Sonntag, 15.05.2016
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SPOX-Meinung zum Abstieg des VfB Stuttgart

Ländle unter

Gleich mehrere Male sprang der VfB Stuttgart dem Abstieg von der Schippe, jetzt hat's die Schwaben erwischt. Den Fehler alleine in dieser Saison zu suchen, wäre falsch. Seit Jahren fährt der Verein einen katastrophalen Schlingerkurs ohne grundlegenden Plan. Der Abstieg könnte heilend sein. Ein Kommentar von SPOX-Redakteur Frank Oschwald.

Robin Dutt räumte selbst eine Teilschuld am Abstieg ein
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Robin Dutt räumte selbst eine Teilschuld am Abstieg ein

Ziemlich genau vor einem Jahr holte Sportvorstand Robin Dutt auf der Pressekonferenz zum großen Rundumschlag aus. Statt sich mit dem Team über den gerade erreichten Klassenerhalt zu freuen, polterte Dutt und stellte dem gesamten Verein ein Armutszeugnis aus. "Als ich angekommen bin, habe ich ganz wenig sportliche Kompetenz vorgefunden", legte der 51-Jährige los und ließ sich nicht mehr bremsen.

Kaum eine Abteilung blieb verschont. Eine "strukturierte Kaderplanung" habe es beispielsweise nie gegeben, die Verhältnismäßigkeit von Einnahmen und Ausgaben stimme nicht und auch bei der Gewichtung von alten und jungen Spielern im Kader habe es "kein System" gegeben.

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Durch die Blume erklärte der Sportvorstand der großen Öffentlichkeit, dass der VfB Stuttgart seit Jahren planlos durch die Liga eiert und die Entwicklungen des sportlichen Umfelds konsequent ausblendet. Wie im Tiefschlaf drückten die Verantwortlichen nach jeder Saison immer wieder blind auf den Snooze-Button, ohne tiefgreifende Fehler zu analysieren.

Unter Dutt sollte deshalb alles besser, strukturierter und weitsichtiger werden. Doch der Zug war bereits abgefahren. Ihm die Zitate der PK jetzt um die Ohren zu hauen und mit dem Finger auf den Sportvorstand zu zeigen, wäre sicherlich falsch. Was über Jahre vernachlässigt wurde, konnte nicht innerhalb von einem Jahr gekittet werden.

Katastrophaler und blinder Schlingerkurs

Es wirkt oft platt und einfach, den Verantwortlichen eines Vereins bei Misserfolgen die Fußball-Kompetenz abzuschreiben. Doch bei den Schwaben ist es schwer, dies nicht zu tun. Denn seit Jahren fahren die Stuttgarter einen katastrophalen und blinden Schlingerkurs ohne grundlegenden Plan.

Vom Meister zum Absteiger: Von 100 auf 0 in neun Jahren

Statt eine Philosophie vorzugeben und nach dieser die einzelnen Personen auszusuchen, drehen die Stuttgarter den Spieß um. Mit jedem Trainer, jedem Sportvorstand und jedem Präsidenten änderte sich stets die grundsätzliche Ausrichtung des Vereins. Alleine in den letzten zehn Jahren werkelten somit elf verschiedene Trainer am VfB herum und verpassten diesem stets einen neuen Anstrich. Dass Alexander Zorniger mit seinem Spektakel-Fußball auf Maurermeister Huub Stevens folgte, passt ins Bild.

Auch der geschasste Manager Fredi Bobic gab Monate nach seiner Entlassung einen Einblick in die verheerenden Strukturen beim VfB. Er erklärte klipp und klar, dass bei den Schwaben der Aufsichtsrat die Politik des Vereins bestimme. Dabei ist es eigentlich deren Aufgabe, den Verein zu überwachen. Mit Dieter Hundt saß in diesem Gremium bis 2013 ein Mittelpunktsmensch an der Spitze, der sein Image stets über das Wohl des Vereins stellte. Noch zur Jahrhundertwende schmiss er damals Manager Rolf Rüssmann mit der Begründung raus: "Das macht bei mir der Pförtner". Genau dieser Hundt steuerte über Jahre das VfB-Schiff.

