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Bundesliga - 20. Spieltag: SV Darmstadt 98 - Borussia Dortmund 2:1

Schlusslicht Darmstadt düpiert schwachen BVB!

Samstag, 11.02.2017 | 17:24 Uhr
Terrence Boyd schoss Darmstadt in Führung
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Der SV Darmstadt 98 hat seine Negativserie beendet und den ersten Sieg seit zwölf Partien eingefahren. Am 20. Spieltag der Bundesliga setzte sich das Schlusslicht der Liga 2:1 (1:1) gegen Borussia Dortmund durch.

Vor 17.400 Zuschauern im Jonathan-Heimes-Stadion am Böllenfalltor brachte Terrence Boyd Darmstadt mit seinem ersten Bundesliga-Treffer in Führung (21.). Dadurch konnte der BVB weiterhin in keinem Liga-Spiel in dieser Saison die Null halten.

Raphael Guerreiro glich kurz vor der Pause aus (44.), ehe der eingewechselte Antonio-Mirko Colak den Darmstädter-Vorsprung wiederherstellte (67.). Damit trafen die Lilien im Spiel gegen den BVB so oft wie in den neun Spielen zuvor zusammen.

Letztlich schafften die Lilien nach elf Ligaspielen ohne Sieg die riesige Überraschung: Es war der erste Darmstädter Pflichtspielsieg gegen den BVB seit dem 7. Oktober 1978. Nach vier Auswärtsspielen ohne Niederlage unterlag Dortmund mal wieder.

Dzenis Burnic feierte beim BVB sein Bundesligadebüt - gleich in der Startelf. Bei Darmstadt spielte Hamit Altintop erstmals seit gut sechs Jahren wieder von Beginn an in der Bundesliga.

Die Reaktionen:

Torsten Frings (Trainer Darmstadt): "Wir haben ein überragendes Spiel abgeliefert und all das, was wir uns vorgenommen haben, perfekt umgesetzt. Wir wollten Dortmund nicht ins Spiel kommen lassen. Noch wichtiger war, dass wir mit viel Selbstvertrauen gespielt haben."

Thomas Tuchel (Trainer Dortmund): "Es war ein verdienter Sieg von Darmstadt. Allein das zeigt, wie wenig von dem, was uns ausmacht, wir auf dem Platz gesehen haben. Wenn wir so weit unter unserer Leistungsgrenze spielen und gleichzeitig der Gegner zumindest sehr nahe an seinem Limit, ist es nur fair, dieses Spiel zu verlieren und dass die Mannschaft gewinnt, die ihr Potenzial ausschöpft."

Der Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: In der Darmstädter Startelf gibt es nur eine Änderung im Vergleich zum 0:2 in Frankfurt: Altintop spielt für Milosevic (Bank).

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Gegenüber dem Pokalerfolg über die Hertha (4:3 n.E.) wechselt Tuchel viermal: Burnic, Ginter, Mor und Pulisic spielen für Bartra, Dembele (beide Bank) sowie Piszczek und Schmelzer (nicht im Kader). Darmstadts Startelf verfügt über mehr Bundesliga-Erfahrung (865 Spiele) als die des BVB (822).

5.: Riesenchance für die Lilien! Ein Freistoß aus dem Halbfeld landet im Sechzehner bei Boyd, der aus kürzester Distanz aufs Tor köpft! Bürki steht richtig und kann den wuchtigen Abschluss parieren.

7.: Wieder Darmstadt! Die Lilien kontern perfekt, Rosenthal ist halbrechts frei durch. Er zieht in den Strafraum und knallt vor Bürki auf den Kasten - Pfosten!

16.: Was ist denn hier los? Gondorf chippt den Ball von halbrechts in den Sechzehner. Heller läuft von links ein und schließt volley ab - genau auf Bürki.

21., 1:0, Boyd: Nach einem Foul an Sam lässt Stark den Vorteil laufen. Gondorf bedient links im Strafraum Heller. Dessen Stolper-Hereingabe landet irgendwie bei Boyd, der direkt abschließt. Bürkis Reaktionszeit ist zu kurz - 1:0!

24.: Erster Abschluss von Dortmund - und was für einer. Reus ist links im Strafraum durch, scheitert mit seinem flachen Abschluss aber an Esser.

32.: Mor wird 22 Meter vor dem Tor gefoult, Reus nimmt sich der Sache an. Der Freistoß von halblinks klatscht an die Latte!

34.: Fast das 2:0! Rosenthal kommt nach einer Heller-Flanke aus sieben Metern zum Kopfball - 20 Zentimeter rechts am Pfosten vorbei!

42.: Über Pulisic landet der Ball rechts im Sechzehner bei Aubameyang. Dessen Abschluss senkt sich gefährlich unter die Latte, Esser lenkt die Kugel über das Tor.

44., 1:1, Guerreiro: Erste starke Kombination und gleich der Ausgleich! Durm spielt von links scharf ins Zentrum, wo Mor am Sechzehner-Rand direkt in den Lauf von Guerreiro prallen lässt. Der Portugiese knallt aus zwölf Metern direkt drauf. Unhaltbar für Esser!

60.: Darmstadt kontert in Überzahl: Heller legt im richtigen Moment rechts raus auf Rosenthal, der vom Sechzehner-Rand abzieht. Knapp drüber!

67., 2:1, Colak: Sam legt am Sechzehner raus zu Colak. Der behält halbrechts vor Bürki die Nerven und schiebt zur erneuten Führung ein!

70.: Das muss das 3:1 sein! Colak ist rechts wieder durch und knallt aus 16 Metern drauf. Bürki ist dran, der Ball klatscht an die Latte. Den Nachschuss von Rosenthal pariert Bürki im Fallen erneut.

Fazit: Mentalität schlägt Technik - hochverdienter Darmstädter Sieg! Der BVB agierte zu zögerlich und planlos, während die Lilien alle wichtigen Tugenden auf den Platz brachten und noch deutlich höher hätten gewinnen können.

Der Star des Spiels: Jan Rosenthal. Schmiss sich wie das gesamte Darmstädter Team in jeden Zweikampf und gewann dabei viele sehr wichtige Duelle. Gab die meisten Torschüsse aller Spieler ab (5) und hatte immer wieder das Auge für seine Nebenleute. Hätte in der 70. Minute seinen Treffer verdient.

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Der Flop des Spiels: Marco Reus. Lascher Auftritt ohne Körperspannung. Verschleppte immer wieder das Tempo und agierte in seinen wenigen Aktionen sehr inkonsequent. Exemplarisch für eine schwache Dortmunder Leistung ohne Zug zum Tor.

Der Schiedsrichter: Wolfgang Stark. Hatte stets eine gute Sicht auf das Geschehen und lieferte so ein gutes Spiel ab.

Das fiel auf:

  • Das Wagnis, das Tuchel mit seiner extrem jungen Startelf einging (die sieben Spieler auf der BVB-Ersatzbank verfügten über deutlich mehr Bundesliga-Erfahrung als die komplette Startelf), wurde schon in der Anfangsphase deutlich: Die routinierten Lilien schafften es mit den lautstarken Fans im Rücken, die Dortmunder Youngster in den ersten 20 Minuten spürbar einzuschüchtern. In der Anfangsviertelstunde gewannen die Gastgeber so auch 83 Prozent der Zweikämpfe.
  • Dem BVB fehlte zunächst komplett das Selbstverständnis und die Leichtigkeit. 5:0 Torschüsse lautete die Statistik nach 21 Minuten, als die Darmstädter in Führung gingen - hochverdient. Den Gästen unterliefen im Aufbauspiel immer wieder einfache Fehler. Im Umschaltspiel waren die Lücken für Darmstadt dann auch immer wieder viel zu groß.
  • Die Eigenschaften, die normalerweise dem BVB zugeschrieben werden, sprich Kombinationssicherheit, Kreativität und Zielstrebigkeit, fanden sich in der ersten Hälfte nur im Darmstädter Spiel wieder. Der Ausgleich kurz vor der Pause spiegelte den Spielverlauf nicht wieder.
  • Nach der Pause wurde Dortmunds Druck zunächst etwas größer, allerdings immer noch mit deutlichen Schwächen im Spielaufbau. Es fehlte die Bewegung im BVB-Spiel, Anspielstationen waren rar. Kam der Ball dann doch mal in die Spitze, vertändelten ihn Aubameyang oder Reus meist wieder.
  • Die Dreierkette des BVB wackelte bedenklich. Gerade die linke Seite mit Burnic und Durm hatte Probleme, die Räume zu verdichten. Die Lilien kamen so häufig zu einfachen Kontern über ihre rechte Seite.

Darmstadt - Dortmund: Die Statistik zum Spiel

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