiv genutzt. Das ist ein unglaubliches Ergebnis. Wir haben hart dafür gearbeitet und sind sehr glücklich."

Der Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Hecking mit nur einer Veränderung gegenüber dem 0:0 bei Hoffenheim: Henrique, der erstmals in dieser Saison in der Startelf der Wolfsburger steht, rutscht für Caligiuri (Bank) ins Team. Draxler startet an seinem 23. Geburtstag.

Beim BVB gibt es vier Wechsel gegenüber dem 6:0 gegen Darmstadt: Bartra, Götze, Aubameyang und Piszczek beginnen, dafür sitzen Ramos, Castro und Ginter nur auf der Bank. Passlack gehört nicht zum Kader. Dortmund damit mit derselben Startelf wie beim 6:0 in Warschau.

4., 0:1, Guerreiro: Bartra geht mit dem Ball in die gegnerische Hälfte und passt dann genial in den Raum halblinks zu Guerreiro. Der läuft auf Casteels zu und trifft flach mit links zur Führung.

8.: Kuba ist auf rechts durch und bringt das Leder flach in die Mitte. Gomez steht frei, kommt aber nicht ganz zum Abschluss, über ihn kommt der Ball weiter zu Henrique. Der zieht flach aus der Drehung ab, Bürki pariert stark.

12.: Bartra hat sich offenbar am Oberschenkel verletzt und signalisiert, dass er ausgewechselt werden muss. Für ihn kommt Ginter.

16., 0:2, Aubameyang: Nach einem Schmelzer-Einwurf von links verlängert Guerreiro per Hacke auf Aubameyang. Der lässt Wollscheid stehen, zieht in den Strafraum und schlenzt den Ball in die lange Ecke.

19.: Fast das 3:0! Weigl setzt Dembele ein, der legt im Strafraum auf den links mitgelaufenen Schmelzer ab. Der Linksverteidiger zieht aus spitzem Winkel ab, Casteels klärt zur Ecke.

23.: Nach einer Ecke spielt Bruma den Ball volley vors Tor. Draxler versucht es mit einem Flachschuss, der knapp vorbei geht. Gomez hätte beinahe noch den Fuß dazwischen bekommen.

36.: Draxler setzt sich in der Zentrale durch und steckt fein mit dem Außenrist durch, genau in den Lauf von Gomez. Der schließt vor Bürki im Fallen ab, der Keeper wehrt den Schuss mit dem Oberkörper ab.

44.: Arnold fasst sich im linken Halbfeld ein Herz und hält mit links aus der zweiten Reihe drauf. Bürki macht sich lang und wehrt den Ball zur Seite ab.

50.: Unfassbar! Didavi bringt den Ball flach von rechts an den langen Pfosten, Draxler schließt ab. Bürki klärt auf der Linie, Gomez steht bereit und muss den Ball nur noch über die Linie drücken. Bürki ist aber eine Zehntelsekunde schneller am Ball, sodass Gomez am Ball vorbeigrätscht und ihn nicht im Tor unterbringt.

53., 1:2, Didavi: Seguin bringt den Ball scharf und flach von rechts an den ersten Pfosten, Didavi spritzt in den Ball und bringt ihn flach in der rechten Ecke unter.

58., 1:3, Dembele: Guerreiro spielt im richtigen Moment durch die Lücke in der Wolfsburger Innenverteidigung, Castro läuft frei auf den Kasten hinzu. Rechts läuft Dembele mit, der von Castro bedient wird und nur noch einschieben muss. Der Franzose stand dabei aber leicht im Abseits.

62., 1:4, Aubameyang: Sokratis spielt halbrechts einen steilen Pass genau in den Lauf von Castro. Der behält die Übersicht und passt flach in die Mitte, wo Aubameyang freisteht und einnetzt.

73., 1:5, Piszczek: Guerreiro bringt eine Ecke von links gut in die Mitte. Dort wird Piszczek weder von Wollscheid noch von Bruma gestört, steigt hoch und köpft das Leder schön in die lange Ecke.

Fazit: Dortmund überrollte den VfL zu Beginn, dann fand beinahe das Gegenteil statt und der BVB hatte Glück, nicht mehrere Gegentreffer zu kassieren. In Abschnitt zwei würgten die Gäste dann eiskalt die Drangphase der Wolfsburger ab.

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Der Star des Spiels: Raphael Guerreiro. Nächstes bärenstarkes Spiel des Portugiesen, der an vier Treffern seine Füße im Spiel hatte. Tor zum 1:0, starke Hackenablage auf Torschütze Aubameyang vor dem 2:0, an der Entstehung des wichtigen 3:1 beteiligt. Führte zudem die meisten Zweikämpfe aller Dortmunder und verzeichnete starke acht Ballsicherungen.

Der Flop des Spiels: Mario Gomez. Gab vor dem Kasten eine ziemlich unglückliche Figur ab und hätte mindestens zwei Treffer - es wäre jeweils das Anschlusstor gewesen - erzielen müssen. Scheiterte freistehend vor Bürki und brachte das Kunststück fertig, die Großchance in der 50. Minute aus wenigen Zentimetern Entfernung zu versemmeln.

Der Schiedsrichter: Daniel Siebert. Machte einen entscheidenden Fehler, als er Dembeles Treffer zu Unrecht anerkannte, da der Franzose bei seinem Tor zum 3:1 hauchdünn im Abseits stand - schwer zu erkennen. Ansonsten mit einer ordentlichen Leistung in einem weitestgehend fairen Spiel. Die Gelbe Karte für Kuba nach Foul an Sokratis hätte man aber auch stecken lassen können.

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Das fiel auf:

  • Dortmund erwischte im 4-1-4-1 einen Blitzstart. Der BVB schaffte es mehrfach, den Raum hinter den Wolfsburger Sechsern anzuspielen und dann mit seiner Mittelfeldreihe in vollem Tempo auf die Wolfsburger Abwehrkette zuzulaufen. Die Hausherren in dieser Phase viel zu körperlos in den direkten Duellen.
  • Trotz des frühen 2:0 bekam Dortmund in der Folge keinerlei Sicherheit in sein Pass- und Positionsspiel. Der VfL verzichtete gegen den Ball auf frühes Angriffspressing und ließ den BVB in Ruhe aufbauen, im mittleren Spielfelddrittel wurden die Wölfe aber deutlich aggressiver und verzeichneten dort einige Balleroberungen.
  • Die Westfalen verteidigen das breit angelegte Wolfsburger Spiel auf dem Flügel sehr mannorientiert, was regelmäßig zu Problemen führte - besonders über die rechte Seite des BVB. Der VfL war in den offensiven Halbräumen enorm präsent, Dortmund in diesen Zonen kaum aggressiv. So gelangen Wolfsburg mehrere Durchbrüche über außen, einzig die schwache Chancenverwertung verhinderte Treffer des VfL.
  • Tuchel versuchte mit der Hereinnahme von Castro mehr Stabilität im Zentrum zu gewinnen, Guerreiro rückte dafür auf den Flügel. Wolfsburg blieb zunächst jedoch druckvoll, Dortmund bekam die Außen nicht zugestellt und ließ immer wieder Flanken zu.
  • Wolfsburg offenbarte im Umkehrspiel allerdings große Lücken, der eigene Ballbesitz war nur sehr unzureichend abgesichert. Dies erwies sich gegen die schnelle BVB-Offensive als pures Gift, die Hausherren konnten dann keinen Zugriff mehr herstellen und liefen in mehrere Konter.

Wolfsburg - Dortmund: Die Statistik zum Spiel

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