Irrwitzige Einnahmen helfen nicht

Man muss sich die blanken Zahlen nur vor Augen führen, um das genaue Ausmaß des Versagens auf Führungsebene zu kapieren. Erst vor neun Jahren wurde der VfB Stuttgart Deutscher Meister und spielte bis zum Abstieg sechs Mal auf internationaler Bühne mit. Sechs Mal!

Zudem nahmen die Stuttgarter seit 2009 durch den Verkauf von Mega-Talenten wie Gomez, Khedira, Kimmich, Leno, Rüdiger, Schieber und Träsch fast 100 Millionen Euro ein. Dass ein Klub mit solchen Rahmenbedingungen nun absteigt und vom nachhaltigen Erfolg überhaupt gar nichts übrig blieb, ist absurd. Dazu gehört eine mächtige Portion Misswirtschaft.

Doch das schafften die Verantwortlichen in Perfektion. Statt ordentlich hauszuhalten, wurden beispielsweise die Transfer-Millionen in veraltete Topstars oder verletzungsanfällige Spieler wie Pogrebnjak, Camoranesi, Hleb und Bastürk gepumpt.

Wie konnte es so weit kommen...?
Der VfB Stuttgart muss den bitteren Gang in die zweite Liga antreten - dabei gab es immer wieder Hoffnung! SPOX stellt daher die schmerzhafte Frage: Wie konnte es nur so weit kommen...?!
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Der VfB Stuttgart muss den bitteren Gang in die zweite Liga antreten - dabei gab es immer wieder Hoffnung! SPOX stellt daher die schmerzhafte Frage: Wie konnte es nur so weit kommen...?!
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1. Spieltag: Das erste Spiel unter Trainer Zorniger verspricht tollen Offensivfußball, am Ende nutzt aber nur Köln seine Möglichkeiten. Die Schwaben verlieren mit 1:3
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1. Spieltag: Das erste Spiel unter Trainer Zorniger verspricht tollen Offensivfußball, am Ende nutzt aber nur Köln seine Möglichkeiten. Die Schwaben verlieren mit 1:3
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2. Spieltag: Beim HSV geht der VfB zwei Mal in Führung, ein Doppelschlag durch Lasogga und Djourou in den Schlussminuten bringt den Meister von 2007 erneut auf die Verliererstraße
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2. Spieltag: Beim HSV geht der VfB zwei Mal in Führung, ein Doppelschlag durch Lasogga und Djourou in den Schlussminuten bringt den Meister von 2007 erneut auf die Verliererstraße
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3. Spieltag: Zweites Heimspiel bei heiter Sonnenschein, wieder verloren. Hlousek leitet per Eigentor die Führung der Eintracht ein. Am Ende heißt es: VfB 1, Frankfurt 4
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3. Spieltag: Zweites Heimspiel bei heiter Sonnenschein, wieder verloren. Hlousek leitet per Eigentor die Führung der Eintracht ein. Am Ende heißt es: VfB 1, Frankfurt 4
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4. Spieltag: Trotz Zornigers Formationsumstellung von 4-4-2 auf 4-2-3-1 gibt es auch bei Hertha BSC nichts zu holen. Die Mannschaft wirkt zerknirscht
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4. Spieltag: Trotz Zornigers Formationsumstellung von 4-4-2 auf 4-2-3-1 gibt es auch bei Hertha BSC nichts zu holen. Die Mannschaft wirkt zerknirscht
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5. Spieltag: Niederlage Nummer fünf in Serie hatte der VfB nur einem zu verdanken: Schalke-Keeper Ralf Fährmann vereitelte alle Großchancen der Schwaben
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5. Spieltag: Niederlage Nummer fünf in Serie hatte der VfB nur einem zu verdanken: Schalke-Keeper Ralf Fährmann vereitelte alle Großchancen der Schwaben
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6. Spieltag: Es geht doch noch! 96 geht schnell in Führung, doch der VfB beweist Kaltschnäuzigkeit vor der Kiste - 3:1 bei Hannover! Es ist der erste Saisonsieg der Schwaben
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6. Spieltag: Es geht doch noch! 96 geht schnell in Führung, doch der VfB beweist Kaltschnäuzigkeit vor der Kiste - 3:1 bei Hannover! Es ist der erste Saisonsieg der Schwaben
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7. Spieltag: Die Talfahrt wird nur kurz gestoppt. Gegen ein bis dato punktloses Gladbach unter Neu-Trainer Schubert gehen die Schwaben mit 1:3 baden
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7. Spieltag: Die Talfahrt wird nur kurz gestoppt. Gegen ein bis dato punktloses Gladbach unter Neu-Trainer Schubert gehen die Schwaben mit 1:3 baden
