Bundesliga: Stimmen des 33. Spieltags

"Ich habe riesig Schiss vor Gewitter"

Von SPOX
Samstag, 13.05.2017 | 18:49 Uhr
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Nach einem völlig verrückten 33. Spieltag blicken die Beteiligten voraus. Im Relegationskracher sieht sich der VfL als das bessere Team im Vergleich mit dem HSV: Jonker kündigt ein positives Erlebnis an - und sagt wovor er Schiss hat. Die Mainzer berichten von bangen Minuten nach Abpfiff und in Leipzig sind beide Trainer baff.

RB Leipzig - Bayern München 4:5

Ralph Hasenhüttl (Trainer Leipzig): "Glückwunsch an die Bayern für diesen Wahnsinnssieg, Glückwunsch an alle, die ins Stadion gekommen sind. Wir haben heute zwar keine Punkte gewonnen, dafür aber Herzen und Sympathien. Wir haben gegen die beste Mannschaft Deutschlands lange Zeit wie der Sieger ausgesehen."

Carlo Ancelotti (Trainer Bayern): "Das war ein verrücktes Spiel. Wir hatten einen schwierigen Start, aber am Ende hat es für ein verrücktes Resultat gereicht. Beide Teams haben einen großen Fußball gezeigt, in der Defensive hätten sie es aber besser machen können."

Philipp Lahm (Kapitän Bayern): "Wenn man keine Balance hat zwischen Abwehr und Angriff, dann schaut so ein Spiel so aus. Für die Zuschauer war es sicher sehr schön. Man hat heute gesehen, dass wir schon ein bisschen in der Sommerpause sind."

FC Augsburg - Borussia Dortmund 1:1

Manuel Baum (Trainer Augsburg): "Die Arbeit gegen den Ball in den ersten 35, 40 Minuten war richtig gut, aber das hat Körner gekostet. In der zweiten Halbzeit sind wir müder und fahriger geworden, da kam nach Balleroberung nicht mehr viel raus. Aber ich bin sehr zufrieden mit der Arbeit, die wir verrichtet haben, und mit dem Punkt gegen starke Dortmunder."

Thomas Tuchel (Trainer Dortmund) ...

... zum Spiel und seinen Erwartungen an die Woche: "Mehr Ruhe, ja bitte. Ich bin mir sehr sicher, dass es jetzt ruhiger wird, weil es nicht lauter geht. Die Themen sind durchgekaut. Wenn der Sturm tobt, dann ist es im Auge manchmal ganz ruhig."

... zu seiner persönlichen Situation beim BVB (vor dem Spiel): "Es ist komplex. Heute ist Spieltag, und wir machen die ganze Kiste nicht wieder auf. Ich glaube nicht, dass so viel hängen bleibt. Aber ich würde lügen, wenn ich sage, das prallt alles komplett an mir ab. Ich fühle eine Verpflichtung meiner Mannschaft gegenüber und empfinde uns als Einheit. Ich habe große Lust, das Ding hier weiter zu trainieren. Wir werden abwarten müssen. Ich bin ja nur Angestellter und habe Vertrag. Es liegt ja nicht alles in meiner Macht."

Marco Reus (Dortmund): "Man hat gesehen, dass sie immer an uns dran waren. Wir haben es nicht geschafft, schnell zu spielen. Es war sehr schwierig heute, Augsburg hat das gut gemacht. Eigentlich hätten wir hier gewinnen müssen."

Schalke 04 - Hamburger SV 1:1

Markus Weinzierl (Trainer Schalke): "Wir haben eine bessere erste Halbzeit gespielt. Nach dem 1:0 hätte ich es Klaas-Jan Huntelaar gegönnt, dass der Ball nicht an den Pfosten, sondern ins Tor gegangen wäre. In der zweiten Halbzeit haben wir zu wenig investiert. Der Gegner hat bis zum Schluss an sich geglaubt. Ob die Ecke vor dem 2:1 Aus war oder nicht, weiß ich nicht. Es war auf jeden Fall mutig vom Linienrichter, das so in der Nachspielzeit anzuzeigen."

Klaas-Jan Huntelaar (FC Schalke 04) zu seinem Abschied: "Es waren sieben Jahre Arbeit hier auf Schalke. Wir haben ein paar Sachen gewonnen. Aber auf Schalke gewinnt man nicht so viel wie bei Bayern. Ich weiß noch gar nicht, wo es hingeht."

