Samstag, 26.11.2016
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Bundesliga - 12. Spieltag

Wildes Remis im Nordderby

Der Hamburger SV und Werder Bremen haben am 12. Spieltag die Punkte geteilt. Im 105. Nordderby gab es nach 90 Minuten ein 2:2-Unentschieden. Beide Teams bleiben somit tief im Tabellenkeller stecken.

Vor 55.200 Zuschauern im ausverkauften Volksparkstadion brachte Michael Gregoritsch (3./28.) den Hamburger SV zwei Mal in Führung. Bremens Fin Bartels (14.) und Serge Gnabry (45.) sorgten jedoch jeweils für den Ausgleich. Da sich im zweiten Durchgang die defensiven Reihen stabilisierten, gab es erstmals seit Mai 2010 wieder ein Remis im Nordduell.

Der Hamburger SV fährt somit nach dem Remis gegen Hoffenheim zum zweiten Mal in Folge einen Punkt ein. Werder Bremen hat die Serie von vier Niederlagen in Folge gestoppt.

Noch nie standen die beiden Mannschaften vor einem Nordduell so weit unten in der Tabelle (16. gegen 18.).

Die Reaktionen:

Markus Gisdol (Trainer Hamburger SV): "Ich glaube man hat von Beginn an gesehen, was wir uns vorgenommen haben. Natürlich hätten wir das Derby gern gewonnen, aber wir haben über weite Strecken ein gutes Spiel gemacht. Ich bin mit dem Ergebnis unzufrieden - auf der Leistung der Mannschaft können wir aber gut aufbauen. Wenn wir so weiterarbeiten, bin ich sicher, dass wir unsere Punkte machen werden."

Alexander Nouri (Trainer Werder Bremen): "Wir haben alles erlebt, was ein Derby ausmacht. Beide Teams haben alles investiert, aber zu viele Geschenke verteilt. Die Anspannung war auf beiden Seiten zu spüren. Es war ein intensives, aber kein gutes Spiel - viel Herz, aber auch viele Fehler. Das Unentschieden geht in Ordnung."

Der Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Gisdol vertraut exakt auf seine Mannschaft aus dem Hoffenheim-Spiel (2:2). Erstmals seit Februar 2016 läuft der HSV in der Bundesliga somit zweimal in Folge mit der gleichen Elf auf. Das bedeutet auch, dass Sakai und Ostrzolek erneut die Doppelsechs bilden.

Bei Werder gibt es nach dem 1:2 gegen Frankfurt gleich vier Änderungen: Drobny, Bauer, Petsos und Bartels spielen für Wiedwald, Pizarro, Gebre Selassie (alle auf der Bank) und Grillitsch (verletzt). So viele Änderungen wie heute hatte Nouri als Werder-Coach bisher noch nie vorgenommen.

3., 1:0, Gregoritsch: Drobny spielt die Kugel nach einem Missverständnis ins Seitenaus. Nach dem Einwurf auf der rechten Seite bringt Holtby eine butterweiche Flanke mit links an den Fünfer. Veljkovic pennt und lässt Gregoritsch ziehen, der freistehend gegen die Laufrichtung von Drobny einköpft.

12.: Schlimmer Ballverlust von Douglas Santos auf dessen linken Abwehrseite, Bartels leitet den Ball auf Gnabry durch. Der Nationalspieler zieht auf links ab, der Ball rauscht an Mitspieler und Tor vorbei.

14., 1:1, Bartels: Am Stafraumrand leitet Fritz ein Zuspiel von links mit der Fußspitze auf Bartels weiter. Statt mit rechts abzuziehen, schlägt der Offensivmann noch einen wunderbaren Haken und lässt Douglas Santos damit aussteigen. Der anschließende Linksschuss schlägt im unteren rechten Eck ein.

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28., 2:1, Gregoritsch: Müller marschiert durch das Mittelfeld und spielt einen Doppelpass mit Holtby, der per Hacke zurückspielt. Die Grätschen von Junuzovic und Veljkovic gehen ins Leere, da Müller mit vollem Tempo herausragend in den Strafraum zieht. Querpass zu Gregoritsch, der locker zu seinem zweiten Tor einschiebt.

45., 2:2, Gnabry: Nach einem langen Ball rückt Djourou aus der Abwehrkette heraus und legt per Kopf unfreiwillig auf Gnabry ab. Der ehemalige Arsenal-Profi zündet den Turbo, lässt Diekmeier und schließlich auch Djourou leichtfüßig stehen und verwandelt wunderbar per Flachschuss ins rechte Eck.

74.: Große Chance für Gregoritsch auf seinen dritten Treffer! Der Doppelpacker setzt sich nach einer Flanke von Kostic rechtzeitig von seinen Gegenspielern ab, kann seinem Kopfball aber nicht genug Power verpassen. Drobny ist zur Stelle.