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8. Spieltag: Derby-Zeit gegen Hoffenheim am Tag der Deutschen Einheit. Vollands Doppelpack bringt nichts, Werner trifft zum Ausgleich in der Schlussminute und rettet wenigstens ein Remis
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8. Spieltag: Derby-Zeit gegen Hoffenheim am Tag der Deutschen Einheit. Vollands Doppelpack bringt nichts, Werner trifft zum Ausgleich in der Schlussminute und rettet wenigstens ein Remis
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9. Spieltag: Gegen Ingolstadt fährt Stuttgart den langersehnten Heimsieg ein. Tyton pariert einen Elfmeter, Didavi wird nach einer Stunde zum Matchwinner
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9. Spieltag: Gegen Ingolstadt fährt Stuttgart den langersehnten Heimsieg ein. Tyton pariert einen Elfmeter, Didavi wird nach einer Stunde zum Matchwinner
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10. Spieltag: Das 3:4 in der Bay-Arena offenbart Stuttgarts Problem. Vorne hui, hinten pfui! Dabei führen Zornigers Jungs mit 2:0 und 3:1, ehe Bayer das Spiel dreht
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10. Spieltag: Das 3:4 in der Bay-Arena offenbart Stuttgarts Problem. Vorne hui, hinten pfui! Dabei führen Zornigers Jungs mit 2:0 und 3:1, ehe Bayer das Spiel dreht
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11. Spieltag: Der Coach erkennt die Defensivprobleme, reagiert und bringt ein 4-3-1-2 auf den Rasen. Mit Erfolg! Gegen Darmstadt steht die Null, der VfB siegt
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11. Spieltag: Der Coach erkennt die Defensivprobleme, reagiert und bringt ein 4-3-1-2 auf den Rasen. Mit Erfolg! Gegen Darmstadt steht die Null, der VfB siegt
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12. Spieltag: Robben, Costa, Lewandowski, Müller. Eine zünftige Pflicht-Watsch'n für den VfB. Gegen übermächtige Bayern geht es nach Halbzeit eins nur noch um Schadensbegrenzung. Endstand: 0:4
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12. Spieltag: Robben, Costa, Lewandowski, Müller. Eine zünftige Pflicht-Watsch'n für den VfB. Gegen übermächtige Bayern geht es nach Halbzeit eins nur noch um Schadensbegrenzung. Endstand: 0:4
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13. Spieltag: Die Vereinsführung hat genug gesehen! Nach der 0:4-Pleite im Schwabenderby gegen Augsburg gehen für Alexander Zorniger die Lichter aus. Kein halbes Jahr hatte sich der 48-Jährige auf dem Stuttgarter Trainerstuhl gehalten
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13. Spieltag: Die Vereinsführung hat genug gesehen! Nach der 0:4-Pleite im Schwabenderby gegen Augsburg gehen für Alexander Zorniger die Lichter aus. Kein halbes Jahr hatte sich der 48-Jährige auf dem Stuttgarter Trainerstuhl gehalten
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14. Spieltag: Gegen den BVB präsentiert Stuttgart mit Jürgen Kramny einen neuen Mann an der Seitenlinie. Trotzdem fegt der BVB den VfB mit 4:1 aus dem Signal Iduna Park
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14. Spieltag: Gegen den BVB präsentiert Stuttgart mit Jürgen Kramny einen neuen Mann an der Seitenlinie. Trotzdem fegt der BVB den VfB mit 4:1 aus dem Signal Iduna Park
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15. Spieltag: Die Schwaben kämpfen und machen das Spiel. Am Ende bleibt nur ein Remis. Enttäuschung macht sich breit. Krokodilstränen bei Kapitän Gentner? Fehlanzeige!
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15. Spieltag: Die Schwaben kämpfen und machen das Spiel. Am Ende bleibt nur ein Remis. Enttäuschung macht sich breit. Krokodilstränen bei Kapitän Gentner? Fehlanzeige!
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16. Spieltag: Richtung Weihnachten stabilisiert sich die Abwehr unter Jürgen Kramny. Das Tor bleibt den Mainzern über 90 Minuten versiegelt
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16. Spieltag: Richtung Weihnachten stabilisiert sich die Abwehr unter Jürgen Kramny. Das Tor bleibt den Mainzern über 90 Minuten versiegelt
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17. Spieltag: Vor der Winterpause gelingt dem VfB gegen Wolfsburg der erste Sieg unter Kramny. Es keimt Hoffnung auf. Stuttgart überwintert dank eines 3:1 auf Rang 15
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17. Spieltag: Vor der Winterpause gelingt dem VfB gegen Wolfsburg der erste Sieg unter Kramny. Es keimt Hoffnung auf. Stuttgart überwintert dank eines 3:1 auf Rang 15
