wird geladen

Bayerns eindrucksvoller Liga-Start gegen Werder Bremen

Zufrieden mit dem Sparringspartner

Samstag, 27.08.2016 | 09:46 Uhr
Der FC Bayern siegte erneut deutlich gegen indisponierte Bremer
Advertisement
Serie A
Corinthians -
Gremio
Ligue 1
Saint-Etienne -
Montpellier
Premier League
West Ham -
Brighton
J1 League
Kobe -
Tosu
A-League
Sydney FC -
Sydney Wanderers
Primera División
Levante -
Getafe
Premier League
Chelsea – Watford
Premier League
Huddersfield -
Man United
Primera División
Real Betis -
Alaves
Ligue 1
Monaco -
Caen
Serie A
Sampdoria -
Crotone
Premier League
Southampton -
West Brom
Primera División
Valencia -
Sevilla
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Amiens -
Bordeaux
Ligue 1
Angers -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Dijon
Ligue 1
Nantes -
Guingamp
Ligue 1
Rennes -
Lille
Premier League
Man City -
Burnley (DELAYED)
Primera División
Barcelona -
Malaga
Serie A
Neapel -
Inter Mailand
Primeira Liga
Porto -
Pacos Ferreira
Premier League
Stoke -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Crystal Palace (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Las Palmas
Eredivisie
PSV – Heracles
Serie A
Chievo Verona -
Hellas Verona
Championship
Ipswich -
Norwich
CSL
Evergrande -
Guizhou
Eredivisie
Feyenoord -
Ajax
Premier League
Everton -
Arsenal
Ligue 1
Nizza -
Strassburg
Serie A
Atalanta -
Bologna
Serie A
Benevento -
Florenz
Serie A
AC Mailand -
Genua
Serie A
SPAL -
Sassuolo
Serie A
FC Turin -
AS Rom
Premier League
ZSKA Moskau -
Zenit
Primera División
Celta Vigo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Troyes -
Lyon
Premier League
Tottenham -
Liverpool
First Division A
Anderlecht -
Genk
Serie A
Udinese -
Juventus
Premier League
Dynamo Kiew -
Schachtjor Donezk
Primera División
Leganes -
Bilbao
Super Liga
Roter Stern Belgrad -
Lucani
Primera División
Real Madrid -
Eibar
Serie A
Lazio -
Cagliari
Ligue 1
Marseille -
PSG
Allsvenskan
Malmö -
AIK
Primera División
Real Sociedad -
Espanyol
Primera División
La Coruna -
Girona
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter Mailand -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolverhampton
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo -
Milan
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Strasbourg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nizza
Championship
Leeds -
Sheffield Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man Utd -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Serie A
Milan -
Juventus
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Serie A
Rom -
Bologne
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Watford -
Stoke (Delayed)
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham (Delayed)
CSL
Hebei -
Guangzhou Evergrande
J1 League
Kofu -
Kobe
Primera División
Getafe -
Real Sociedad
Eredivisie
Vitesse -
Eindhoven
Serie A
Benevento -
Lazio
Championship
Birmingham -
Aston Villa
Premier League
Zenit -
Lok Moskau
First Division A
Club Brugge -
Sint-Truiden
Premier League
Brighton -
Southampton
Ligue 1
Lyon -
Metz
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Primera División
Girona -
Real Madrid
Ligue 1
Toulouse -
Saint-Etienne
Premier League
Leicester -
Everton
Primera División
Eibar -
Levante
Primera División
Malaga -
Celta Vigo
Serie A
FC Turin -
Cagliari
Ligue 1
Lille -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Belgrano
Serie A
Hellas Verona – Inter Mailand
Premier League
Burnley -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Real Betis
Primera División
Las Palmas -
La Coruna

Der FC Bayern beeindruckt mit dem deutlichen 6:0-Sieg gegen Werder Bremen gleich zum Auftakt die Liga. Der Auftritt in der Allianz Arena ist anders als in der Vorsaison - was dabei herum kommt, aber sehr ähnlich. Und der Gegner? Der war der denkbar willkommenste für dieses erste Statement der Saison.

Die Richtung für die neue Saison ist vorgegeben. Das hat der FC Bayern am Freitagabend eindrucksvoll klargemacht.

Während sich die Spieler des Rekordmeisters nach dem Abpfiff aber nicht weit aus dem Fenster lehnten und auch nicht sehr weit nach vorne schauen wollten, war es ausgerechnet Pierre-Emerick Aubameyang, der die Spielzeit auch verbal einläutete: "Wow und das Rennen hat begonnen. Hat-trick", schrieb der BVB-Angreifer auf Twitter. Die Worte waren direkt an Robert Lewandowski gerichtet. Der Zweikampf um die Torjägerkrone soll eine Neuauflage erhalten.

Tatsächlich wirkte der Fußballabend in der Allianz Arena ein bisschen wie business as usual. Während sich auf dem Papier im Sommer einiges verändert hat, waren die Befindlichkeiten der Münchner nach dem Liga-Auftakt doch irgendwie altbekannt. Das gilt auch für den Gegner.

