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Bundesliga - 7. Spieltag

Die Stimmung ist erstmal weg

Sonntag, 27.09.2015 | 23:00 Uhr
BVB-Kapitän Mats Hummels (2.v.l.) bemängelte nach dem 2:2 gegen Darmstadt fehlende Cleverness
© Getty
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Borussia Dortmund hadert nach dem 2:2 gegen Darmstadt mit fehlender Cleverness und mangelndem Glück. Ausgerechnet vor dem Topspiel beim FC Bayern München am kommenden Sonntag ist die Euphorie erst einmal verflogen. Und der Kapitän handelt sich einen Rüffel vom Trainer ein.

Hans-Joachim Watzke hatte eine böse Vorahnung. "Ich habe heute ein extrem schlechtes Gefühl", gab der Geschäftsführer von Borussia Dortmund vor dem Spiel gegen Darmstadt 98 zu. Watzke gilt gemeinhin als Berufspessimist, was die Ergebnisse des BVB betrifft. Diesmal sollte ihn sein Gefühl nicht täuschen.

Zum zweiten Mal in Folge muss sich Dortmund mit einem Punkt zufrieden geben - und zum zweiten Mal in Folge hat sich Schwarz-Gelb das selbst zuzuschreiben. Beim 1:1 in Hoffenheim konnte der BVB in der zweiten Halbzeit beste Torchancen nicht nutzen, gegen Darmstadt reichte eine harmlose Freistoßsituation für die Gäste aus, um Dortmund in Verlegenheit und letztlich um zwei Punkte zu bringen.

"Wir wissen, dass Darmstadt am Ende lang reinspielt, dass es hektisch werden kann. Der Gegner schießt aus 13 Metern einen ungedeckten Volley. Bei uns stehen fünf, sechs Spieler 20 Meter vor dem Tor - das ist keine Verteidigung", schimpfte Kapitän Mats Hummels bei Sky.

Viel Aufwand gegen Darmstadt

Der BVB hatte viel Aufwand betreiben müssen, um den Rückstand durch das Sahnetor von Marcel Heller zu drehen. Eine Stunde lang fiel Dortmund nicht viel ein, erst durch einen genialen Diagonalball von Shinji Kagawa auf Matthias Ginter und dessen ebenso starke Ablage auf Pierre-Emerick Aubameyang konnte Darmstadts Abwehr geknackt werden.

Nach Aubameyangs neuntem Saisontreffer lagen alle Trümpfe in Dortmunder Hand - bis zur 90. Minute. "Wir sind sehr enttäuscht. Es fühlt sich wie zwei verlorene Punkte an", sagte Trainer Thomas Tuchel.

Insgesamt sind es deren vier, innerhalb von vier Tagen. Letzten Sonntag grüßte der BVB nach dem fulminanten 3:0 gegen Leverkusen noch von der Tabellenspitze, eine Woche später ist Ernüchterung eingekehrt. Die Punkteausbeute ist immer noch mehr als ordentlich, nach wie vor ist der BVB in dieser Saison ungeschlagen.

"Sehr, sehr ärgerlich"

Doch vor sieben Tagen stand Dortmund vor den Bayern und vor dem direkten Duell mit dem Rekordmeister am nächsten Sonntag hätte man eher von den Münchnern Punktverluste erwarten können angesichts der Spiele gegen Wolfsburg und in Mainz.

Dortmund sieht sich nicht als Bayern-Jäger, der nahezu perfekte Saisonstart ließ aber vermuten, dass da ein ernsthafter Konkurrent für die übermächtig erscheinenden Münchner zugegen ist. Mit einem Sieg nächsten Sonntag würde die Guardiola-Elf schlagartig sieben Punkte zwischen sich und den BVB bringen.

Gegen Hannover und Krasnodar ist es den Dortmundern gelungen, aus eher durchschnittlichen Auftritten das Maximale herauszuholen. Auf Dauer ist die Mannschaft dazu aber noch nicht in der Lage.

"Gegen Hoffenheim war es schon sehr, sehr ärgerlich, dass wir trotz einiger Riesenchancen nicht das 2:1 machen. Gegen Darmstadt war es genauso. Wir wissen, dass wir in beiden Spielen in der ersten Halbzeit nicht unseren Ansprüchen entsprechend aufgetreten sind", sagte Ilkay Gündogan.

Tuchel rüffelt Hummels

Am Sonntag fehlte es dem Angriffen des BVB lange Zeit an Tempo und Variabilität, Flügelspiel fand kaum statt und der letzte Pass wurde oft ungenau gespielt. "Wir haben schon öfter gegen tiefstehende Gegner gespielt und bisher 21 Tore geschossen. Unser Tempo in der zweiten Halbzeit war auch beeindruckend. Allerdings hat uns die letzte Konsequenz gefehlt", sagte Tuchel.

Das trifft insbesondere auf Marco Reus zu. Dem Nationalspieler gelang wenig, er wurde folgerichtig nach knapp einer Stunde für Adnan Januzaj ausgewechselt. Tuchel beschrieb Reus' Probleme mit derzeit mangelnder Ausstrahlung und fehlendem Gefühl im Spiel. "Marco ist sehr fleißig und sehr bemüht, aber es klemmt aktuell ein bisschen", so der Coach.

Gar nichts anfangen konnte Tuchel mit der Kritik seines Kapitäns am Abwehrverhalten des BVB vor dem 2:2. "Zu sagen, dass man das besser verteidigen muss, ist eine Floskel, mit der man es sich einfach macht. Beim Verteidigen gehören schon alle dazu. Ich denke nicht, dass Mats sich da ausgeschlossen hat."

Es war insgesamt nicht die Woche von Borussia Dortmund.

Dortmund - Darmstadt: Daten zum Spiel

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