wird geladen

Bundesliga - 12. Spieltag

Wildes Remis im Nordderby

Samstag, 26.11.2016 | 17:25 Uhr
Advertisement
International Champions Cup
Di13:35
Der Härtetest für den FC Bayern München
Superliga
So18:00
Midtjylland -
Silkeborg
Super Liga
So19:00
Roter Stern -
Radnicki
Serie A
So21:00
Fluminense -
Corinthians
International Champions Cup
So23:05
Real Madrid -
Man United
Serie A
Mo00:00
Atletico Mineiro -
Vasco Da Gama
International Champions Cup
Mo14:05
Inter Mailand -
Lyon
International Champions Cup
Di13:35
Chelsea -
FC Bayern München
Club Friendlies
Di19:00
Hannover 96 -
Wolfsberger AC
Copa Sudamericana
Mi00:15
Chapecoense -
Defensa y Justicia
International Champions Cup
Mi02:05
Tottenham -
AS Rom
International Champions Cup
Do01:30
Barcelona -
Man United
Copa do Brasil
Do02:45
Cruzeiro -
Palmeiras
International Champions Cup
Do03:05
PSG -
Juventus
International Champions Cup
Do05:35
Man City -
Real Madrid
International Champions Cup
Do13:35
FC Bayern München -
Inter Mailand
Copa Sudamericana
Fr00:15
Arsenal -
Sport Recife
Copa do Brasil
Fr02:45
Paranaense -
Gremio
First Division A
Fr20:30
Antwerpen -
Anderlecht
J1 League
Sa12:00
Gamba Osaka -
Cerezo Osaka
J1 League
Sa12:00
Kobe -
Omiya
International Champions Cup
Sa13:35
Chelsea -
Inter Mailand
Emirates Cup
Sa15:00
Leipzig -
Sevilla
Club Friendlies
Sa15:30
SV Werder Bremen -
West Ham
Emirates Cup
Sa17:20
Arsenal -
Benfica
First Division A
Sa18:00
Lokeren -
Brügge
Serie A
So00:00
Palmeiras -
Avai
International Champions Cup
So00:05
Man City -
Tottenham
International Champions Cup
So02:05
Real Madrid -
Barcelona
CSL
So13:35
Shandong Luneng -
Shanghai SIPG
First Division A
So14:30
Mechelen -
Lüttich
Emirates Cup
So15:00
Leipzig -
Benfica
Emirates Cup
So17:20
Arsenal -
Sevilla
First Division A
So18:00
St. Truiden -
Gent
Superliga
So18:00
Brondby -
Lyngby
Serie A
So21:00
Corinthians -
Flamengo
International Champions Cup
So22:05
AS Rom -
Juventus
Club Friendlies
So22:30
Bayer Leverkusen -
Lazio Rom
Serie A
Mo00:00
Gremio -
Santos
Premier League
Mo18:30
Spartak Moskau -
Krasnodar
Club Friendlies
Mi19:00
Villarreal -
Real Saragossa
Copa Sudamericana
Do00:15
LDU Quito -
Club Bolívar
First Division A
Fr20:30
Lüttich -
Genk
Championship
Fr20:45
Sunderland -
Derby
J1 League
Sa12:00
Kashiwa -
Kobe
Premiership
Sa13:30
Celtic -
Hearts
Championship
Sa16:00
Fulham -
Norwich
Ligue 1
Sa17:00
PSG -
Amiens
Club Friendlies
Sa18:30
Tottenham -
Juventus
Championship
Sa18:30
Aston Villa -
Hull
Ligue 1
Sa20:00
Lyon -
Straßburg
Ligue 1
Sa20:00
Montpellier -
Caen
Ligue 1
Sa20:00
Troyes -
Rennes

Der Hamburger SV und Werder Bremen haben am 12. Spieltag die Punkte geteilt. Im 105. Nordderby gab es nach 90 Minuten ein 2:2-Unentschieden. Beide Teams bleiben somit tief im Tabellenkeller stecken.