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18. Spieltag: Und die Hoffnung lebt auch nach der Winterpause! Der VfB gewinnt zum Auftakt ins neue Jahr in Köln mit 3:1 und feiert mit den Fans. Eine Beziehung, die noch kippen sollte...
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18. Spieltag: Und die Hoffnung lebt auch nach der Winterpause! Der VfB gewinnt zum Auftakt ins neue Jahr in Köln mit 3:1 und feiert mit den Fans. Eine Beziehung, die noch kippen sollte...
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19. Spieltag: Der Sieg in Köln war der Auftakt eines Mini-Laufs. Es folgte ein 2:1-Sieg gegen den Hamburger SV, ein Eigentor von Aaron Hunt sowie der erste Saisontreffer von Artem Kravets zwei Minuten vor dem Ende machten es möglich
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19. Spieltag: Der Sieg in Köln war der Auftakt eines Mini-Laufs. Es folgte ein 2:1-Sieg gegen den Hamburger SV, ein Eigentor von Aaron Hunt sowie der erste Saisontreffer von Artem Kravets zwei Minuten vor dem Ende machten es möglich
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20. Spieltag: Als nächstes war Eintracht Frankfurt an der Reihe, der VfB legte gegen den Abstiegskonkurrenten ein Offensivfeuerwerk aufs Parkett. Mit 4:2 wurden die Hessen in Frankfurt geschlagen
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20. Spieltag: Als nächstes war Eintracht Frankfurt an der Reihe, der VfB legte gegen den Abstiegskonkurrenten ein Offensivfeuerwerk aufs Parkett. Mit 4:2 wurden die Hessen in Frankfurt geschlagen
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21. Spieltag: Spätestens nach dem 21. Spieltag schienen alle Sorgen der Vergangenheit anzugehören. Stuttgart gewann sein fünftes Spiel in Folge, ein 2:0-Heimerfolg über die Berliner. Kostic machte kurz vor Schluss alles klar
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21. Spieltag: Spätestens nach dem 21. Spieltag schienen alle Sorgen der Vergangenheit anzugehören. Stuttgart gewann sein fünftes Spiel in Folge, ein 2:0-Heimerfolg über die Berliner. Kostic machte kurz vor Schluss alles klar
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22. Spieltag: Allerdings sollte sich die Siegesserie als trügerische Sicherheit entpuppen, auch wenn das am 22. Spieltag noch niemand ahnte. Stuttgart holte auf Schalke ein Remis, Harnik sicherte den Punkt
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22. Spieltag: Allerdings sollte sich die Siegesserie als trügerische Sicherheit entpuppen, auch wenn das am 22. Spieltag noch niemand ahnte. Stuttgart holte auf Schalke ein Remis, Harnik sicherte den Punkt
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23. Spieltag: Doch bereits eine Woche später setzte es den ersten von vielen empfindlichen Rückschlägen. Der VfB verlor zuhause mit 1:2 gegen Hannover, 96 hatte zuvor acht Spiele in Folge verloren
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23. Spieltag: Doch bereits eine Woche später setzte es den ersten von vielen empfindlichen Rückschlägen. Der VfB verlor zuhause mit 1:2 gegen Hannover, 96 hatte zuvor acht Spiele in Folge verloren
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24. Spieltag: Deutlich chancenloser war Stuttgart dann kurz darauf gegen Gladbach Die Fohlen drehten in der zweiten Hälfte auf und fertigten den VfB souverän mit 0:4 ab
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24. Spieltag: Deutlich chancenloser war Stuttgart dann kurz darauf gegen Gladbach Die Fohlen drehten in der zweiten Hälfte auf und fertigten den VfB souverän mit 0:4 ab
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25. Spieltag: Auf die erste klare Klatsche unter Jürgen Kramny folgte eine deutliche Antwort. Stuttgart fegte Hoffenheim mit 5:1 aus dem Stadion und fand sich auf dem 11. Platz wieder
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25. Spieltag: Auf die erste klare Klatsche unter Jürgen Kramny folgte eine deutliche Antwort. Stuttgart fegte Hoffenheim mit 5:1 aus dem Stadion und fand sich auf dem 11. Platz wieder
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26. Spieltag: Auch nach dem 3:3 gegen Ingolstadt trennten Stuttgart noch acht Punkte vom Relegationsplatz. Der Kramny-Effekt allerdings bröckelte und bröckelte...
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26. Spieltag: Auch nach dem 3:3 gegen Ingolstadt trennten Stuttgart noch acht Punkte vom Relegationsplatz. Der Kramny-Effekt allerdings bröckelte und bröckelte...
