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Trotz Überzahl: Bayern nur Remis in Leverkusen

Samstag, 15.04.2017 | 20:18 Uhr
Die Bayern hatten vor der Pause die größte Möglichkeit aufs 1:0
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Bayer Leverkusen hat es verpasst, sich weiter von den Abstiegsrängen zu distanzieren. Gegen den FC Bayern München holte die Werkself am 29. Bundesliga-Spieltag beim 0:0 aber immerhin einen Punkt.

Vor 30.210 Zuschauern in der BayArena dezimierte sich Leverkusen in der 59. Minute selbst, als Tin Jedvaj mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde. Trotz Überzahl verpassten es die Bayern jedoch, ein Tor zu erzielen.

Die Werkself gewann nur eins der letzten acht Bundesliga-Spiele und hat mit 36 Zählern nur noch vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Allerdings: Der Rückstand auf den EL-Qualifikations-Platz sechs beträgt auch nur fünf Zähler.

Die Bayern dagegen haben noch acht Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten RB Leipzig und können mit drei Siegen aus den verbleibenden fünf Ligaspielen aus eigener Kraft Meister werden.

Arjen Robben kam mit seiner Einwechslung zu seinem 250. Pflichtspiel im Bayern-Trikot.

Die Reaktionen:

Tayfun Korkut (Trainer Bayer Leverkusen): "Wenn man sich die erste Halbzeit anschaut, haben wir das gut gemacht. Wir wussten, dass wir heute wenig Ballbesitz haben würden. Nach der Gelb-Roten Karte ging es nur ums Fighten. Wir haben auch in Unterzahl wenig zugelassen. Das war für den Kopf sehr wichtig für uns."

Carlo Ancelotti (Trainer Bayern München): "Unsere Leistung war gut. Wir haben uns einige Chancen erspielt. Wir haben am Dienstag in Madrid die Möglichkeit weiterzukommen und können mit Selbstvertrauen spielen. Außerdem bin ich sehr optimistisch, dass von den Verletzten Robert Lewandowski in Madrid spielen kann."

Der Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Bei Leverkusen gibt es nur eine Änderung gegenüber dem 0:1 in Leipzig: Aranguiz spielt für Bellarabi (Bank).

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Ancelotti ändert sein Team gegenüber der Niederlage gegen Real Madrid auf fünf Positionen: Für Robben, Alonso, Lahm (alle Bank) sowie Boateng und Ribery (beide nicht im Kader) spielen Coman, Kimmich, Rafinha, Bernat und Costa. Raphael Obermair sitzt erstmals auf der Bank der Münchner.

33.: Erste Großchance - und was für eine! Erst tanzt Alaba Leno aus und bringt die Kugel mit seinem schwächeren rechten Fuß aufs Tor. Jedvaj klärt im Fallen mit einem Mix aus Bauch und Hand. Dann kommt der Ball zu Vidal, der erst über Leno köpft und dann im Nachsetzen den Ball mit seinem zweiten Kopfball wieder aufs Tor bringt. Toprak grätscht die Kugel gerade noch von der Linie!

37.: Müller ist auf dem rechten Flügel durch und bringt eine scharfe Hereingabe an den langen Pfosten. Da muss Coman den Ball eigentlich nur noch über die Linie drücken, jedoch hält Leno dessen unplatzierten Abschluss mit einer ganz starken Tat.

40.: Bernat tankt sich links am Strafraum durch und bringt die Flanke gefühlvoll an den Fünfer. Thiago gewinnt dort das Kopfballduell gegen Wendell und köpft ganz knapp drüber!

59., Gelb-Rot, Jedvaj: Im Zweikampf rangeln Jedvaj und Müller beide. Als sich der Münchner aber davonmacht, klammert Jedvaj mit den Beinen und ringt Müller so zu Boden. Der bereits verwarnte Leverkusener muss runter.

85.: Kimmich lupft die Kugel rechts auf Müller, der den Ball flach an den Fünfer bringt. Da steht Lahm, der die Kugel nicht richtig trifft - ganz knapp links am Pfosten vorbei!

Fazit: Dominant, aber nicht zwingend genug: Bayern bestimmte das Tempo, suchte aber nicht konsequent genug den Weg zum Tor. Bayer fehlte die Qualität, um das bei einem Konter mal zu bestrafen.

Der Star des Spiels: Bernd Leno. Hielt Bayer die Null fest. Sicher beim Rauskommen und auf der Linie - ganz besonders bei seiner Glanztat gegen Coman vor der Pause (37.).

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Der Flop des Spiels: Charles Aranguiz. Wirkte geistig nicht immer anwesend und nahm kaum am Spiel teil (25 Ballaktionen). Hatte einige Böcke im Aufbauspiel und brachte Bayer so mehrfach in Bredouille. Auch in den Zweikämpfen schwach (nur 22,2 Prozent gewonnene Duelle).

Der Schiedsrichter: Daniel Siebert. Ließ die Spieler insgesamt an der langen Lange, das kam dem Spielfluss aber durchaus zugute. Entschied bei Jedvajs Klärungsaktion (32.) nicht auf Elfmeter - vertretbar. Ebenso richtig, nach der Pause nicht auf Elfmeter für Volland zu entscheiden (76.). Gute Schiedsrichter-Leistung.

Das fiel auf:

  • Trotz des Fehlens einiger Stammspieler hatten die Bayern die Partie von Beginn an im Griff - in der ersten Hälfte mit knapp 70 Prozent Ballbesitz. Die beiden Viererketten der Leverkusener standen in der ersten halben Stunde jedoch gut, sodass den Bayern kaum Möglichkeiten geboten waren.
  • Nach vorne versuchte Bayer immer wieder, über Konter Nadelstiche zu setzen - jedoch ohne dabei gefährlich zu werden. Das wurden dagegen die Bayern mit zunehmender Spieldauer. Vor allem über die Außen kamen die Münchner zum Ende der ersten Hälfte mehrfach zu guten Abschlussmöglichkeiten - auch, weil Müller immer wieder auf den rechten Flügel auswich und den Ball dort besser verarbeitete als im Sturmzentrum, wo ihm weiterhin die Bindung zum Spiel fehlte.
  • Nach der Pause blieben die Bayern spielbestimmend, jedoch fehlte in der Spitze die Durchschlagskraft. Mit der Einwechslung von Robben kam neuer Schwung in die Offensivbemühungen der Münchner, die vor dem Rüclspiel gegen Real zwar nicht den Schongang einlegten, allerdings auch nicht mit der letzten Konsequenz agierten.

Leverkusen - Bayern: Die Statistik zum Spiel

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