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Dank Didavi! Wolfsburg dreht Partie gegen TSG

Sonntag, 12.02.2017 | 17:17 Uhr
Daniel Didavi erzielte das 2:1 für Wolfsburg
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Der VfL Wolfsburg hat sich nach Rückstand einen wichtigen Dreier gegen die TSG Hoffenheim gesichert. Beim einjährigen Dienstjubiläum von TSG-Trainer Julian Nagelsmann siegten die Wölfe 2:1 (0:1).

Vor 23.148 Zuschauern in der Volkswagen Arena brachte Steven Zuber Hoffenheim in der 26. Minute in Führung. Maximilian Arnold glich kurz nach der Pause aus (50.). Es war das 600. Heim-Tor des VfL in der Bundesliga.

Der eingewechselte Daniel Didavi drehte die Partie in der 73. Minute komplett. Hoffenheim verpasste dadurch den Sprung auf Platz drei und steht weiter punktgleich mit dem BVB (34) auf Rang fünf.

Der VfL stellte den Drei-Punkte-Vorsprung auf den HSV (19) wieder her. Riechedly Bazoer feierte sein Bundesligadebüt für die Wölfe.

Die Reaktionen:

Valerien Ismael (VfL Wolfsburg): "Mit dem 0:1 zur Halbzeit waren wir gut bedient. Dann haben wir ein anderes Gesicht gezeigt und endlich mit Mut nach vorne gespielt. Der Sieg war nach der zweiten Halbzeit verdient."

Julian Nagelsmann (Trainer 1899 Hoffenheim): "Wir haben in der ersten Halbzeit ein durchschnittliches Spiel gemacht, das wir aber ordentlich kontrolliert haben. Wir müssen nach der Pause das zweite und dritte Tor machen. Dann kam ein Bruch ins Spiel. Wir haben zu sorglos gespielt. Deswegen bin ich heute ein bisschen stinkig. Wir waren nicht schlechter, aber sicher auch nicht intelligenter."

Der Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: In der Wolfsburger Startelf gibt es drei Änderungen im Vergleich zum Pokalspiel in München: Benaglio kehrt für Casteels ins Tor zurück, zudem spielen Gomez und Malli für Ntep und Mayoral (beide Bank). Bazoer gibt sein Bundesligadebüt.

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Die Hoffenheimer Anfangsformation ist dieselbe wie am vergangenen Spieltag beim 4:0 gegen Mainz.

14.: Arnold und Uth rauschen kurz vor der Mittellinie im Zweikampf ineinander, der Wolfsburger steigt dem TSG-Stürmer unabsichtlich aufs Knie. Siebert lässt weiterlaufen, Kaderabek stürmt alleine auf die VfL-Abwehr zu und wird einen Meter vor dem Sechzehner von Rodriguez gefällt, der Gelb bekommt. Den Freistoß zimmert Demirbay an die Latte!

23.: Uth, der nicht nur wegen des Zweikampfs mit Arnold geschädigt ist, sondern auch bei einem Zusammenprall mit Benaglio schmerzhaft zu Boden ging, kann nicht weiterspielen. Verdacht auf Rippenprellung. Terrazzino kommt zu seinem 30. Bundesliga-Einsatz - zum 29. Mal als Joker.

26., 1:0, Zuber: Demirbay treibt den Ball durchs Zentrum und behauptet ihn dabei stark gegen Arnold. Im richtigen Moment kommt der Ball in die Schnittstelle. Zuber läuft im Sechzehner ein und schiebt den Ball aus halblinker Position ins Tor.

42.: Demirbay setzt sich entschlossen gegen Rodriguez und Arnold durch und bedient Kaderabek. Dessen flache Hereingabe haut Terrazzino aus 13 Metern direkt drauf - Benaglio hat eine Hand rechtzeitig oben und wehrt gerade noch ab.

49.: Wolfsburg kontert mal schnell. Arnold schickt links den eingewechselten Didavi, der bedient Gomez. Alleine vor Baumann zieht Gomez nach links und schießt dann den Keeper an.

50., 1:1, Arnold: Direkt im Anschluss an die Gomez-Chance das Tor! Die Wolfsburger Ecke köpft Süle in den Rückraum - genau vor die Füße von Arnold. Der jagt den Dropkick unhaltbar ins linke untere Eck!

52.: Wieder Arnold! Der fasst sich aus 20 Metern ein Herz. Baumann muss sich strecken und klärt den Distanzschuss zur Ecke.

59.: Dembirbay tankt sich gegen Gustavo, Knoche und Rodriguez am Strafraum wieder durch und schließt ab. Benaglio taucht ab und lenkt die Kugel noch zur Ecke um den Pfosten.

66.: Erst fordern die Wölfe im Sechzehner einen Freistoß für den vermeintlichen Rückpass von Vogt zu Baumann, der die Kugel in die Hand nimmt. Dann geht es schnell auf die andere Seite: Terrazzino steckt am Strafraum auf Szalai durch. Der wird von Gustavo bedrängt, schließt aber ab. Benaglio hat den Arm dran, Kuba klärt kurz vor der Linie zur Ecke.

73., 2:1, Didavi: Der Rückkehrer trifft! Nach einem Freistoß aus dem Halbraum kommt der Ball zu Knoche. Der verlängert an den langen Pfosten, wo Didavi steht und einschießt.

76.: Technik sei Dank! Eine flache Hereingabe von Gerhardt berührt Gomez mit der Fußspitze. Der Ball kullert Baumann durch die Beine und über die Linie - aber nur mit dem halben Ballumfang. Siebert schaut auf sein Armband: Kein Tor, sagt die Torlinientechnik!

Fazit: Hoffenheim verpasste es, den Sack schon vor der Pause zuzumachen. Die Wölfe kämpften sich ins Spiel zurück und zeigten sich letztlich einfach effizienter als die Gäste.

Der Star des Spiels: Daniel Didavi. Mit ihm kam zur Pause die Wende und die individuelle Klasse. War nach seiner Einwechslung an vielen Offensivaktionen beteiligt und gestaltete das VfL-Spiel deutlich temporeicher. Gab die meisten Torschüsse ab und belohnte sich mit dem Siegtreffer.

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Der Flop des Spiels: Sebastian Rudy. Unauffälligster Mann in einer eigentlich sehr ordentlich spielenden Hoffenheimer Elf. Schaffte es nicht, das Zentrum zu stabilisieren und brachte sich auch nach vorne nicht ein.

Der Schiedsrichter: Daniel Siebert. Schaffte es Mitte der ersten Hälfte nicht, die zunehmende Hitzigkeit aus dem Spiel zu nehmen. Lag in der Folge in seiner Zweikampfbewertung auch nicht immer korrekt. Erkannte richtig, dass Vogt den Ball in der 66. Minute nicht absichtlich zu Baumann zurückspielte.

Das fiel auf:

  • Die Wölfe, bei denen Bazoer auf der Sechs nur in der Anfangsphase als guter Ballverteiler agierte, begannen deutlich engagierter als zuletzt im Pokal gegen die Bayern. Nach Ballgewinn ging es schnell nach vorne, allerdings fehlte ein Konzept, mit dem der VfL überhaupt in die Gefahrenzone kommen wollte. So hatte Hoffenheim wenige Mühe, die Gastgeber zu verteidigen.
  • Kam die TSG in Ballbesitz, war es nicht ganz ersichtlich, ob Wolfsburg pressen oder kompakt abwarten wollte. Wie schon gegen Bayern war bei den Wölfen der Abstand zwischen Abwehr- und Mittelfeldreihe zu groß, sodass Hoffenheim in diesen Räumen immer wieder einfache Anspielstationen fand - so auch vor dem Führungstreffer.
  • Mitte der ersten Hälfte entwickelte sich durch Wolfsburgs Rückstand eine durchaus hektische Partie. Die wenigen klaren Aktionen hatte dabei nur Hoffenheim, das bemüht war, Gegner und Ball weiter geduldig und ruhig zu kontrollieren. Von hinten heraus suchte Nagelsmanns Elf immer den flachen Kurzpass-Weg aus der Bedrängnis, was meist problemlos funktionierte. Wolfsburg schob die Räume nicht im Kollektiv zu.
  • Gomez funktionierte als Zielspieler in der Spitze nur über hohe Bälle - selbst dann standen Süle, Hübner und Vogt aber immer nah am Mann und ließen dem Nationalstürmer kaum eine Möglichkeit, ins Spiel einzugreifen. Flache Bälle konnte Gomez nicht gut verarbeiten, sodass der VfL schnell davon absah.
  • Nach der Pause war Wolfsburg in den Zweikämpfen viel präsenter und übte gleich mehr Druck auf die Gäste aus. Der Ausgleich fiel in dieser Drangphase, allerdings kämpfte sich Hoffenheim anschließend wieder besser ins Spiel und dominierte erneut. Die VfL-Führung ließ sich zu dem Zeitpunkt nicht vorhersehen.

Wolfsburg - Hoffenheim: Die Statistik zum Spiel

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