/de/sport/diashows/1605/fussball/vfb-stuttgart-2015-2016/vfb-stuttgart-saison-2015-2016,seite=27.html
27. Spieltag: Spoiler: Ein Dreier sollte nach dem Hoffenheim-Kantersieg nicht mehr folgen. Los ging der rapide Absturz der Schwaben zuhause gegen Leverkusen, am 27. Spieltag setzte es ein 0:2
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27. Spieltag: Spoiler: Ein Dreier sollte nach dem Hoffenheim-Kantersieg nicht mehr folgen. Los ging der rapide Absturz der Schwaben zuhause gegen Leverkusen, am 27. Spieltag setzte es ein 0:2
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28. Spieltag: Nächster Spoiler: Das 2:2 gegen Darmstadt am 28. Spieltag war bis auf Weiteres der letzte Stuttgarter Punktgewinn in der Bundesliga
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28. Spieltag: Nächster Spoiler: Das 2:2 gegen Darmstadt am 28. Spieltag war bis auf Weiteres der letzte Stuttgarter Punktgewinn in der Bundesliga
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29. Spieltag: Noch sechs Punkte trennten Stuttgart vor dem 29. Spieltag vom Relegationsplatz. Los ging der Absturz in die Zweitklassigkeit mit dem undankbaren Duell gegen den Rekordmeister. Gegen Bayern setzte es in einem umkämpften Spiel eine 1:3-Pleite
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29. Spieltag: Noch sechs Punkte trennten Stuttgart vor dem 29. Spieltag vom Relegationsplatz. Los ging der Absturz in die Zweitklassigkeit mit dem undankbaren Duell gegen den Rekordmeister. Gegen Bayern setzte es in einem umkämpften Spiel eine 1:3-Pleite
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30. Spieltag: In Augsburg reichte den Fuggerstädtern dieser Treffer von Alfred Finnbogason, der FCA zog durch den Heimsieg in der Tabelle an Stuttgart vorbei. Und plötzlich waren es nur noch zwei Punkte auf Platz 16...
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30. Spieltag: In Augsburg reichte den Fuggerstädtern dieser Treffer von Alfred Finnbogason, der FCA zog durch den Heimsieg in der Tabelle an Stuttgart vorbei. Und plötzlich waren es nur noch zwei Punkte auf Platz 16...
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31. Spieltag: In Dortmund war es dann wieder eine klare Sache. Ein deutliches 0:3, der Fokus musste schnell wieder nach vorne gehen. Drei Endspiele gegen den Abstieg standen bevor
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31. Spieltag: In Dortmund war es dann wieder eine klare Sache. Ein deutliches 0:3, der Fokus musste schnell wieder nach vorne gehen. Drei Endspiele gegen den Abstieg standen bevor
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32. Spieltag: Doch zum Start in die entscheidenden Wochen gab es mehr als einen Dämpfer. Am Montagabend ging Stuttgart bei Abstiegskonkurrent Werder Bremen hochverdient mit 2:6 unter. Es war ein Knacks, von dem sich die Schwaben nicht mehr erholen sollten
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32. Spieltag: Doch zum Start in die entscheidenden Wochen gab es mehr als einen Dämpfer. Am Montagabend ging Stuttgart bei Abstiegskonkurrent Werder Bremen hochverdient mit 2:6 unter. Es war ein Knacks, von dem sich die Schwaben nicht mehr erholen sollten
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33. Spieltag: Dadurch ging der VfB auf einem Abstiegsplatz in den 33. Spieltag - nach wie vor aber mit der Chance, durch zwei Siege den Relegationsplatz sicher zu machen. Doch das 1:3 gegen Mainz ließ die Stimmung endgültig kippen, die Hoffnung wich Wut
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33. Spieltag: Dadurch ging der VfB auf einem Abstiegsplatz in den 33. Spieltag - nach wie vor aber mit der Chance, durch zwei Siege den Relegationsplatz sicher zu machen. Doch das 1:3 gegen Mainz ließ die Stimmung endgültig kippen, die Hoffnung wich Wut
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34. Spieltag: So waren die Chancen schon vor dem 34. Spieltag gering, Stuttgart hätte ein kleines Wunder gebraucht. Stattdessen gab es einen einmal mehr enttäuschenden Auftritt in Wolfsburg: Der VfB muss erstmals seit 41 Jahren runter
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34. Spieltag: So waren die Chancen schon vor dem 34. Spieltag gering, Stuttgart hätte ein kleines Wunder gebraucht. Stattdessen gab es einen einmal mehr enttäuschenden Auftritt in Wolfsburg: Der VfB muss erstmals seit 41 Jahren runter
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Unterbau bricht weg

