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Bundesliga - 3. Spieltag Borussia Mönchengladbach - Werder Bremen 4:1

1:4! Bremen geht in Gladbach unter

Samstag, 17.09.2016 | 20:30 Uhr
Thorgan Hazard und Raffael trafen beide per Doppelpack
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Am 3. Spieltag der Bundesliga deklassiert Borussia Mönchengladbach den SV Werder Bremen mit 4:1 (4:0). Die Fohlen rehabilitieren sich für die Pleite gegen Manchester City in der Champions League, der SVW erleidet die dritte Pleite im dritten Ligaspiel.

Vor 54.014 Zuschauern im Borussia-Park brachte Thorgan Hazard Borussia Mönchengladbach in der 11. Minute in Führung. Nur sechs Zeigerumdrehungen später legte der Belgier nach. In der Folge schnürte auch Raffael den Doppelpack (21., FE und 44.) und erhöhte auf 4:0. In der 73. Minute erzielte Serge Gnabry der Ehrentreffer.

Aron Johannsson sah in der 81. Minute wegen Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte.

Gladbach gelang der achte Bundesliga-Heimsieg in Serie, Hazard verzeichnete die achte und neunte Torbeteiligung (sechs Tore, drei Torvorlagen) im sechsten Pflichtspiel der Saison.

Werder Bremen erlitt unterdessen die vierte Pleite im vierten Saisonspiel. Niklas Moisander wurde beim SVW in der Halbzeit eingewechselt und feierte somit sein Bundesliga-Debüt.

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Reaktionen:

Andre Schubert (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Wir haben ein Spiel in Manchester verloren, da war der Gegner klar besser. Daraus muss man seine Lehren ziehen. Nur weil man einen Rückschlag hinnehmen muss, muss man nicht alles in Schutt und Asche reden"

Viktor Skripnik (Trainer Werder Bremen): "Du musst nicht nur hochstehen, sondern auch die Zweikämpfe gewinnen. Das haben wir vermasselt. Wir wollten aggressiver sein, präsenter. Das ist uns nicht gelungen."

Der Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Im Vergleich zur 0:4-Niederlage gegen Manchester City ändert Andre Schubert seine Startelf auf fünf Positionen. Die Dreierkette wird durch Vestergaard, Jantschke und Korb komplett umbesetzt. Neu im Team sind darüber hinaus Traore und Hazard. Strobl, Elvedi, Wendt, Dahoud und Hahn müssen weichen.

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Werder-Trainer Viktor Skripnik vollzieht bereits am 3. Spieltag einen Torwart-Wechsel und ersetzt nach der 1:2-Pleite gegen den FC Augsburg Wiedwald durch Drobny. Verletzungsbedingt müssen Caldirola (Knöchelbruch) und Bartels (Adduktorenprobleme) passen. Für sie beginnen Diagne und U. Garcia, der zum ersten Mal seit März wieder in der Bundesliga für den SV Werder zum Einsatz kommt. Außerdem startet Yatabare statt Johannsson.

5.: Hazard klaut Diagne mittig vor dem Bremer Strafraum den Ball und geht rechts in den Sechzehner. Dort zieht er vorbei an Keeper Drobny, der Schuss soll ins kurze Eck - aber der mitgeeilte Diagne kann im Rutschen so eben noch klären und seinen eigenen Fehler wieder gut machen.

11., 1:0, Hazard: Raffael gewinnt den Ball an der Mittellinie. Weil Werders Viererkette unerklärlich weit aufgerückt ist, kann Johnson auf halblinks das Tempo anziehen. Dann beweist er ein gutes Auge für den halbrechts durchgelaufenen Hazard - und der schießt den Ball aus 18 Metern unten links in die Maschen.

17., 2:0, Hazard: Vestergaard spielt den langen Ball aus der eigenen Viererkette, den Diagne an der Mittelinie komplett unterschätzt und durchlässt. Hazard startet, Diagne kann nur hinterher traben - und der Belgier netzt aus 15 Metern halbrechter Position mit dem gleichen Schuss wie eben beim 1:0 zu seinem dritten Saisontor ein.

20.: Komplettes Chaos in der Bremer Hintermannschaft. Weil Sane nicht aufpasst führt Gladbach einen Freistoß einige Meter vor dem Strafraum schnell aus. Im Sechzehner schießt Gebre Selassie bei seinem Klärungsversuch einen Mitspieler an, sodass die Kugel bei Stindl landet. Er spitzelt den Ball an Drobny vorbei und der Werder-Keeper räumt den Gladbacher um. Elfmeter!

21., 3:0, Raffael (Elfmeter): Raffael nagelt den Elfmeter scharf und halbhoch ins Netz.

39.: Nach dem nächsten langen Ball aus der Hälfte der Gladbacher herrscht in Bremens Hintermannschaft mal wieder Chaos, Johnson nimmt die Kugel mit und zieht verfolgt vom zu langsamen Gebre Selassie allein auf das Tor zu - aber Drobny bleibt ganz lange stehen und kann den Schuss des Amerikaners aus 14 Metern mit dem Fuß abwehren.

41., 4:0, Raffael: Stindl nimmt auf rechts Fahrt auf und hat Zeit für eine schöne Flanke, Sane verlängert den Ball artistisch und extrem unglücklich auf Raffael - und der muss aus sechs Metern zentraler Position nur noch einnetzen.

