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Hertha zerspielt schwaches Schalke

Freitag, 11.03.2016 | 22:20 Uhr
Der FC Schalke und die Hertha hatten zuletzt Probleme mit ihrer Konstanz
© Getty
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Am 26. Spieltag setzt sich Hertha BSC im Duell um Platz drei mit 2:0 (1:0) gegen den FC Schalke 04 durch. Vedad Ibisevic und Niklas Stark erzielen die Tore für die Berliner.

Vor 51.424 Zuschauern im Berliner Olympiastadion erzielte Vedad Ibisevic (42.) mit seinem insgesamt achten Treffer gegen den FC Schalke 04 die Führung für die Gastgeber. Für den Bosnier ist Königsblau damit absoluter Lieblingsgegner.

Niklas Stark gelang in der zweiten Hälfte das 2:0 für die Berliner (65.), die damit ihren Höhenflug fortsetzen und einen der nächsten Verfolger auf Distanz halten. Für Schalke heißt es weiter Inkonstanz pur. Es droht der Absturz auf Platz sechs.

Die Reaktionen:

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): "Riesen-Kompliment an die Mannschaft, wir sind bis zum Ende richtig drauf gegangen. Wir wollten offensiv spielen, das haben wir umgesetzt. Wir arbeiten weiter und schauen was rauskommt."

Andre Breitenreiter (Trainer Schalke): "Glückwunsch an die Hertha für einen verdienten Sieg. Die erste Halbzeit war sehr intensiv, es gab wenig Torraumszenen. Bis zum 2:0 waren wir auf Augenhöhe, danach folgte eine Phase, in der wir Glück hatten, dass das Ergebnis nicht noch höher ausgefallen ist."

Der Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Pal Dardai zieht Weiser nach hinten in die Verteidigung und bringt dafür Haraguchi, Pekarik muss raus. Cigerci kommt für Lustenberger hinein, damit sind es zwei Änderungen im Vergleich zur 0:2-Pleite gegen den Hamburger SV.

Anders dagegen Andre Breitenreiter, der zum dritten Mal in Folge die gleiche Startelf auf den Platz schickt. Zuletzt gewann Königsblau so 3:1 gegen Köln. Heißt aber auch: Leroy Sane sitzt wieder nur auf der Bank.

9.: Kalou kommt nach kurzem Dribbling über links in den Strafraum und kann dort auf Darida durchstecken. Dessen Schlenzer aufs lange Eck ist aber kein Problem für Fährmann.

21.: Caicara verspringt auf der rechten Seite ein Ball bei der Annahme, die Flanke kommt dennoch. Huntelaar hält den Schädel in das Geschoss, Jarstein macht sich ganz lang und pariert stark.

37.: Caicara köpft eine Flanke aus dem Strafraum, im Rückraum lauert aber Cigerci. Der hält direkt drauf, Fährmann wehrt zur Seite ab.

42., 1:0, Ibisevic: Kalou und Haraguchi haben Seiten getauscht. Der Ivorer zieht nach Zuspiel von Cigerci nach innen und sucht seinen japanischen Mitspieler, Haraguchi dribbelt kurz an, Ibisevic nimmt ihm den Ball vom Fuß, ist damit alleine vorm Tor und trifft zur Führung.

55.: Belhanda setzt den einlaufenden Aogo per Schnittstellenball in Szene, dem Linskverteidiger versagen vor Jarstein aber die Nerven. Sein Schuss geht rechts vorbei.

56.: Hojbjerg zieht vier Mann auf sich und setzt Schöpf in Szene. Der ist schon am Hertha-Keeper vorbei, scheitert aber aus spitzem Winkel am Außennetz.

65., 2:0, Stark: Ecke von Darida, Stark läuft entgegen und entkommt seinen Gegenspielern. Er schraubt sich nach oben und hebt den Ball mit dem Kopf über Fährmann ins lange Eck.

70.: Ibisevic kann sich mit etwas Glück gegen Neustädter durchsetzen und zu Cigerci spielen. Die Nummer 17 haut aus kurzer Distanz aber mit zu viel Gewalt drauf und so den Ball über das Tor.