Markus Gisdol (Trainer HSV): "Wir müssen unserer Mannschaft ein großes Kompliment machen. Die Situation war alles andere als einfach. Wir sind nie kopflos gewesen und haben immer mehr Druck gemacht. Das Tor war ein toller Moment für uns. Wir schnaufen erst mal durch, wissen aber auch, dass das nur ein erster Schritt war. Wir müssen den Sack nächsten Samstag gegen Wolfsburg zumachen. In der Nachspielzeit waren es sehr emotionale Momente, das vergisst man nicht so schnell. Wir haben uns den Punkt redlich verdient."

Heribert Bruchhagen (Vorstandsvorsitzender HSV): "Es ist nervlich nicht auszuhalten. Es gibt Situationen wie heute, da geht es in Richtung Unmenschlichkeit. Am Ende haben wir ganz klar verdient einen Punkt geholt."

Dennis Diekmeier (HSV): "Wir probieren als Team voll da zu sein. Das haben wir heute gezeigt. Jeder war für jeden da. Wenn wir so weiterarbeiten, dann bin ich felsenfest davon überzeugt, dass wir in der ersten Liga bleiben. Das wird ein Mega-Endspiel. Aber wir wissen, dass wir zuhause eine Macht sind. Ich bin sicher, dass wir gewinnen und ein überragendes Spiel abliefern."

Pierre-Michel Lasogga (HSV): "Ich bin überglücklich, dass ich hier noch das Tor geschossen habe. Das war enorm wichtig, um nächste Woche noch die Chance zu haben, direkt in der Liga zu bleiben. Ich bin überglücklich, es war ein scheiß Jahr für mich. Wenn wir so nächste Woche gegen Wolfsburg spielen, dann bleiben wir hoffentlich in der Klasse."

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Bayer Leverkusen - 1. FC Köln 2:2

Tayfun Korkut (Trainer Leverkusen): "Fußball ist nicht immer gerecht. Wir haben ein aus unserer Sicht sehr gutes Derby hingelegt - mit Leidenschaft, Wille und fußballerischer Qualität. Wir hatten eine Vielzahl an Torchancen und ganz klare Möglichkeiten. Die Mannschaft hat die Situation angenommen, darauf kann sie stolz sein."

Michael Schade (Geschäftsführer Leverkusen): "Tayfun Korkut hat uns in der schwierigen Situation geholfen und mit der Mannschaft durchaus erfolgsversprechende Ansätze gezeigt. Aber natürlich ist Fußball ein Erfolgsspiel, bei dem es auf die Resultate und die Erfolge ankommt. Die haben wir leider nicht gehabt. Es wird natürlich zum Ende der Saison eine Beendigung der Zusammenarbeit geben."

Stefan Kießling (Leverkusen): "Wir sind erleichtert, dass wir im Derby so eine Leistung abliefern konnten. Köln hat zwei Torschüsse und macht zwei Tore, das kann es einfach nicht sein."

Peter Stöger (Trainer Köln): "Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass man in Leverkusen 2:0 führt. Dann sollte man das eigentlich auch über die Distanz bringen. Ich bin über 90 Minuten aber mit dem Punkt zufrieden, da Leverkusen über die gesamte Spielzeit die bessere Mannschaft war. Gegen Mainz wird es nächsten Samstag nun ein echtes Endspiel."

Timo Horn (Torwart FC Köln): "Man hat heute gesehen, was Leverkusen für eine individuelle Klasse hat. Deswegen nehmen wir den Punkt gerne mit. Jetzt wollen wir im Heimspiel gegen Mainz noch einmal einen raushauen und mit den Fans einen Sieg feiern."

FSV Mainz 05 - Eintracht Frankfurt 4:2

Martin Schmidt (Trainer Mainz): "Die Erleichterung ist riesengroß. Es ist seltsam, so ein Spiel zu machen und dann im Anschluss vor allem über Wolfsburg zu reden. Das Tor zum 1:2 war der Dosenöffner, danach haben wir es erzwungen."

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Niko Kovac (Trainer Frankfurt): "Gratulation an Mainz - da dürfte nichts mehr anbrennen. Mainz wollte unbedingt gewinnen. Dass wir in 30 Minuten vier Gegentore kassiert haben, ärgert mich."

VfL Wolfsburg - Borussia Mönchengladbach 1:1

Andries Jonker (Trainer Wolfsburg): "Wir hatten uns viel vorgenommen, in der ersten Halbzeit aber wenig davon gezeigt. Nach der Pause haben wir dann das richtige Wolfsburger Gesicht gesehen und waren dem 2:1 näher als Gladbach. Ich habe persönlich riesig Schiss vor Gewitter und war froh, dass unterbrochen wurde. Aber es war richtig Scheiße für uns, denn wir waren kurz vor dem 2:1. Insgesamt ist das Unentschieden enttäuschend. Wir sind aber zuversichtlich für das Spiel in Hamburg, wir werden das nächste Woche hinkriegen."

