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Dortmunds Youngster Christian Pulisic

Tuchel und Zorc schwärmen von Pulisic

Sonntag, 10.04.2016 | 21:36 Uhr
Um ein Haar: Christian Pulisic vergab die Chance, den BVB auf Schalke in Führung zu bringen
© getty
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Beim 148. Revierderby zwischen dem FC Schalke 04 und Borussia Dortmund stand Christian Pulisic auf Seiten des BVB zum zweiten Mal in seiner Karriere in der Startelf der Profis. Der 17-Jährige war bester Mann der ersten 30 Minuten - Trainer Thomas Tuchel und Sportdirektor Michael Zorc fanden daher nur warme Worte für die Leistung und Entwicklung des US-Amerikaners.

Beim Sieg in Leverkusen vor ein paar Wochen feierte Christian Pulisic sein Startelf-Debüt für die Profis von Borussia Dortmund, im Revierderby gegen Schalke 04 stand der 17-Jährige erneut in der Anfangsformation.

In den ersten 30 Minuten der Partie war es vor allem Pulisic, der die Akzente setzte und der Schalker Defensive ein ums andere Mal entwischte.

In der 24. Spielminute wäre ihm beinahe sein erstes Tor im mittlerweile neunten Pflichtspiel gelungen, doch der Amerikaner schoss hauchdünn am linken Pfosten vorbei. Kleiner Kritikpunkt: Ein Zuspiel auf den mitgelaufenen Erik Durm wäre womöglich das 1:0 für die Dortmunder geworden.

"Ein sehr erfrischender Auftritt"

Die BVB-Verantwortlichen zeigten sich nach der Partie aber natürlich dennoch hoch zufrieden mit ihrem Talent. "Er hat gerade in den ersten 30 Minuten richtig für Betrieb gesorgt", sagte Sportdirektor Michael Zorc. "Er war sehr belebend und durch seine Schnelligkeit und Wendigkeit kaum zu fassen. Er hatte die Chance zum 1:0. Insgesamt ein sehr erfrischender Auftritt. Hinten raus ging ihm ein bisschen die Luft aus, einem 17-Jährigen darf das aber ruhig mal passieren."

Pulisic musste nach 73 Minuten das Feld verlassen, bis dato standen 37 Ballaktionen, 50 Prozent gewonnene Zweikämpfe, zwei Torschüsse und drei erfolgreiche Dribblings für Pulisic zu Buche.

Im Winter erst wurde Pulisic aus der Dortmunder A-Jugend in den Profikader berufen, seitdem ist er immer mehr zu einer echten Alternativen als Einwechselspieler geworden.

Tuchel voll des Lobes

"Für uns ist seine Entwicklung nicht überraschend. Wir haben ihn mit Bedacht in den Profikader geholt und im Offensivbereich auf Neuverpflichtungen verzichtet, weil wir die Tür nicht zu machen und den Weg verbauen wollten. Christian hat ein Riesentalent und -potential. Er wird erst in einem halben Jahr 18 und ist noch sehr, sehr jung, aber auch sehr vielversprechend", sagt Zorc.

Auch Trainer Thomas Tuchel ist von Pulisic angetan: "Er ist im ersten Jahr A-Jugendlicher. Seine ersten beiden Spiele von Beginn an waren in Leverkusen und hier in Schalke. Es gibt leichtere Aufgaben. Es zeigt die große Wertschätzung unsererseits, dass wir ihn als vollwertiges Kadermitglied sehen. Er war gegen Werder und Liverpool ein wertvoller Einwechselspieler, er wirkte zuletzt wieder sehr frisch und konnte das bestätigen. Es ist völlig normal, dass er dieses Tempo und diese Intensität nicht über 90 Minuten gehen kann."

Christian Pulisic im Steckbrief

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