wird geladen

Wildes Remis im Nordderby

Samstag, 26.11.2016 | 17:25 Uhr
Bremens Clemens Fritz (l.) bereitete das 1:1 durch Bartels vor
Advertisement
Premier League Darts
Do22.02.
Berlin Calling! Wer rockt die Premiere in der Hauptstadt?
League Cup
So25.02.
Bohnen-Alarm! Rocket Beans kommentieren das Finale
World Freestyle Masters
DAZN World Freestyle Masters
Indian Super League
Mumbai CIty -
NorthEast Utd
J1 League
Tosu -
Kobe
Ligue 1
Straßburg -
Montpellier
Championship
Hull -
Sheffield Utd
Primera División
La Coruna -
Espanyol
Primera División
Celta Vigo -
Eibar
Premier League
Leicester -
Stoke
Premier League
Liverpool -
West Ham
Championship
Preston -
Ipswich
Primera División
Real Madrid -
Alaves
Ligue 1
Toulouse -
Monaco
Serie A
Bologna -
CFC Genua
Premier League
Watford -
Everton
Primera División
Leganes -
Las Palmas
Championship
Fulham -
Wolverhampton
Ligue 1
Dijon -
Caen
Ligue 1
Guingamp -
Metz
Ligue 1
Lille -
Angers
Ligue 1
Nantes -
Amiens
Ligue 1
Rennes -
Troyes
Premier League
West Bromwich -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
FC Barcelona -
Girona
Serie A
Inter Mailand -
Benevento
Primeira Liga
Pacos Ferreira -
Benfica
Premier League
Bournemouth -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Brighton -
Swansea (DELAYED)
Premier League
Burnley -
Southampton (DELAYED)
J2 League
Fukuoka -
Gifu
A-League
FC Sydney -
Sydney Wanderers
Primera División
Villarreal -
Getafe
Eredivisie
Ajax -
Den Haag
Serie A
Crotone -
SPAL
Premier League
Crystal Palace -
Tottenham
Eredivisie
Feyenoord -
PSV
Premiership
Aberdeen -
Celtic
Super Liga
Partizan -
Zemun
Ligue 1
Bordeaux -
Nizza
Serie A
Florenz -
Chievo Verona
Serie A
Sassuolo -
Lazio
Serie A
Hellas Verona -
FC Turin
Serie A
Sampdoria -
Udinese
Premier League
Man United -
Chelsea
Primera División
Bilbao -
Malaga
1. HNL
Rijeka -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Lyon -
St. Etienne
League Cup
Arsenal -
Man City
League Cup
Arsenal -
Man City (Rocket Beans)
First Division A
Lüttich -
Brügge
Serie A
Juventus -
Atalanta
Superliga
Kopenhagen -
Odense
Primera División
Valencia -
Real Sociedad
Primera División
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Serie A
AS Rom -
AC Mailand
Ligue 1
PSG -
Marseille
Primeira Liga
Portimonense -
FC Porto
Superliga
Union SF -
Colon
Serie A
Cagliari -
Neapel
Primera División
Levante -
Real Betis
Cup
Akhisar -
Galatasaray
Cup
Akhisar -
Galatasaray (Türkischer Kommentar)
Primera División
Espanyol -
Real Madrid
Coupe de France
Les Herbiers -
Lens
Primera División
Girona -
Celta Vigo
Copa Libertadores
Montevideo -
Gremio
Coppa Italia
Juventus -
Atalanta
Coupe de France
Chambly -
Straßburg
Primera División
Getafe -
La Coruna
Primera División
Bilbao -
Valencia
Primera División
Malaga -
FC Sevilla
Coppa Italia
Lazio -
AC Mailand
Coupe de France
PSG -
Marseille
Primera División
Atletico Madrid -
Leganes
Primera División
Eibar -
Villarreal
Indian Super League
Bengaluru -
Kerala
Cup
Besiktas -
Fenerbahce
Cup
Besiktas -
Fenerbahce (Türkischer Kommentar)
Primera División
Real Betis -
Real Sociedad
Superliga
Midtylland -
Brondby
Premier League
Arsenal -
Man City
Primera División
Las Palmas -
FC Barcelona
Coupe de France
Caen -
Lyon
Primera División
Alaves -
Levante
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
CSL
Guangzhou Evergrande -
Guangzhou R&F
Ligue 1
Nizza -
Lille
Ligue 1
Monaco -
Bordeaux
Championship
Dundee United -
St. Mirren
Championship
Middlesbrough -
Leeds
Primeira Liga
FC Porto -
Sporting
A-League
Newcastle -
FC Sydney
J1 League
Kobe -
Shimizu
Primera División
Villarreal -
Girona
Premier League
Burnley -
Everton
Serie A
SPAL -
Bologna
Championship
Nottingham -
Birmingham
Primera División
FC Sevilla -
Bilbao
Ligue 1
Troyes -
PSG
Serie A
Lazio -
Juventus
Eredivisie
PSV -
Utrecht
Premier League
Liverpool -
Newcastle
Primera División
Leganes -
Malaga
Primera División
La Coruna -
Eibar
Championship
Wolverhampton -
Reading
Ligue 1
Angers -
Guingamp
Ligue 1
St. Etienne -
Dijon
Premier League
Southampton -
Stoke (Delayed)
Premier League
Watford -
West Bromwich (Delayed)
Primera División
Levante -
Espanyol
Serie A
CFC Genua -
Cagliari
League One
Blackburn -
Wigan
Premier League
Brighton -
Arsenal
Serie A
Benevento -
Hellas Verona
Primera División
Valencia -
Real Betis
Serie A
AC Mailand -
Inter Mailand
Ligue 1
Marseille -
Nantes
Premier League
Crystal Palace -
Man United
Primera División
Celta Vigo -
Las Palmas

