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Überzeugende Mainzer beenden Negativserie

Freitag, 10.02.2017 | 22:17 Uhr
Levin Öztunali brachte die Mainzer beim 1:0 in Führung
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Der 1. FSV Mainz 05 hat in der Bundesliga wieder in die Spur gefunden. Am 20. Spieltag besiegten die Rheinhessen den FC Augsburg 2:0 (1:0). Bojan Krkic feierte sein Startelf-Debüt.

Vor 23.371 Zuschauern in der Opel Arena brachte Levin Öztunali den FSV mit seinem dritten Saisontor nach einer halben Stunde in Führung (31.). Es war bereits das zehnte Kopfballtor der Mainzer in dieser Saison - Ligahöchstwert!

Nach der Pause erhöhte Jairo Samperio mit seinem ersten Elfmeter in der Bundesliga auf 2:0 (62.). Winter-Neuzugang Bojan Krkic feierte seine Startelfpremiere für die Mainzer, beim FCA debütierte Tim Rieder in der ersten Elf.

Nach zuletzt vier sieglosen Spielen in Serie landete der FSV einen wichtigen Dreier und zog in der Tabelle mit nun 25 Punkten wieder vorbei am FCA (24).

Die Reaktionen:

Martin Schmidt (Trainer Mainz): "Wir haben schon diese Woche im Training darüber gesprochen, dass wir mit breiter Brust auftreten müssen. Das haben wir heute gemacht und am Ende verdient gewonnen. Manchmal muss man das Glück erzwingen. Mit Bojan war ich insgesamt zufrieden, auch wenn er noch Luft nach oben hat. Das Spiel war für ihn wichtig, um reinzukommen."

Manuel Baum (Trainer Augsburg): "Ich bin enttäuscht, denn wir hatten uns mehr vorgenommen. Wir waren vor allem in der ersten Halbzeit nicht aggressiv genug. Vor dem ersten Tor hatten wir mehrmals die Chance, den Konter zu unterbinden. Bei der Vorbereitung des zweiten Tores muss ich mich fragen, was das für eine Regelauslegung ist, wenn der Einwurf viele Meter nach vorne verlegt wird."

Der Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Im Vergleich zum 0:4 bei Hoffenheim in der Vorwoche wechselt Schmidt beim FSV auf drei Positionen: An Stelle von Bungert, De Blasis und Muto beginnen Gbamin, Öztunali und Bojan.

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Ebenfalls drei Wechsel beim FCA gegenüber dem 3:2-Erfolg über Werder: Stafylidis, Rieder und Baier laufen für Altintop (Bank), Kohr (5. Gelbe) und Koo (Bänderverletzung) von Beginn an auf.

31., 1:0 Öztunali: Überragender Konter der Mainzer! Öztunali gewinnt in der eigenen Hälfte den Ball, Gbamin sprintet in die gegnerische Hälfte und verlagert mit einem hohen Ball nach links auf Cordoba. Der köpft die Kugel direkt weiter in den Strafraum - perfekt in den Lauf von Öztunali, der vorbei an Hitz zum 1:0 einköpft. Der Keeper zögerte beim Herauslaufen.

62., 2:0, Jairo: Ein sehr langer Einwurf landet perfekt im Lauf von Cordoba, der sich im Strafraum den Ball an Hitz vorbeilegt. Der FCA-Keeper stürmt in den Mainzer Angreifer und fällt ihn rustikal. Elfmeter! Jairo tritt an und verwandelt den Stolperball in der Tormitte. Hitz, der nach dem Zusammenprall einige Minuten behandelt werden musste, liegt geschlagen im linken Eck.

72.: Ein Brosinski-Freistoß aus dem linken Halbfeld landet im Strafraum bei Bell. Der verlängert mit dem Hinterkopf, Hitz hat die Kugel.

Fazit: Hochverdienter Mainzer Sieg. Der FSV bestimmte die Partie und ließ keine gefährliche Aktion der Gäste zu. Schmidts Team bewies einmal mehr, dass es da ist, wenn es drauf ankommt.

Der Star des Spiels: Jhon Cordoba. Seine Wucht und Entschlossenheit waren spielentscheidend. Unnachahmlich, wie der Mainzer Stürmer 95 Minuten ackerte und beide Tore vorbereitete. Bei beiden Treffern gedankenschnell und immer mit viel Zug zum Tor. Warf sich in jeden Zweikampf und war fast ausschließlich durch Fouls zu stoppen.

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Der Flop des Spiels: Marwin Hitz. Sah bei beiden Gegentoren sehr unglücklich aus. Zögerte beim ersten Treffer und kam zu spät aus dem Kasten. Das 2:0 verschuldete er mit seinem schlechten Timing in der Aktion gegen Cordoba, die zum Elfmeter führte.

Der Schiedsrichter: Manuel Gräfe. Ließ vor dem 1:0 zurecht den Vorteil laufen. Pfiff aber nicht auf Elfmeter, als Bojan kurz vor der Pause nach minimalem Kontakt zu Boden ging - eher eine Fehlentscheidung. Ahndete dafür richtigerweise Hitz' Foul an Cordoba in der zweiten Hälfte. Ordentliche Partie des Unparteiischen.

Das fiel auf:

  • Das Spiel gestaltete sich in der Anfangsphase sehr wuselig. Rund um den Ball entwickelte sich stets schnell eine große Anhäufung von Spielern, sodass wenig Platz zum Kombinieren blieb. Nach etwa 20 Minuten schafften es die Mainzer, etwas Ruhe ins Spiel zu bekommen und den Ball länger in den eigenen Reihen zu halten.
  • Die Gastgeber arbeiteten sich immer besser ins Spiel und drückten die Gäste so zunehmend zurück in ihre Hälfte. Das Führungstor resultierte aber nicht aus dem Plus an Ballbesitz, sondern aus einem astreinen Konter über das offensiv extrem auffällige Trio Gbamin/Öztunali/Cordoba.
  • Auch nach der Pause blieb Mainz das aktivere Team. Die Offensivreihe übte immer wieder viel Druck auf Augsburgs Spielaufbau aus und hielt die Gäste so meist weg von der Gefahrenzone. Nach Ballgewinn ging es dann schnell nach vorne - meist über den herausragenden Cordoba. Bojan feierte eine unauffällige Startelfpremiere.
  • Ramalho, der diesmal in der Mainzer Innenverteidigung ran musste, machte ein starkes Spiel. Nach einigen rustikalen Duellen mit Bobadilla in der Anfangsphase bekam der Mainzer den bulligen FCA-Stürmer immer besser in den Griff und glänzte mit gutem Stellungsspiel.

Mainz - Augsburg: Die Statistik zum Spiel

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