69.: Johannsson findet Yatabare am Sechzehner, der spielt den feinen Doppelpass mit Gnabry und kommt aus 18 Metern und mittiger Position frei zum Schuss - aber Sommer fliegt goldrichtig ins rechte Eck und kann den Ball um die Stange herum ablenken.

73., 4:1, Gnabry: Johannsson sieht die unsortierte Abwehr der Gastgeber in der Vorwärtsbewegung, spielt aber auch einen genialen Lupferpass durch die Mitte - und Serge Gnabry donnert den Ball aus 17 Metern volley und halb aus der Drehung unter die Querlatte. Keine Chance für Yann Sommer.

76.: Wiedermal ist Hazard auf halbrechts seinem Gegenspieler weggelaufen und frei durch - schießt den Ball diesmal aber nicht ins lange Eck, sondern an die linke Innenstange. Pech für den Belgier, das wäre der Hattrick gewesen!

81.: Johannsson läuft neben Schiedsrichter Stieler und scheint ihn derb zu beleidigen. Sofort zieht der Schiedsrichter die Rote Karte und schickt den Bremer in die Kabine.

Fazit: Werder präsentierte sich in der ersten Halbzeit komplett desolat, in der zweiten verbessert - wohl aber auch weil Gladbach zurückschaltete. Die über weite Strecken katastrophale Vorstellung ihres Kontrahenten soll die hervorragende Teamleistung der Borussia jedoch nicht schmälern.

Der Star des Spiels: Thorgan Hazard. 17 Minuten gespielt, 2:0 für Gladbach und zwei Treffer von Hazard. Der Belgier entschied das Spiel früh und hatte sowohl davor als auch danach noch einige weitere Chancen, um seine Torausbeute auszubauen, in der 76. scheiterte er etwa an der Stange. Immer wieder sorgte der Belgier für Überraschungsmomente und setzte seine Mitspieler gut ein.

Der Flop des Spiels: Fallou Diagne. Nach 45 Minuten wurde Diagne ausgewechselt und das völlig zu Recht. Der Bremer Innenverteidiger war zuvor ein Sicherheitsrisiko: Bereits in der 5. Minute schenkte er den Ball knapp vor dem Strafraum ohne Not her, gerade rechtzeitig konnte er seinen Fehler aber noch ausbügeln. Beim Treffer zum 0:2 war das nicht mehr möglich. Diagne ließ Hazard ziehen, der dann einschob. Insgesamt extrem fahrig in seinen Aktionen.

Der Schiedsrichter: Tobias Stieler. Zweimal stand Stieler im Fokus: In der 20. Minute brachte Drobny Stindl im Strafraum zu Fall und der Schiedsrichter zeigte zu Recht auf den Punkt. Strenggenommen hätte es aber nicht soweit kommen dürfen, da beim zuvor von Gladbach schnell ausgeführten Freistoß der Ball nicht gänzlich ruhte. In der 81. Minute zeigte er Johannsson wegen Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte.

Das fiel auf:

  • Borussia Mönchengladbach agierte defensiv nominell mit einer Dreierkette, die situativ und durch das Zurückfallen von Christensen aber in einen Viererverbund mutierte. Wenn Bremen weite Bälle schlug, rückte Christensen sogar hinter den zentralen Innenverteidiger Vestergaard. So konnte der Däne seine Kopfballstärke optimal ausspielen.
  • Werder präsentierte sich in der ersten Halbzeit defensiv nicht bundesligatauglich. Die Bremer pressten hoch und auch die Viererkette rückte deshalb extrem weit nach vorne. Gladbach schaffte es aber immer wieder (oft mit einfachsten Mitteln wie langen Bällen) die hochstehenden Bremer zu umspielen. Aus solchen Kontersituationen resultierten etwa die Treffer zum 1:0 und 2:0.
  • Werder-Trainer Skripnik bot den gelernten Mittelfeldspieler Junuzovic in der ersten Halbzeit als zentrale Spitze auf und verschenkte dessen Fähigkeiten somit komplett. Der Österreicher fand überhaupt nicht ins Spiel und verlor mit dem Rücken zum Tor Zweikampf um Zweikampf. Serge Gnabry agierte auf dem linken Flügel und zeigte sich dort zwar bemüht aber ebenso glücklos.
  • Nach dem Seitenwechsel änderte Skripnik Bremens taktische Ausrichtung und betrieb somit Schadensbegrenzung. Die komplette Mannschaft stand tiefer als in der ersten Halbzeit, womit die Konteranfälligkeit minimiert wurde. Außerdem wechselte der Werder-Trainer Johannsson ein, weshalb Junuzovic auf seine angestammte Position zuückkehren konnte und Gnabry einen weiteren Partner zum Kombinieren bekam. Bremens Offensive kam in Schwung; Gnabry erzielte sehenswert den Ehrentreffer zum 1:4.
  • Gladbach präsentierte sich in allen Mannschaftsteilen extrem flexibel. Die Spieler tauschten ihre Positionen beinahe nach Belieben, stets waren aber alle Posten besetzt. Stürmte Korb etwa auf rechts nach vorne, ließ sich Traore fallen. Stießen Hazard oder Raffael ins Zentrum, rutschte Stindl etwas nach außen.

Gladbach - Bremen: Die Statistik zum Spiel

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