Vor 55.200 Zuschauern im ausverkauften Volksparkstadion brachte Michael Gregoritsch (3./28.) den Hamburger SV zwei Mal in Führung. Bremens Fin Bartels (14.) und Serge Gnabry (45.) sorgten jedoch jeweils für den Ausgleich. Da sich im zweiten Durchgang die defensiven Reihen stabilisierten, gab es erstmals seit Mai 2010 wieder ein Remis im Nordduell.

Der Hamburger SV fährt somit nach dem Remis gegen Hoffenheim zum zweiten Mal in Folge einen Punkt ein. Werder Bremen hat die Serie von vier Niederlagen in Folge gestoppt.

Noch nie standen die beiden Mannschaften vor einem Nordduell so weit unten in der Tabelle (16. gegen 18.).

Die Reaktionen:

Markus Gisdol (Trainer Hamburger SV): "Ich glaube man hat von Beginn an gesehen, was wir uns vorgenommen haben. Natürlich hätten wir das Derby gern gewonnen, aber wir haben über weite Strecken ein gutes Spiel gemacht. Ich bin mit dem Ergebnis unzufrieden - auf der Leistung der Mannschaft können wir aber gut aufbauen. Wenn wir so weiterarbeiten, bin ich sicher, dass wir unsere Punkte machen werden."

Alexander Nouri (Trainer Werder Bremen): "Wir haben alles erlebt, was ein Derby ausmacht. Beide Teams haben alles investiert, aber zu viele Geschenke verteilt. Die Anspannung war auf beiden Seiten zu spüren. Es war ein intensives, aber kein gutes Spiel - viel Herz, aber auch viele Fehler. Das Unentschieden geht in Ordnung."

Der Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Gisdol vertraut exakt auf seine Mannschaft aus dem Hoffenheim-Spiel (2:2). Erstmals seit Februar 2016 läuft der HSV in der Bundesliga somit zweimal in Folge mit der gleichen Elf auf. Das bedeutet auch, dass Sakai und Ostrzolek erneut die Doppelsechs bilden.

Bei Werder gibt es nach dem 1:2 gegen Frankfurt gleich vier Änderungen: Drobny, Bauer, Petsos und Bartels spielen für Wiedwald, Pizarro, Gebre Selassie (alle auf der Bank) und Grillitsch (verletzt). So viele Änderungen wie heute hatte Nouri als Werder-Coach bisher noch nie vorgenommen.

3., 1:0, Gregoritsch: Drobny spielt die Kugel nach einem Missverständnis ins Seitenaus. Nach dem Einwurf auf der rechten Seite bringt Holtby eine butterweiche Flanke mit links an den Fünfer. Veljkovic pennt und lässt Gregoritsch ziehen, der freistehend gegen die Laufrichtung von Drobny einköpft.

12.: Schlimmer Ballverlust von Douglas Santos auf dessen linken Abwehrseite, Bartels leitet den Ball auf Gnabry durch. Der Nationalspieler zieht auf links ab, der Ball rauscht an Mitspieler und Tor vorbei.

14., 1:1, Bartels: Am Stafraumrand leitet Fritz ein Zuspiel von links mit der Fußspitze auf Bartels weiter. Statt mit rechts abzuziehen, schlägt der Offensivmann noch einen wunderbaren Haken und lässt Douglas Santos damit aussteigen. Der anschließende Linksschuss schlägt im unteren rechten Eck ein.

Erlebe die Bundesliga-Highlights auf DAZN. Hol Dir jetzt Deinen Gratismonat

28., 2:1, Gregoritsch: Müller marschiert durch das Mittelfeld und spielt einen Doppelpass mit Holtby, der per Hacke zurückspielt. Die Grätschen von Junuzovic und Veljkovic gehen ins Leere, da Müller mit vollem Tempo herausragend in den Strafraum zieht. Querpass zu Gregoritsch, der locker zu seinem zweiten Tor einschiebt.