Jetzt bricht den Schwaben zudem der komplette Unterbau weg. Denn auch die zweite Mannschaft, die den Verein jahrelang mit Talenten versorgte und als das beste Nachwuchsteam der Bundesliga galt, ist abgestiegen. Stuttgart ist für junge Stars aus der Region längst nicht mehr so sexy wie noch vor Jahren. Vereine wie Freiburg, Heidenheim, Augsburg und vor allem Hoffenheim sind längst auf einer Stufe mit der Mannschaft aus der Landeshauptstadt. Eine Entwicklung, die die stolzen Stuttgarter jahrelang unterschätzten und konsequent ausblendeten.

Der aktuelle Sportvorstand Dutt ist beim besten Willen nicht von allen Fehlern freizusprechen. Auch er hat, wie er selbst eingestand, eine Teilschuld am Abstieg. Wochenlang zog sich beispielsweise der Poker um Antonio Rüdiger hin. Kurz vor Saisonbeginn verkaufte man den Abwehrchef. Was in der Abwehrzentrale übrig blieb, war nicht bundesliga-tauglich und brach dem VfB letztlich das Genick. Eine der Problematiken, die Dutt unterschätzte.

Die Schwaben haben nun die Chance zum Neuanfang. Zahlreiche Schlüsselspieler erklärten sich schon bereit, auch in der 2. Liga zu spielen. Das spricht für den Zusammenhalt. Doch mit dem Abstieg drückt der Klub nicht automatisch den Reset-Knopf. Das muss in den Köpfen der Verantwortlichen geschehen.

Sämtliche Fehler müssen nun analysiert werden. Nur so kann der VfB endlich unabhängig von Personen funktionieren und die Mammutaufgabe Wiederaufstieg meistern. Zunächst geht es für die Schwaben allerdings nach Sandhausen, Aue und Co. Eine schmerzhafte Erfahrung für sämtliche Fans. Es soll jedoch auch Anhänger geben, die froh sind, dass das Team nun abgestiegen ist und alles auf Null gesetzt wird. Ein schlimmeres Armutszeugnis kann es für einen Verein nicht geben.

Der VfB Stuttgart im Steckbrief

Frank Oschwald

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Frank Oschwald(Redaktion)

Frank Oschwald, Jahrgang 1987, ist seit 2009 bei SPOX.com tätig. Aufgewachsen in der Nähe von Stuttgart, zog es ihn nach dem Abitur aufgrund des Sportstudiums nach München. Ist seit 2016 festes Mitglied der Redaktion und arbeitet hauptsächlich für das Fußball-Ressort. Verantwortlich für das DFB-Team, Freiburg, Hoffenheim und Stuttgart.

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