76.: Haraguchi findet mit einem abgefälschten Ball Ibisevic, der komplett alleine vor dem Tor steht, aber rechts vorbei schießt.

78.: Cigerci geht auf den S04-Strafraum zu und versucht sich aus der Distanz. Sein Schuss geht an die Unterkante der Latte, Darida eilt und köpft den Abpraller über die Linie zum 3:0 - allerdings aus Abseitsposition.

Fazit: Hochverdienter Sieg der Hertha, der in der zweiten Halbzeit noch höher hätte ausfallen können. Schalke zeigte sich ideenlos und schwach in den Punkten, die die Berliner gut machten.

Der Star des Spiels: Tolga Cigerci war der Motor im Spiel der Berliner. Trieb an, hatte gute Ideen, bewegte sich klug und war offensiv wie defensiv immer zu gebrauchen. Hätte sich mit einem Tor belohnen können, scheiterte aber erst an sich selbst und dann an der Querlatte.

Der Flop des Spiels: Max Meyer hatte einige gute Ideen, brachte davon aber keine auf den Platz. Verzettelte sich mehrfach in Dribblings, konnte nicht wirklich zum Offensivspiel beitragen oder seine Ballsicherheit einbringen. Seine Fähigkeiten wären gegen diese Hertha gefragt gewesen, Breitenreiter gab ihm bis zur 76. Minute seine Chance, wechselte ihn dann aber doch aus.

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Der Schiedsrichter: Tobias Welz zeigte eine unaufgeregte Leistung. Plattenhardt hätte er nach 46. Minuten aber für sein Nachschlagen durchaus verwarnen können. Das Abseits von Darida sowie von Brooks beim jeweils vermeintlichen 3:0 sah er korrekt.

Das fiel auf:

  • Schalke verteidigte in einem 4-1-3-2 etwa am Rand des Mittelkreises und setzte Herthas Aufbau nur geringfügig unter Druck. Erst wenn die Berliner Richtung Mittellinie kamen, verschob das Mittelfeld sehr weit, während Huntelaar und Meyer mögliche Rückpassoptionen belauerten.
  • Mit Ball ging es für Königsblau besonders über die rechte Seite nach vorne. Geis kippte gelegentlich hinter Caicara. Aogo positionierte sich auf der anderen Seite sehr hoch, während der Brasilianer viele Vorstöße mit Ball hatte.
  • Die Hertha übernahm die Spielgestaltung, hatte S04 aber mal den Ball, verteidigte Berlin in einem 4-4-2, das in höheren Zonen aufgrund des Vorstoßens von Haraguchi zu einem 4-3-3 wurde. Hierbei gab es gelegentlich Druck auf Schalkes Verteidiger, wirklich verteidigt wurde aber ebenfalls rund um die Mittellinie.
  • In Ballbesitz fehlte Herthas Verteidiger der Mut, mit Ball am Fuß vorzustoßen. So blieb das Aufbauspiel lange ohne Druck, Dardai zog Kalou und Haraguchi mehr in die Mitte. Damit war mehr Platz für die vorstoßenden Außenverterteidiger, die den Raum für Flankenläufe nutzten.
  • Die Hertha ließ gegen Ende der ersten Halbzeit oft den Abstand zwischen Mittelfeld und Stürmern groß werden. Schalke verpasste aber, dies zu bespielen.
  • Nach der Pause zeigte sich Schalke aktiver gegen den Ball und rückte bis auf die gegnerischen Innenverteidiger vor, um lange Bälle Jarsteins zu provozieren. Die Hertha löste das gut über einen abkippenden Mittelfeldspieler, der meist nicht rechtzeitig von Höjbjerg gestört werden konnte.
  • S04 hatte über die gesamte Spielzeit große Probleme damit, sich in die Linien der Hertha zu kombinieren. Die Ballzirkulation blieb harmlos, das Mittelfeld wich viel nach außen aus, kam von dort aber nicht mehr in die Mitte hinein. Anders dagegen die Berliner, die schnell, direkt und mit vielen Ablagen immer ihre Wege fanden.

Hertha - Schalke: Die Statistik zum Spiel

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