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Fussball

Niederlechner schießt Frankfurt in die Krise

SID
Der SC Freiburg hat gegen Eintracht Frankfurt gewonnen

Doppelpacker Florian Niederlechner hat Eintracht Frankfurt unter gütiger Mithilfe des Schiedsrichters noch tiefer in die Krise geschossen und den Europacup-Hoffnungen der Hessen einen weiteren Dämpfer versetzt. Die Eintracht unterlag am 23. Spieltag 1:2 (1:1) gegen Aufsteiger SC Freiburg

Nach der vierten Niederlage in Folge haben die Frankfurter nur noch zwei Punkte Vorsprung auf Platz sieben.

Auch der SC liegt lediglich zwei Zähler hinter der Eintracht, die im nächsten Spiel beim Spitzenreiter Bayern München antreten muss. Niederlechner (25. und 59.) besiegelte die Pleite der Frankfurter, die durch den Schweden Branimir Hrgota (11.) in Führung gegangen waren.

Das Siegtor fiel aus Abseitsposition. Auf der anderen Seite verweigerte Schiedsrichter Günter Perl (Pullach) einem Kopfballtreffer von Ante Rebic die Anerkennung, weil er zuvor ein Stürmerfoul gesehen hatte (33.).

"Es ist Wahnsinn, was wir an Rückschlägen wegstecken müssen", sagte Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner bei Sky: "Die entscheidenden Szenen wurden gegen uns gepfiffen." Abwehrspieler Bastian Oczipka ergänzte: "Ein paar Entscheidungen sind nicht zu unseren Gunsten ausgefallen, wie schon in den letzten Spielen."

Kaum Höhepunkte zu Beginn

Die 50.000 Zuschauer in der Frankfurter Arena sahen zunächst eine Partie ohne echte Höhepunkte. In den Strafräumen spielte sich so gut wie nichts ab. Die Freiburger, bei denen der gesperrte Maximilian Philipp und Pascal Stenzel fehlten, wirkten technisch reifer als die Hessen.

Dennoch traf die Eintracht, Hrgota nutzte die erste Chance der Begegnung zu seinem vierten Saisontor. Dabei sah die gesamte SC-Defensive schlecht aus.

Nach der Führung blieben die Frankfurter, deren Defensivspieler Makoto Hasebe mit seinem 235. Bundesligaspiel zum alleinigen japanischen Rekordspieler aufstieg, das gefährlichere Team. Danny Blum vergab die Möglichkeit zum zweiten Tor (23.).

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Besser machte es Niederlechner auf der anderen Seite nach Vorarbeit von Nicolas Höfler. Beim sechsten Saisontor des Stürmers schlief diesmal die Abwehr der ersatzgeschwächten Gastgeber, die ohne die gesperrten David Abraham und Haris Seferovic sowie Jesus Vallejo, Andersson Ordonez, Marco Fabian, Slobodan Medojevic und Marc Stendera auskommen mussten.

Niederlechner mit Doppelpack

Diskussionsstoff gab es in der 33. Minute. Perl erkannte einen Rebic-Treffer nicht an, weil SC-Keeper Alexander Schwolow von Mijat Gacinovic behindert worden sein soll.

Danach wurde die Begegnung hektisch, die Fouls häuften sich, Perl hatte es schwer. Deshalb suchte der Referee kurz vor der Pause das Gespräch mit Frankfurts Trainer Niko Kovac, um die Lage zu beruhigen.

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Nach dem Seitenwechsel ging es zunächst gesittet weiter. Die Freiburger übernahmen die Kontrolle und sorgten immer wieder für Gefahr vor dem Frankfurter Tor.

Niederlechner brachte die Überlegenheit der Gäste mit seinem zweiten Treffer nach Vorarbeit von Vincenzo Grifo auch auf die Anzeigetafel - der Torschütze stand allerdings knapp im Abseits. Der Eintracht fiel nach dem Rückstand kaum etwas in der Offensive ein.

Eintracht Frankfurt - Freiburg: Daten zum Spiel

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