Bremer Angsthasenfußball

Man muss sich wieder einmal vor Augen führen, wie Werder seine letzten Liga-Spiele in München bestritten hat. Die Bilanz liest sich dermaßen verheerend, dass man gar nicht drum herum kommt, ein gewisses Maß an Mitleid zu empfinden - jedenfalls so viel, wie es die desaströse Mannschaft gerade am Freitag verdient hat. 1:6, 2:5, 0:6, 0:5 und nun wieder 0:6 lauten die Ergebnisse aus Werder-Sicht seit Februar 2013.

Es war nicht einmal unangebracht, dass einzelne Wettanbieter vor dem Liga-Start Wetten auf einen zweistelligen Erfolg der Münchner anboten. Tatsächlich hätten die Bayern bei konsequenterer Chancenverwertung gut und gerne zehn Tore erzielen können.

"Wir hatten Angst, heute hier Fußball zu spielen. Keiner wollte den Ball haben, wir sind nicht richtig in die Zweikämpfe gekommen. Im Sechzehner konnten sich die Bayern die Bälle teilweise hin und her spielen, das geht einfach nicht. In der zweiten Halbzeit sind wir total eingebrochen. Wir haben versagt und schlecht gespielt. Das müssen wir uns alle anhängen", schoss Werders frustrierter Kapitän Clemens Fritz gegen die eigene Mannschaft. Ihr fehlte es an allen Ecken und Enden - vor allem das Trio Zlatko Junuzovic, Claudio Pizarro und Max Kruse wurde schmerzlichst vermisst.

Dankbarste Gegneransetzung für Bayern

Für die Bayern war Werder zum gegenwärtigen Zeitpunkt der dankbarste Gegner, den man sich nur hätte wünschen können. Gerade in der Konstellation mit einem neuen Welttrainer auf der Bank und großen Zielen in allen Wettbewerben war es wichtig, dass der FCB gut und ohne viele Nebengeräusche in die Saison kommt. Gegen indisponierte Bremer war diese Zielsetzung nie auch nur ansatzweise gefährdet.

"Das war ein guter Start in die Bundesliga. Wir haben ein frühes Tor gemacht, das war gut. Danach hatten wir die Kontrolle. Wir haben über 90 Minuten sehr gut gespielt", lobte Carlo Ancelotti.

Der neue Coach weiß auch, dass das deftige 6:0 den Bayern in der Liga gleich von Beginn an wieder den Nimbus der Unbesiegbarkeit verliehen hat. Auch deshalb war Werder für die Bayern so dankbar. Psychisch.

Anders als Guardiola - egal, sagt Müller

Alles, was sich Werder für dieses Spiel vorgenommen hatte, war bereits nach der Anfangsphase hinfällig. Die Gäste waren zu sehr vom Gegner beeindruckt. Einzelspieler agierten kopflos, daran zerbrach das Kollektiv. Xabi Alonso und Robert Lewandowski verstärkten den Effekt.

Bayern agierte in seiner Grundformation mit gut erkennbaren Unterschieden im Vergleich zur Vorsaison unter Guardiola. Ancelotti brachte ein 4-3-3, das phasenweise wie ein 4-3-2-1-Tannenbaumsystem wirkte, da Ribery und Müller extrem weit einrückten. Realtaktisch zeichnete sich eine Art 2-5-2-1 auf dem Spielfeld ab.

Nicht allzu wichtig, meinte Thomas Müller. Zumindest zum aktuellen Zeitpunkt der Saison: "Die Mannschaft ist immer noch eine super Mannschaft. Der Trainer bringt sicherlich einige neue Facetten mit rein, aber die Spielfreude und die Klasse der Einzelspieler hat sich nicht verändert. Entsprechend läuft es bisher sehr, sehr gut."

Zufriedenheit - rundherum

Der Spielfluss des Meisters demonstrierte eine beeindruckende Frühform: Viel Ballbesitz, gute Laufwege - die Bayern kontrollierten das Spiel mit ihrer individuellen Klasse deutlich. "Wenn wir den Ball hatten, sah es nach Spielfreude aus. Wir hatten das Spiel die ganze Zeit im Griff", stellte auch Hummels fest.

Wie starten die Bayern in die Liga? Jetzt auf LigaInsider checken!

In jeder Hinsicht geglückt - so könnte man den Schlussstrich unter Bayerns Saison-Auftakt setzen. Auch, wenn Ancelotti "schon noch etwas zu verbessern" bemerkte, konnte auch er den ersten Wochen in der bayrischen Landeshauptstadt nur Positives abgewinnen: "Es war wirklich sehr nett und alles ist gut", bilanzierte der charmante Italiener nach der Partie.

Nach den ersten 90 Ligaminuten können die Bayern entsprechend "zufrieden sein", wie Philipp Lahm konstatierte. In gewisser Weise auch mit Werder Bremen - ihrem an diesem Abend perfekten Sparringspartner.

Bayern - Bremen: Daten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung