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Kalou schießt zehn harmlose Fohlen ab

Von Stefan Zieglmayer
Freitag, 04.11.2016 | 22:28 Uhr
Salomon Kalou glänzte mit zwei Treffern als Matchwinner gegen Borussia Mönchengladbach
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Hertha BSChat zum Auftakt des 10. Spieltags der Bundesliga Borussia Mönchengladbach mit 3:0 (2:0) bezwungen. Nach nunmehr fünf sieglosen Liga-Spielen in Folge befindet sich das Team von Andre Schubert weiter in der Krise. Der Mann des Abends war Salomon Kalou mit drei Treffern.

Vor 51.934 Zuschauern im Olympiastadion ging Hertha BSC nach 18 Minuten durch Salomon Kalou in Führung. Der Ivorer erzielte seinen ersten Saisontreffer. Berlin erzielte zum achten Mal im zehnten Spiel das 1:0. Nur der FC Bayern erzielte häufiger den ersten Treffer (9 Mal).

In der 33. Minute erhöhte Kalou auf 2:0. Gleichzeitig war es der 1600. Treffer in der Erstliga-Geschichte des Vereins. Die Hertha ist erst die 13. Mannschaft, die diese Marke geknackt hat.

Sechs Zeigerumdrehungen später kassierte Christoph Kramer nach seinem zweiten Foul folgerichtig seine zweite Gelbe Karte. Mit dem ersten Platzverweis seiner Bundesliga-Karriere schwächte er die ohnehin ermüdeten Fohlen weiter. Borussia Mönchengladbach absolvierte das siebte Spiel binnen 20 Tagen.

Mit seinem dritten Torschuss traf Kalou in der 84. Minute schließlich zum dritten Mal. Es ist sein zweiter Hattrick in der Bundesliga.

Die Reaktionen:

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): "Wir wollten den Gegner schockieren und gleich aggressiv beginnen, denn die Gladbacher haben unter der Woche gespielt, und das ist nie so ganz einfach. Die Halbzeitführung war gefährlich, weil dann vielleicht jeder glaubt, dass wir es schon geschafft haben. Wir haben es danach mit Geduld gemacht und wollten nicht mehr so viel nach vorne spielen."

Salomon Kalou (Hertha BSC): "Es ist ein gutes Gefühl, drei Tore zu schießen. Es waren meine ersten Saisontore. Ich bin auch glücklich für das Team, wir haben fantastisch gespielt. Wir sind eine Mannschaft mit großem Potenzial"

Andre Schubert (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Wir sind eigentlich gut ins Spiel gekommen, hatten auch drei, vier gefährliche Angriffe. Aber mit der ersten Aktion des Gegners geraten wir in Rückstand und waren danach ein wenig unsortiert. Danach kam noch die schwere Verletzung von Patrick Herrmann und die Gelb-Rote Karte - das ist alles extrem unglücklich verlaufen."

Max Eberl (Sportdirektor Gladbach) über die Verletzung von Patrick Herrmann: "Er hat gesagt, es hat geknackt, und vielleicht ist der Knochen kaputt. Das ist natürlich eine Katastrophe."

Der Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Pal Dardai verändert seine Startelf im Vergleich zur 0:1-Pleite gegen Hoffenheim auf zwei Positionen: Für Esswein und Allan (beide Bank) beginnen Kalou und Mittelstädt.

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Andre Schubert tauscht im Vergleich zum 0:0 gegen Eintracht Frankfurt vier Mal. Strobl, Herrmann, Hofmann und Raffael dürfen an Stelle von Dahoud, Johnson, Korb und Hahn (alle Bank) von Beginn an ran. Raffael steht erstmals seit September wieder in der Startelf.

18., 1:0, Kalou: Gladbach kann den Ball nicht klar genug klären. Über Pekarik landet das Spielgerät bei Weiser. Der wird von Kramer und Vestergaard nicht richtig attackiert und flankt butterweich auf den Elfmeterpunk. Dort wird Kalou von Elvedi alleine gelassen und köpft die Kugel entgegen der Laufrichtung von Sommer ins rechte Eck.

31., Herrmann, Gladbach: Hermann und Ibisevic treffen am Straufraumrand der Fohlen aneinander. Der Berliner Stürmer fällt seinem Gegner dabei äußerst unglücklich auf die Achillessehne. Herrmann wird behandelt, kann aber nicht weitermachen. Für ihn kommt Johnson.