Der Hamburger SV und Werder Bremen haben am 12. Spieltag die Punkte geteilt. Im 105. Nordderby gab es nach 90 Minuten ein 2:2-Unentschieden. Beide Teams bleiben somit tief im Tabellenkeller stecken.

Vor 55.200 Zuschauern im ausverkauften Volksparkstadion brachte Michael Gregoritsch (3./28.) den Hamburger SV zwei Mal in Führung. Bremens Fin Bartels (14.) und Serge Gnabry (45.) sorgten jedoch jeweils für den Ausgleich. Da sich im zweiten Durchgang die defensiven Reihen stabilisierten, gab es erstmals seit Mai 2010 wieder ein Remis im Nordduell.

Der Hamburger SV fährt somit nach dem Remis gegen Hoffenheim zum zweiten Mal in Folge einen Punkt ein. Werder Bremen hat die Serie von vier Niederlagen in Folge gestoppt.

Noch nie standen die beiden Mannschaften vor einem Nordduell so weit unten in der Tabelle (16. gegen 18.).

Die Reaktionen:

Markus Gisdol (Trainer Hamburger SV): "Ich glaube man hat von Beginn an gesehen, was wir uns vorgenommen haben. Natürlich hätten wir das Derby gern gewonnen, aber wir haben über weite Strecken ein gutes Spiel gemacht. Ich bin mit dem Ergebnis unzufrieden - auf der Leistung der Mannschaft können wir aber gut aufbauen. Wenn wir so weiterarbeiten, bin ich sicher, dass wir unsere Punkte machen werden."

Alexander Nouri (Trainer Werder Bremen): "Wir haben alles erlebt, was ein Derby ausmacht. Beide Teams haben alles investiert, aber zu viele Geschenke verteilt. Die Anspannung war auf beiden Seiten zu spüren. Es war ein intensives, aber kein gutes Spiel - viel Herz, aber auch viele Fehler. Das Unentschieden geht in Ordnung."

Der Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Gisdol vertraut exakt auf seine Mannschaft aus dem Hoffenheim-Spiel (2:2). Erstmals seit Februar 2016 läuft der HSV in der Bundesliga somit zweimal in Folge mit der gleichen Elf auf. Das bedeutet auch, dass Sakai und Ostrzolek erneut die Doppelsechs bilden.

Bei Werder gibt es nach dem 1:2 gegen Frankfurt gleich vier Änderungen: Drobny, Bauer, Petsos und Bartels spielen für Wiedwald, Pizarro, Gebre Selassie (alle auf der Bank) und Grillitsch (verletzt). So viele Änderungen wie heute hatte Nouri als Werder-Coach bisher noch nie vorgenommen.

3., 1:0, Gregoritsch: Drobny spielt die Kugel nach einem Missverständnis ins Seitenaus. Nach dem Einwurf auf der rechten Seite bringt Holtby eine butterweiche Flanke mit links an den Fünfer. Veljkovic pennt und lässt Gregoritsch ziehen, der freistehend gegen die Laufrichtung von Drobny einköpft.

12.: Schlimmer Ballverlust von Douglas Santos auf dessen linken Abwehrseite, Bartels leitet den Ball auf Gnabry durch. Der Nationalspieler zieht auf links ab, der Ball rauscht an Mitspieler und Tor vorbei.

14., 1:1, Bartels: Am Stafraumrand leitet Fritz ein Zuspiel von links mit der Fußspitze auf Bartels weiter. Statt mit rechts abzuziehen, schlägt der Offensivmann noch einen wunderbaren Haken und lässt Douglas Santos damit aussteigen. Der anschließende Linksschuss schlägt im unteren rechten Eck ein.