Fazit: Vor allem in der ersten Halbzeit ein wilder Schlagabtausch, der von der Anfälligkeit der Abwehrreihen lebte. Hamburg hatte im zweiten Durchgang etwas mehr vom Spiel und hätte den Dreier wohl eher verdient.

Der Star des Spiels: Michael Gregoritsch. Machte das, was ein Stürmer machen soll: Bewegte sich im Strafraum immer wieder stark und kam somit zu starken sieben Torschüssen. Erzielte zudem beide Tore des HSV.

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Der Flop des Spiels: Milos Veljkovic. Der Serbe war der große Unsicherheitsfaktor in der Bremer Viererkette. Pennte beim frühen 1:0, als er Gregoritsch ziehen ließ. Auch beim 2:1 ging der Innenverteidiger viel zu einfach zu Boden und ließ Müller somit laufen.

Der Schiedsrichter: Dr. Felix Brych. Hatte die intensive, aber keineswegs unfaire Partie über weite Strecken im Griff. Schritt ein, wenn es nötig war und hielt sich ansonsten gut zurück. Im zweiten Durchgang mit einigen Wacklern. Dennoch eine ordentliche Partie.

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14. Februar 1972 - Werner Schumann trifft beim 4:0-Sieg der Bremer beim HSV. Es ist die Revanche für die bittere Demütigung im November zuvor: Wegen zu ähnlicher Trikots muss Werder im Derby Ersatzleibchen mit Raute auf der Brust tragen - und verliert 1:2
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22. März 1980 - Der HSV feiert seinen bis heute höchsten Sieg im Nordderby. Horst "Hotte" Hrubesch - hier bei seinem Treffer zum 1:1-Endstand in der Hinrunde - schnürt einen Dreierpack
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20. September 1989 - Tragische Szene in Hamburg. Vorstopper Ditmar Jakobs kratzt einen Lupfer von Wynton Rufer gerade so von der Linie, rutscht ins Tor und ein Karabinerhaken der Netzverankerung bohrt sich in seinen Rücken
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Es dauert 20 Minuten, bis der Kapitän befreit wird. Der HSV, den er mit seiner Aktion vor einem Rückstand bewahrte, schlägt Werder noch mit 4:0. Jakobs' Karriere jedoch ist zuende
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29. Mai 1993 - Das 100. Nordderby in der Liga - hier Uli Borowka im Plausch mit Karsten Bäron - geht als "Skandalderby" und "Meisterstück" in die Geschichte ein. Die Bayern führten 32 Spieltage lang, vor diesem 33. Spieltag sind sie punktgleich mit Werder
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... doch dann folgt das 5:0 gegen den HSV. Rothosen-Coach Möhlmann tritt mit Vertragsamateur und Ersatzkeeper in Bremen an, Karl-Heinz-Rummenigge wütet: "Norddeutsche Provinz-Posse! Wettbewerbsverzerrung!" Allofs, Legat und Co. feiern die Meisterschaft
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1. Mai 2004 - Es ist das Jahr, in dem Werder zum bislang letzten Mal Meister wird - und der HSV kommt drei Spieltage vor Schluss so richtig unter die Räder...
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Werders heutiger Coach Viktor Skripnik setzt mit seinem 6:0 per Elfmeter den Schlusspunkt, es ist der höchste Sieg in der Nordderby-Geschichte. Und wieder wittern die Bayern Verschwörungstheorien. Uli Hoeneß: "Eine Riesensauerei!"
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13. Mai 2006 - Ailton vor dem nächsten Putt? Nein, aber das verrückte Nordderby am 34. Spieltag liefert eine Menge Geschichten. Klasnic und Barbarez treffen, dann schiebt der Kugelblitz und Ex-Werderaner die Kugel aus acht Metern am leeren Tor vorbei...
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Ailtons Fehlschuss gegen die Ex-Kollegen wird nur zwei Minuten später bestraft: Miroslav Klose trifft zum 2:1-Endstand und Werder zieht im Kampf um die CL-Quali noch am HSV vorbei
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Hamburger Höchststrafe: Nach Schlusspfiff steigt in der AOL-Arena eine 100-prozentige Werder-Party
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23. November 2008 - Werders 2:1-Sieg in Hamburg wird vom Batteriewurf auf Frank Baumann überschattet. Der Bremer Kapitän blutet leicht an der Schläfe, kann aber weitermachen
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7. Mai 2008 - Die Mutter aller Derbyszenen steigt beim Bremer 1:0-Auswärtserfolg (Almeida trifft, Werder qualifiziert sich für die Champions League). Die Hauptdarsteller: Tim Wiese und Ivica Olic
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Kung-Fu-Wiese sieht nur Gelb: "Ich treffe zuerst den Ball, und er läuft dann in mich rein." Äh ja, genau so muss es gewesen sein...
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Franz Beckenbauer hingegen spricht von einem "Mordversuch". Es folgt eine Anzeige wegen "Totschlags" von einem Unbeteiligten, das Verfahren wird vier Monate später aber eingestellt
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Was 2009 folgt, ist ein echter Alptraum für die Rothosen. In 19 Tagen muss der HSV vier Mal gegen Werder ran, in drei Wettbewerben kassieren sie Pleiten gegen den Erzrivalen. Bremen darf durchfeiern...
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22. April 2009 - Die Werder-Festwochen starten mit dem 4:2 n.E. im DFB-Pokal-Halbfinale. Tim Wiese hält drei Elfer. Den Pott holen sich die Grün-Weißen später im Finale gegen Leverkusen auch noch
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Die Hauptrolle in den UEFA-Cup-Halbfinals zwischen den Nordklubs übernimmt schließlich eine Papierkugel
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7. Mai 2009 - Die Rothosen wähen sich nach dem 1:0-Auswärtssieg im Hinspiel und der 1:0-Führung im eigenen Stadion auf einem guten Weg, als Diego die Bremer aufs Scoreboard bringt
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Pizarro hatte zwischenzeitlich auf 2:1 erhöht, als eine Papierkugel aus dem HSV-Block in der 80. Minute den Ball zur Ecke abfälscht. Frank Baumann verwandelt die Hereingabe zum 3:1
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Und wieder feiert Bremen in Hamburg. HSV-Fans schwören bis heute: "Die Kugel war abseits!"
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10. Mai 2009 - Abschluss der Derby-Festspielwochen für Werder ist ein 2:0-Heimsieg in der Bundesliga. Tim Wiese stimmt vor dem Bremer Ultras-Block "Scheiß HSV"-Sprechchöre an. Anschließend ermittelt der DFB und brummt dem Keeper 8.000 Euro Geldstrafe auf
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In den letzten Jahren fehlen große Aufreger, hingelangt wird trotzdem. So vergreift sich Zlatko Junuzovic vor der Relegation 2015 vermeintlich im Ton: "Ein HSV-Abstieg wäre schon gut. Ein Jahr ohne Nordderby kann man verkraften." Er rudert aber zurück
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Das fiel auf:

  • Bremen erwischte nicht nur aufgrund des Gegentores einen fürchterlichen Start. In den ersten Minuten wurden sie vom HSV hinten eingeschnürt und kamen überhaupt nicht in die Zweikämpfe. Auch in der Passquote spiegelte sich die Unsicherheit der Anfangsphase deutlich wider. Nur schwache 65 Prozent der Zuspiele bekamen die Werderaner bis zur Mitte der ersten Halbzeit an den Mann.
  • Nach dem 1:1 stabilisierten sich die Gäste und wurden spielbestimmend. Im Mittelfeld taten sich vor allem im Spielaufbau jedoch weiterhin große Lücken zwischen den Ketten auf. Petsos kippte meist nach hinten ab und schob vor die Innenverteidiger. Da beide Außenverteidiger nicht aufrückten, entstand ein 5-4-1. Der Ball wurde aufgrund der fehlenden Dominanz im Mittelfeld oft nur nach vorne geschlagen. Gegen die verunsicherte Hamburger Abwehr allerdings ein durchaus probates Mittel.
  • Auch der HSV schaffte es nicht, das Spiel in Ruhe zu eröffnen und den Vorsprung zu verwalten. Sowohl nach dem 1:0 als auch nach dem 2:1 übernahm jeweils Werder das Spiel. Auffällig war vor allem die Linkslastigkeit der Hamburger. Kostic beackerte den Flügel unermüdlich und sorgte für mächtig Wirbel. Das führte dazu, dass der HSV mit 17 Torschüssen in die Pause ging - so viele waren es zuletzt im August 2014.
  • Das Spiel war vor allem in den ersten 45 Minuten stark von der enormen Fehleranfälligkeit der beiden Abwehrketten geprägt. Oft wechselte der Ballbesitz aufgrund von Stockfehlern und Unzulänglichkeiten. Auch in den Zweikämpfen hatte die Offensive viel zu oft einfaches Spiel. Nach der Pause stabilisierten sich die beiden Abwehrreihen. Bis zur 60. Minuten gab es keinen einzigen Torschuss.

Hamburg - Bremen: Die Statistik zum Spiel

Frank Oschwald

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Frank Oschwald(Redaktion)

Frank Oschwald, Jahrgang 1987, ist seit 2009 bei SPOX.com tätig. Aufgewachsen in der Nähe von Stuttgart, zog es ihn nach dem Abitur aufgrund des Sportstudiums nach München. Ist seit 2016 festes Mitglied der Redaktion und arbeitet hauptsächlich für das Fußball-Ressort. Verantwortlich für das DFB-Team, Freiburg, Hoffenheim und Stuttgart.

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