33., 2:0, Kalou: Bitter für die Fohlen. Elvedi will den Ball nach vorne klären, schießt dabei jedoch Vestergaard an, von dessen Brust das Leder perfekt in den Lauf von Kalou abprallt. Der Stürmer bleibt eiskalt und spitzelt den Ball an Sommer vorbei ins Netz.

39., Gelb-Rote Karte, Kramer: Kramer kommt mit seiner Grätsche gegen Lustenberger zu spät und sieht dafür konsequenterweise seine zweite Gelbe Karte. Gladbach von nun an in Unterzahl.

84., 3:0, Kalou: Ibisevic steckt auf Weiser durch, der Kalou mit einem Außenristpass in die Lücke schickt. Der Ivorer bleibt auch diesmal eiskalt und schiebt den Ball in die linke Ecke.

Fazit: Gladbach wirkte überfordert mit der hektischen Spielweise der Hertha, die zudem etwas überraschend in Führung ging. Nach dem kuriosen 2:0 und dem Platzverweis von Kramer war das Spiel im Grunde vorbei. Berlin verwaltete die Führung und gewann letzten Endes verdient gegen harmlose Fohlen.

Der Star des Spiels: Salomon Kalou. Der Ivorer brachte seine drei Torschüsse allesamt im Kasten von Yann Sommer unter. Versuchte zudem, das Spiel in der Offensive an sich zu reißen und überzeugte mit intelligenten Pässen.

Der Flop des Spiels: Nico Elvedi. Trotz des Platzverweises von Kramer fiel die Leistung des Innenverteidigers schwerer ins Gewicht. Stand beim ersten Gegentreffer viel zu weit von Kalou weg und leitete das 2:0 unglücklich selbst ein. Ließ sich zudem beim dritten Tor von Ibisevic zu weit herauslocken. Seine schwache Zweikampfquote (59%) rundet das Bild ab.

Der Schiedsrichter: Tobias Stieler. Griff mit der Verwarnung gegen Kramer in der 8. Spielminute ziemlich früh in den Spielverlauf ein. Beide Gelben Karten gingen allerdings vollkommen in Ordnung. Ansonsten hatte der 35-Jährige nicht allzu viel zu tun. Einzig beim vermeintlichen Handspiel von Elvedi (77.) blieb der Pfiff aus, eine eindeutige Bewegung zum Ball ist dem Innenverteidiger allerdings auch nicht vorzuwerfen.

Das fiel auf:

  • Hertha verfolgte eine klare Linie. Die beiden Innenverteidiger Stark und Brooks standen im Aufbau sehr breit, Pekarik und Mittelstädt rückten dafür mitunter bis an die Mittelinie auf. Lediglich Skjelbred oder Lustenberger holten sich das Spielgerät bei ihren Hintermännern ab. Die Hausherren gingen dabei ein gewisses Risiko ein, da Stindl und Raffael früh attackierten.
  • In der Offensive wirkten die Hauptstädter sehr chaotisch. Durch das Nachrücken der Außenverteidiger waren Weiser und Haraguchi oft gezwungen, ins Zentrum zu schieben, wodurch die Räume sehr eng wurden. Daraus resultierte ein Mix aus Kurzpassspiel und versuchten Seitenverlagerungen. Ein kontrollierter Ballvortrag war aufgrund der hohen Fehlpassquote und mangelnder Freiräume allerdings nicht möglich.
  • Gladbach versuchte sich in einem ruhigen Aufbau, wurde aber von den Berlinern, die sehr gut verschoben, früh und kompakt angelaufen. Spielerisch wirkten die Fohlen mit einigen Ausnahmen zwar überlegen, die Hertha hielt jedoch mit großer Lauffreude und Aggressivität gegen sichtlich müde Gäste dagegen.
  • Im ersten Durchgang fand Gladbach dennoch zu einigen Tormöglichkeiten. Meist liefen die Angriffe dabei über die rechte Seite. Mittelstädt war gegen Herrmann deutlich überfordert und wurde ein ums andere Mal überspielt. Nach der verletzungsbedingten Auswechslung des Rechtsaußen und spätestens nach dem Platzverweis von Kramer wurde Mittelstädt aber entlastet.
  • In Überzahl beschränkte sich Hertha auf die Ergebnisverwaltung. Berlin passte sich der Passivität der Gäste an und agierte von nun an auch im Spielaufbau souveräner. Pekarik und Mittelstädt sowie Skjelbred und der eingewechselte Allan ließen sich vermehrt fallen. Das sah zuvor deutlich risikofreundlicher aus.

Hertha - Gladbach: Die Statistik zum Spiel

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