45., 2:2, Gnabry: Nach einem langen Ball rückt Djourou aus der Abwehrkette heraus und legt per Kopf unfreiwillig auf Gnabry ab. Der ehemalige Arsenal-Profi zündet den Turbo, lässt Diekmeier und schließlich auch Djourou leichtfüßig stehen und verwandelt wunderbar per Flachschuss ins rechte Eck.

74.: Große Chance für Gregoritsch auf seinen dritten Treffer! Der Doppelpacker setzt sich nach einer Flanke von Kostic rechtzeitig von seinen Gegenspielern ab, kann seinem Kopfball aber nicht genug Power verpassen. Drobny ist zur Stelle.

Fazit: Vor allem in der ersten Halbzeit ein wilder Schlagabtausch, der von der Anfälligkeit der Abwehrreihen lebte. Hamburg hatte im zweiten Durchgang etwas mehr vom Spiel und hätte den Dreier wohl eher verdient.

Der Star des Spiels: Michael Gregoritsch. Machte das, was ein Stürmer machen soll: Bewegte sich im Strafraum immer wieder stark und kam somit zu starken sieben Torschüssen. Erzielte zudem beide Tore des HSV.

Die Fußballwelt im Netz auf einen Blick - Jetzt auf LigaInsider checken!

Der Flop des Spiels: Milos Veljkovic. Der Serbe war der große Unsicherheitsfaktor in der Bremer Viererkette. Pennte beim frühen 1:0, als er Gregoritsch ziehen ließ. Auch beim 2:1 ging der Innenverteidiger viel zu einfach zu Boden und ließ Müller somit laufen.

Der Schiedsrichter: Dr. Felix Brych. Hatte die intensive, aber keineswegs unfaire Partie über weite Strecken im Griff. Schritt ein, wenn es nötig war und hielt sich ansonsten gut zurück. Im zweiten Durchgang mit einigen Wacklern. Dennoch eine ordentliche Partie.

Das fiel auf:

  • Bremen erwischte nicht nur aufgrund des Gegentores einen fürchterlichen Start. In den ersten Minuten wurden sie vom HSV hinten eingeschnürt und kamen überhaupt nicht in die Zweikämpfe. Auch in der Passquote spiegelte sich die Unsicherheit der Anfangsphase deutlich wider. Nur schwache 65 Prozent der Zuspiele bekamen die Werderaner bis zur Mitte der ersten Halbzeit an den Mann.
  • Nach dem 1:1 stabilisierten sich die Gäste und wurden spielbestimmend. Im Mittelfeld taten sich vor allem im Spielaufbau jedoch weiterhin große Lücken zwischen den Ketten auf. Petsos kippte meist nach hinten ab und schob vor die Innenverteidiger. Da beide Außenverteidiger nicht aufrückten, entstand ein 5-4-1. Der Ball wurde aufgrund der fehlenden Dominanz im Mittelfeld oft nur nach vorne geschlagen. Gegen die verunsicherte Hamburger Abwehr allerdings ein durchaus probates Mittel.
  • Auch der HSV schaffte es nicht, das Spiel in Ruhe zu eröffnen und den Vorsprung zu verwalten. Sowohl nach dem 1:0 als auch nach dem 2:1 übernahm jeweils Werder das Spiel. Auffällig war vor allem die Linkslastigkeit der Hamburger. Kostic beackerte den Flügel unermüdlich und sorgte für mächtig Wirbel. Das führte dazu, dass der HSV mit 17 Torschüssen in die Pause ging - so viele waren es zuletzt im August 2014.
  • Das Spiel war vor allem in den ersten 45 Minuten stark von der enormen Fehleranfälligkeit der beiden Abwehrketten geprägt. Oft wechselte der Ballbesitz aufgrund von Stockfehlern und Unzulänglichkeiten. Auch in den Zweikämpfen hatte die Offensive viel zu oft einfaches Spiel. Nach der Pause stabilisierten sich die beiden Abwehrreihen. Bis zur 60. Minuten gab es keinen einzigen Torschuss.

Hamburg - Bremen: Die Statistik zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung