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Fussball

Blitztor bringt Hertha ersten Sieg des Jahres

SID
Genki Haraguchi schoss das Tor des Tages

Hertha BSC hat sich dank des Blitztreffers von Genki Haraguchi mit dem ersten Sieg des Jahres im Kampf um die Europapokalplätze zurückgemeldet. Die Mannschaft von Trainer Pal Dardai mühte sich nach zuvor zwei Niederlagen zu einem 1:0 (1:0) gegen den FC Ingolstadt und verhinderte einen weiteren Absturz in der Tabelle. Für den Hauptstadtklub war es im neunten Heimspiel der Saison der achte Triumph.

Vor 33.425 Zuschauern im eisigen Berliner Olympiastadion sorgte Haraguchi mit seinem Treffer nach nur 61 Sekunden für die frühe Führung. Die weitestgehend ideenlosen Ingolstädter von Coach Maik Walpurgis kassierten nach dem Sieg in der Vorwoche gegen den Hamburger SV (3:1) hingegen die zweite Niederlage des Jahres und haben weiterhin akute Abstiegssorgen. Mit nur 15 Punkten rutschten sie auf Rang 17 ab.

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"Wir müssen gewinnen", hatte Dardai nach den Pleiten gegen Bayer Leverkusen (1:3) und den SC Freiburg (1:2) zum Start ins Jahr gefordert. Von einer Krise wollte der Ungar zwar noch nichts wissen, allerdings ist die Erinnerung an die bittere Vorsaison noch ganz frisch. Da hatte die Alte Dame mit einer ganz schwachen Rückrunde den fast schon sicheren Europapokalplatz noch verspielt.

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Doch Hertha startete am Samstag glänzend. Salomon Kalou startete beim ersten Angriff im Mittelfeld ein Solo, lief bis an den Strafraum und legte dann auf Haraguchi ab, der seinen ersten Saisontreffer erzielte. Zudem war es das schnellste Tor der Berliner seit mehr als 14 Jahren. Gegen die tief stehenden Ingolstädter gab es in der Folge allerdings kaum Chancen, selbst taten auch die Gäste in einer ereignisarmen und zerfahrenen ersten Halbzeit nicht viel für ein Tor.

Dardai konnte auf Ibisevic setzen

Aufseiten der Hausherren konnte Dardai von Anfang an auf Top-Stürmer Vedad Ibisevic setzen, nachdem der Bosnier zuletzt mit einer Erkältung im Training gefehlt hatte. Auch der Japaner Haraguchi wurde im Gegensatz zu Marvin Plattenhardt (Infekt) rechtzeitig fit - und belohnte sich mit dem schön herausgespielten Tor aus 14 Metern.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit drängte Hertha auf den zweiten Treffer, Valentin Stocker scheiterte jedoch aus kurzer Entfernung (49.). Ingolstadt bemühte sich zwischenzeitlich um ein strukturiertes Offensivspiel und hatte durch Dario Lezcano (65.) und Markus Suttner (70.) halbwegs gute Möglichkeiten, insgesamt war das Niveau der Begegnung jedoch enttäuschend schwach.

Hertha - Ingolstadt: Daten zum Spiel

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