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Hamburger SV historisch schlecht

Die Schreckensbilanz des HSV

Von SPOX
Samstag, 05.11.2016 | 18:30 Uhr
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Wie soll es beim Hamburger SV nur weitergehen? Nach einer desolaten Leistung gegen Borussia Dortmund (2:5) hat der HSV einen historischen Tiefpunkt erreicht - mal wieder. Eine Sammlung von Horror-Daten von Opta.

Da war schon wer so schlecht? Nach 10 Spieltagen steht der HSV mit nur 2 Punkten weiter so schlecht da, wie noch nie zuvor in der langen BL-Historie des Klubs. Überhaupt hatten vor dieser Saison nur 3 Teams in der BL-Historie nach 10 Spielen maximal 2 Punkte - zuletzt Duisburg 1994/95 (2). Das Resultat: Die Zebras stiegen als 17. am Saisonende ab.

Kann nur noch Bruno helfen? Markus Gisdol ist der erste HSV-Trainer, der keines seiner ersten 5 BL-Spiele gewinnen konnte (1 Remis, 4 Niederlagen). Braucht der HSV jetzt schon wieder einen neuen Übungsleiter, einen Mann mit Retter-Qualitäten?

Alte Bekannte: Erstmals seit August 2013 kassierte Hamburg gegen den BVB in einem Heimspiel 5 Gegentore. Gegner beim damiligen 1:5: Die TSG Hoffenheim mit Trainer... Na? Genau: Markus Gisdol. Die Kraichgauer sind der nächste Gegner des HSV. Motivation!

Aufwärtstrend klar erkennbar: Erstmals seit 56 Tagen traf der HSV wieder in der Bundesliga (zuletzt beim 1:3 in Leverkusen am 2. Spieltag). Bis zum heutigen Treffer vergingen 716 torlose Spielminuten. Noch nie musste der HSV in der Bundesliga so lange auf einen eigenen Treffer warten. Aber immerhin: Nicolai Müller hat mal eben die Hamburger Treffer in dieser Saison verdoppelt - in einem einzigen Spiel! Schaffte selbst Pierre-Emerick Aubameyang am 10. Spieltag nicht.

Es gibt noch Hoffnung! Klar, dass kein HSV-Trainer so lange auf sein erstes Bundesliga-Tor wie Markus Gisdol wartete (414 Minuten), ist ein neuer Negativrekord. Aber immerhin: Der HSV hat mal wieder getroffen. Zumal der HSV jetzt ja zur echten Torfabrik wird. Zwei Tore gegen den BVB, binnen 26 Minuten. Einfach weitergerechnet: In der 17. Minute trifft der HSV im nächsten Spiel gegen 1899 Hoffenheim wieder.

Auf Augenhöhe mit Tasmania und Co.: Es gibt wenige Mannschaften der Bundesliga-Historie, die so sehr zum Synonym für Misserfolg geworden sind wie Tasmania Berlin. Und selbst dem Klub aus der heutigen Hauptstadt eifert der HSV aktuell fleißig nach: Nur 3 Teams in der BL-Historie hatten nach 10 Spieltagen eine schwächere Tordifferenz als die Hamburger aktuell (-19): Tasmania Berlin 1965/66 (-25), Borussia Neunkirchen 1965/66 (-20) und der 1. FC Saarbrücken 1963/64 (-21).

Offensivstark wie ein Murmeltier: 4 Tore nach 10 Spieltagen sind eingestellter Negativrekord in der BL-Historie - das gab es zuvor nur beim HSV selbst (2014/15) und bei Eintracht Frankfurt (1970/71). Überraschung: Beide Teams hielten die Klasse! Damit ist quasi schon bewiesen: Der HSV steigt nicht ab. 2014/2015 war der Hamburger Negativlauf sogar noch schlimmer: Seit 10 BL-Spielen ist der HSV sieglos (2 Remis, 8 Niederlagen), das gab es zuletzt zwischen April und September 2014 (11 Partien ohne Sieg).

Fitness wird überbewertet: Die Rothosen brauchen Zusatztanks, ihnen geht regelmäßig der Sprit aus. Noch nie kassierte ein Team an den ersten 10 Spieltagen einer BL-Saison so viele Gegentore in der Schlussviertelstunde wie der HSV in dieser Saison (10)!

Nimm du ihn, ich hab ihn sicher! Teil 2 der Schlussphasen-Katastrophe: Noch nie kassierte ein Team an den ersten 10 Spieltagen einer BL-Saison so viele Gegentore durch gegnerische Joker wie der HSV in dieser Saison (10) - heute stach Dembele zu. Überhaupt: Der Joker-Gegentor-Rekord in einer kompletten Saison liegt bei 13, aufgestellt von Wolfsburg 2015/16 und Saarbrücken 1992/93!

Hamburg - Dortmund: Daten zum Spiel

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