Mario Gomez (Wolfsburg): "Dieses Gewitter passt zur bisherigen Saison. Wir sind absolut am Drücker und dann kommt so etwas dazwischen. Ich glaube, dass wir kurz davor waren, das zweite Tor zu machen. Wir steigen nicht ab, das ist für mich ganz klar und keine Frage. Aber es ist noch Spannung da."

Dieter Hecking (Trainer Mönchengladbach): "Ich kann meiner Mannschaft ein richtig gutes Auswärtsspiel bescheinigen, Wolfsburg hatte besonders in der ersten Halbzeit keinen Zugriff. Wir haben es aber leider verpasst, das 2:0 zu machen, und den Gegner wieder aufgebaut. Der Schiedsrichter hat mit der Unterbrechung richtig reagiert, die Gesundheit der Spieler geht vor."

Werder Bremen - 1899 Hoffenheim 3:5

Alexander Nouri (Trainer Bremen): "Hoffenheim war wacher und aggressiver als wir. Es war ein Spiel, in dem wir uns einfach zu viele Fehler geleistet haben. Lediglich am Ende der Partie hatten wir eine Druckphase, aber da war es natürlich längst zu spät."

Max Kruse (Bremen): "Im Endeffekt hat man heute gesehen, dass wir es nicht verdient haben, europäisch zu spielen. Heute und in der letzten Woche hat man große Defizite gesehen. Der Kampfgeist ist da, aber wir haben zu viele Fehler gemacht."

Julian Nagelsmann (Trainer Hoffenheim): "Der Sieg war knapper, als er hätte sein müssen. Es wäre eine noch bessere Ausgangsposition möglich gewesen. Jetzt hat die Mannschaft zwei Tage frei, dann gehen wir in unser Finale und sehen, was noch möglich ist."

Darmstadt 98 - Hertha BSC 0:2

Torsten Frings (Trainer Darmstadt): "Das war ein völliger verdienter Sieg für Berlin. Ich bin nicht ganz zufrieden, wir haben kein gutes Spiel gemacht - besonders in der ersten Halbzeit. Ich hatte das Gefühl, die Luft ist raus. Hertha hat eiskalt zugeschlagen, in der Halbzeitpause war es dann auch ein bisschen lauter. Nach dem Wechsel wurde es ein bisschen besser. Aber wir konnten den Bock nicht mehr umstoßen. Hut ab vor unseren Fans."

Pal Dardai (Trainer Hertha): "Wir mussten etwas probieren nach neun Auswärtsniederlagen in Folge. In der zweiten Halbzeit haben wir ein bisschen gewackelt, unser Torhüter Rune Jarstein hat uns am Leben gehalten. Ich bin sehr glücklich, aber wir haben noch ein sehr wichtiges Spiel. Wir müssen versuchen, die letzten Reserven zu mobilisieren. Ein Niklas Stark hat mit seinem Einsatz heute seine Gesundheit riskiert, er hat alles gegeben."

SC Freiburg - FC Ingolstadt 1:1

Christian Streich (Trainer Freiburg): "Das ist jetzt eine komische Situation, für uns auch. Ingolstadt hätte mit etwas Glück gewinnen können, nun steigen sie ab. Heute geht es vielleicht, aber morgen und die kommenden Wochen werden die Hölle sein. Aber es kommen auch wieder gute Erlebnisse."

Maximilian Philipp (Freiburg): "Nach der heutigen Leistung hätten wir es nicht verdient gehabt zu gewinnen. Es war das erwartet eklige Spiel mit viel Kampf, viel Härte und vielen Fouls. Unter dem Strich geht das Unentschieden in Ordnung."

Maik Walpurgis (Trainer Ingolstadt): "Ich möchte meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Das Team ist großartig, das sind tolle Menschen. Am Ende haben uns vielleicht zwei, drei Spiele mehr gefehlt. Es ist schwierig, jetzt die richtigen Worte zu finden."

Marvin Matip (Kapitän Ingolstadt): "Erst mal hieß es, als wir noch gespielt haben in der 90. Minute, Schalke führt 1:0. Dann hieß es nach dem Spiel auf einmal 1:1. Und dann hieß es auf einmal wieder 2:1 für Schalke. Sehr, sehr viele Fehlinformationen - und ganz, ganz bitter. Aber das ganze Spiel war sehr bitter. Wir hatten heute die große Chance, das Ding zu gewinnen. Leider haben wir das versäumt. Dann ist es irgendwann klar, dass es nicht mehr reicht."

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