Erlebe die Bundesliga-Highlights auf DAZN. Hol Dir jetzt Deinen Gratismonat

28., 2:1, Gregoritsch: Müller marschiert durch das Mittelfeld und spielt einen Doppelpass mit Holtby, der per Hacke zurückspielt. Die Grätschen von Junuzovic und Veljkovic gehen ins Leere, da Müller mit vollem Tempo herausragend in den Strafraum zieht. Querpass zu Gregoritsch, der locker zu seinem zweiten Tor einschiebt.

45., 2:2, Gnabry: Nach einem langen Ball rückt Djourou aus der Abwehrkette heraus und legt per Kopf unfreiwillig auf Gnabry ab. Der ehemalige Arsenal-Profi zündet den Turbo, lässt Diekmeier und schließlich auch Djourou leichtfüßig stehen und verwandelt wunderbar per Flachschuss ins rechte Eck.

74.: Große Chance für Gregoritsch auf seinen dritten Treffer! Der Doppelpacker setzt sich nach einer Flanke von Kostic rechtzeitig von seinen Gegenspielern ab, kann seinem Kopfball aber nicht genug Power verpassen. Drobny ist zur Stelle.

Fazit: Vor allem in der ersten Halbzeit ein wilder Schlagabtausch, der von der Anfälligkeit der Abwehrreihen lebte. Hamburg hatte im zweiten Durchgang etwas mehr vom Spiel und hätte den Dreier wohl eher verdient.

Der Star des Spiels: Michael Gregoritsch. Machte das, was ein Stürmer machen soll: Bewegte sich im Strafraum immer wieder stark und kam somit zu starken sieben Torschüssen. Erzielte zudem beide Tore des HSV.

Die Fußballwelt im Netz auf einen Blick - Jetzt auf LigaInsider checken!

Der Flop des Spiels: Milos Veljkovic. Der Serbe war der große Unsicherheitsfaktor in der Bremer Viererkette. Pennte beim frühen 1:0, als er Gregoritsch ziehen ließ. Auch beim 2:1 ging der Innenverteidiger viel zu einfach zu Boden und ließ Müller somit laufen.

Der Schiedsrichter: Dr. Felix Brych. Hatte die intensive, aber keineswegs unfaire Partie über weite Strecken im Griff. Schritt ein, wenn es nötig war und hielt sich ansonsten gut zurück. Im zweiten Durchgang mit einigen Wacklern. Dennoch eine ordentliche Partie.

Das fiel auf:

  • Bremen erwischte nicht nur aufgrund des Gegentores einen fürchterlichen Start. In den ersten Minuten wurden sie vom HSV hinten eingeschnürt und kamen überhaupt nicht in die Zweikämpfe. Auch in der Passquote spiegelte sich die Unsicherheit der Anfangsphase deutlich wider. Nur schwache 65 Prozent der Zuspiele bekamen die Werderaner bis zur Mitte der ersten Halbzeit an den Mann.
  • Nach dem 1:1 stabilisierten sich die Gäste und wurden spielbestimmend. Im Mittelfeld taten sich vor allem im Spielaufbau jedoch weiterhin große Lücken zwischen den Ketten auf. Petsos kippte meist nach hinten ab und schob vor die Innenverteidiger. Da beide Außenverteidiger nicht aufrückten, entstand ein 5-4-1. Der Ball wurde aufgrund der fehlenden Dominanz im Mittelfeld oft nur nach vorne geschlagen. Gegen die verunsicherte Hamburger Abwehr allerdings ein durchaus probates Mittel.
  • Auch der HSV schaffte es nicht, das Spiel in Ruhe zu eröffnen und den Vorsprung zu verwalten. Sowohl nach dem 1:0 als auch nach dem 2:1 übernahm jeweils Werder das Spiel. Auffällig war vor allem die Linkslastigkeit der Hamburger. Kostic beackerte den Flügel unermüdlich und sorgte für mächtig Wirbel. Das führte dazu, dass der HSV mit 17 Torschüssen in die Pause ging - so viele waren es zuletzt im August 2014.
  • Das Spiel war vor allem in den ersten 45 Minuten stark von der enormen Fehleranfälligkeit der beiden Abwehrketten geprägt. Oft wechselte der Ballbesitz aufgrund von Stockfehlern und Unzulänglichkeiten. Auch in den Zweikämpfen hatte die Offensive viel zu oft einfaches Spiel. Nach der Pause stabilisierten sich die beiden Abwehrreihen. Bis zur 60. Minuten gab es keinen einzigen Torschuss.

Hamburg - Bremen: Die Statistik zum Spiel

Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung
Werbung