wird geladen

RB Leipzig siegt bei Borussia Mönchengladbach

Wiedergefundene Hitze

Sonntag, 19.02.2017 | 22:30 Uhr
Trainer Ralph Hasenhüttl und Marvin Compper bejubeln den 2:1-Sieg in Mönchengladbach
Advertisement
NFL
Do18:30
Vikings@Lions: Erlebe den Thanksgiving-Auftakt
Premier League
Sa18:30
Liverpool - Chelsea - Der Kampf um die CL-Plätze
Indian Super League
Chennai -
NorthEast United
Copa Sudamericana
Flamengo -
Junior
Indian Super League
Kerala -
Jamshedpur
Ligue 1
St. Etienne -
Straßburg
Premiership
Dundee -
Rangers
Premier League
West Ham -
Leicester
Primera División
Celta Vigo -
Leganes
A-League
FC Sydney -
Brisbane
Primera División
Alaves -
Eibar
Championship
Barnsley -
Leeds
Serie A
Bologna -
Sampdoria
Championship
Norwich -
Preston
Primera División
Real Madrid -
Malaga
Ligue 1
Rennes -
Nantes
Serie A
Chievo Verona -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
Hellas Verona
Premier League
Liverpool -
Chelsea
Primera División
Real Betis -
Girona
Championship
Sheff Utd -
Birmingham
Ligue 1
Caen -
Bordeaux
Ligue 1
Dijon -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Lille
Ligue 1
Troyes -
Angers
Premier League
Tottenham -
West Bromwich (DELAYED)
Primera División
Levante -
Atletico Madrid
Premier League
Swansea -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Man United -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Watford (DELAYED)
J1 League
Cerezo Osaka -
Kobe
J1 League
Kashima -
Kashiwa
Primera División
La Coruna -
Bilbao
Eredivisie
Excelsior -
PSV
Premier League
Southampton -
Everton
Super Liga
Cukaricki -
Roter Stern
Ligue 1
Nizza -
Lyon
Serie A
Genua -
AS Rom
Serie A
AC Mailand -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Neapel
Primera División
Real Sociedad -
Las Palmas
Ligue 1
Marseille -
Guingamp
Premier League
Huddersfield -
Man City
1. HNL
Cibalia -
Rijeka
Serie A
Lazio -
Florenz
Primera División
Villarreal -
Sevilla
Premier League
Burnley -
Arsenal (DELAYED)
First Division A
Brügge -
Zulte-Waregem
Primera División
Valencia -
Barcelona
Serie A
Juventus -
Crotone
Ligue 1
Monaco -
PSG
Primeira Liga
Benfica -
Setubal
Superliga
River Plate -
Newell's Old Boys
Premier League
Spartak -
Zenit
Serie A
Atalanta -
Benevento
Championship
QPR -
Brentford
Primera División
Espanyol -
Getafe
Ligue 1
Amiens -
Dijon
Ligue 1
Straßburg -
Caen
Coppa Italia
Sampdoria -
Pescara
Ligue 1
Bordeaux -
St. Etienne
Premier League
Watford -
Man United
Copa del Rey
Real Madrid -
Fuenlabrada
Premier League
Brighton -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
West Bromwich -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Leicester -
Tottenham (DELAYED)
Copa Sudamericana
Independiente -
Libertad
Coppa Italia
Chievo Verona -
Hellas Verona
Ligue 1
Angers -
Rennes
Ligue 1
Guingamp -
Montpellier
Ligue 1
Lyon -
Lille
Ligue 1
Metz -
Marseille
Ligue 1
Nantes -
Monaco
Ligue 1
Toulouse -
Nizza
Copa del Rey
Barcelona -
Murcia
Premiership
Rangers -
Aberdeen
Cup
Anderlecht -
Lüttich
Ligue 1
PSG -
Troyes
Premier League
Stoke -
Liverpool
Copa del Rey
Atletico Madrid -
Elche
Premier League
Bournemouth -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Arsenal -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Man City -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Everton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Swansea (DELAYED)
Copa Libertadores
Lanus -
Gremio
Indian Super League
Goa -
Bengaluru
Copa del Rey
Villarreal -
Ponferradina
Cup
Zulte-Waregem -
Brügge
Coppa Italia
Genua -
Crotone
Copa Sudamericana
Junior -
Flamengo
Indian Super League
Jamshedpur -
Kalkutta
Serie A
AS Rom -
SPAL
Primeira Liga
Sporting -
Belenenses
Ligue 1
Dijon -
Bordeaux
Serie A
Neapel -
Juventus
Championship
Leeds -
Aston Villa
Primera División
Malaga -
Levante
Primeira Liga
Porto -
Benfica
J1 League
Iwata -
Kashima
J1 League
Kobe -
Shimizu
A-League
Newcastle -
Melbourne City
Primera División
Barcelona -
Celta Vigo
Premier League
Chelsea -
Newcastle
Premier League
Lok Moskau -
Kasan
Premier League
Brighton -
Liverpool
Championship
Millwall -
Sheffield Utd
Primera División
Atletico Madrid -
Real Sociedad
Ligue 1
Straßburg -
PSG
Premier League
Arsenal -
Man Utd
Primera División
Sevilla -
La Coruna
Championship
Bristol City -
Middlesbrough
Ligue 1
Lille -
Toulouse
Ligue 1
Monaco -
Angers
Ligue 1
Nizza -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Amiens
Ligue 1
Troyes -
Guingamp
Premier League
Watford -
Tottenham (DELAYED)
Eredivisie
Feyenoord -
Vitesse
Primera División
Bilbao -
Real Madrid
Serie A
FC Turin -
Atalanta
Premier League
Leicester -
Burnley (Delayed)
Premier League
Everton -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
West Brom -
Crystal Palace (DELAYED)
Primera División
Leganes -
Villarreal
Serie A
Benevento -
AC Mailand
Premiership
Aberdeen -
Rangers
Eredivisie
PSV -
Sparta
Premier League
Bournemouth -
Southampton
Ligue 1
St. Etienne -
Nantes
Serie A
Bologna -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Sassuolo
Serie A
Inter Mailand -
Chievo Verona
Primera División
Getafe -
Valencia
Ligue 1
Caen -
Lyon
Premier League
Man City -
West Ham
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Inter Zapresic
Primera División
Eibar -
Espanyol
First Division A
Zulte-Waregem -
Gent
Primera División
Las Palmas -
Real Betis
Serie A
Sampdoria -
Lazio
Ligue 1
Montpellier -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Arsenal
Serie A
Crotone -
Udinese
Championship
Birmingham -
Wolverhampton
Primera División
Girona -
Alaves
Serie A
Hellas Verona -
Genua
FIFA Club World Cup
Al Jazira -
Auckland City

Nach zwei Niederlagen in Folge gewann RB Leipzig gegen Borussia Mönchengladbach wieder ein Bundesligaspiel und verkürzte den Rückstand auf Tabellenführer FC Bayern auf fünf Punkte. Die Bullen spielten teilweise begeisternd wie im Herbst, die Fähigkeiten-Palette reichte von Kampf bis Kunst.

Das letzte Mal, als ein Bundesliga-Aufsteiger dem FC Bayern gefährlich wurde, erzielte Luca Toni in der Nachspielzeit das entscheidende 2:1 und beendete somit den Spuk. An einem kalten Dezember-Abend war das, im Jahr 2008. Zurechtgewiesen vom Branchenprimus gewann die zuvor aufmüpfige TSG Hoffenheim nur noch eines der folgenden 14 Spiele. Gegen Energie Cottbus, lang ist's her.

Erlebe die Bundesliga-Highlights auf DAZN. Hol Dir jetzt Deinen Gratismonat

Cottbus spielt mittlerweile in der Regionalliga Nordost gegen den VfB Auerbach oder die TSG Neustrelitz. Vor gar nicht allzu langer Zeit spielte auch RB Leipzig gegen Auerbach oder Neustrelitz, ehe sich die Bullen wie einst Hoffenheim unter dem Kommando von Ralf Rangnick aufmachten, die Bayern an der Bundesliga-Tabellenspitze zu ärgern. An einem kalten Dezember-Abend wies der Branchenprimus nun aber auch acht Jahre später den aufmüpfigen Neuankömmling zurecht, 3:0 gar.

Knapp zwei Monate ist das schon her und es scheint, als könnten die Bullen anders als einst Hoffenheim die Zurechtweisung verkraften. Es scheint, als wäre das junge, talentierte Leipzig bockiger als das junge, talentierte Hoffenheim.

Botschaft an die anderen

"Es war wichtig, die drei Punkte zu holen, um den anderen zu zeigen, dass wir noch heiß sind", sagte Emil Forsberg nach dem durchaus beeindruckenden 2:1-Sieg seiner heißen Leipziger bei Borussia Mönchengladbach. "Die anderen", das sind unter anderem die Verfolger Dortmund, Hoffenheim, Frankfurt, Hertha oder auch Köln. Zu "den anderen" zählt aber auch der FC Bayern selbst, der nur mehr fünf Punkte vor Leipzig liegt. RB ist Platz eins näher als Platz drei.

Zwei Niederlagen in Folge können einen Klub, zu dessen Erfolgsrezepten neben einer durchaus soliden finanziellen Situation der absolute Glaube und das Selbstvertrauen der größtenteils jungen Spieler an sich selbst zählen, ins Grübeln bringen. Vor allem, wenn eine dieser Niederlagen ein 0:3 im eigenen Stadion ist. Noch dazu gegen den Hamburger SV.

Dann reiste Leipzig aber ins traditionell schwer einnehmbare Mönchengladbach, das bis dato das beste Team der Rückrunde stellte, und gewann mal eben. "Ich bin froh, dass wir wieder in die Spur gefunden haben", sagte Trainer Ralph Hasenhüttl und tat das, als würde er erklären, dass der Trainingsbeginn am kommenden Dienstag doch für 10 Uhr angesetzt ist, statt für 10.30 Uhr. Als wäre es eine alltägliche Aussage. Das Zurückfinden in die Spur war aber mehr als das, es war eine Botschaft an die Bundesliga.

Musterbeispiel Leipziger Fußballschule

Zwei Tore hatte Leipzig geschossen und somit gezeigt, "dass wir das Momentum auf unsere Seite ziehen können", erklärte Hasenhüttl und wollte damit sagen, dass seine Leipziger in der Lage sind, ihr Schicksal selbst zu bestimmen.

Es waren aber nicht nur die Tore und der Sieg an sich, die beeindruckten, sondern auch die Art und Weise der Tore und auch des Sieges. Speziell der zweite Treffer (55.) war ein Musterbeispiel Leipziger Fußballschule. Ballgewinn von Keita im Mittelfeld. Ablage auf Werner, der mit dem Rücken zum Tor weiter zu Forsberg. Drehung Werner, kreuzender Laufweg Burke. Pass in die Tiefe Forsberg, mit der ersten Berührung, klar. Annahme Werner, Sprint, Abschluss, Tor. Wie ein Rasiermesser durch den weißen Schaum gleitet, glitt der Ball durch die in weiß spielenden Gladbacher. "Wunderschön herausgespielt", urteilte Hasenhüttl über dieses Tor und auch über das erste durch Forsberg (31.) und hatte damit Recht.

Leipzig bewies nach etwas zahnlosen Auftritten in Dortmund und gegen Hamburg wieder den Biss, der die Mannschaft über weite Strecke der Hinrunde so unangenehm machte. Schnelles Umschalten und Zug zum Tor gehören dabei genauso dazu, wie aggressives Gegenpressing. Werner, Sabitzer, Burke und Forsberg attackierten das Gladbacher Aufbauspiel mit aller Konsequenz, immer und immer wieder.

Lauf- und Zweikampf-Investments

Verdient sei der Sieg auch gewesen, sagte Hasenhüttl, "weil wir sehr viel investiert haben". Forsberg erlebte ein "sehr laufintensives Spiel mit vielen Zweikämpfen". Speziell Werner und Sabitzer liefen und liefen, beide letztlich knapp zwölf Kilometer.

Nach einem verhaltenen Start wurde Leipzig mit zunehmender Spieldauer immer besser, immer aggressiver und zielstrebiger. "Wir haben heute gekämpft", sagte Werner folgerichtig und deshalb "über den Kampf ins Spiel gefunden".

Den krachenden Kampf beherrscht das Leipziger Offensivquartett ebenso tadellos wie das schöne Spiel, die Fußball-Kunst. Der Schlüsselspieler ist dabei Forsberg. Nach seiner Drei-Spiele-Sperre suchte Forsberg zuletzt gegen den HSV noch nach seinem Rhythmus. Nun in Gladbach hat er ihn offenkundig wiedergefunden. Als nomineller Linksaußen trieb er sich mal hier, mal dort herum. Mit seiner technischen Finesse gab er dem Leipziger Spiel Ruhe und Sicherheit.

Beim Treffer zum 1:0 schoss der Schwede überlegt in die linke Ecke, beim 2:0 setzte er Werner mit seinem Steilpass perfekt in Szene. "Wir haben es heute insgesamt gut gemacht", sagte Forsberg, "und können darauf stolz sein." Die Leipziger wissen nun, dass sie auch Rückschläge verkraften können. Die anderen wissen dagegen: So leicht wie einst Hoffenheim lässt sich Leipzig nicht unterkriegen.

Gladbach - Leipzig: Daten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung