wird geladen

Bundesliga - 23. Spieltag

Die logische Konsequenz

Montag, 29.02.2016 | 00:31 Uhr
Der BVB drehte das Spiel mit drei Toren in zehn Minuten
© Getty
Advertisement
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter Mailand -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolverhampton
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo Verona -
AC Mailand
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Straßburg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nizza
Championship
Leeds -
Sheffield Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man United -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Serie A
Milan -
Juventus
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Primera División
Atletico Madrid -
Villarreal
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Serie A
AS Rom -
Bologna
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Premier League
Watford -
Stoke (Delayed)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham (Delayed)
CSL
Hebei -
Guangzhou Evergrande
J1 League
Kofu -
Kobe
Primera División
Getafe -
Real Sociedad
Eredivisie
Vitesse -
PSV
Serie A
Benevento -
Lazio
Championship
Birmingham -
Aston Villa
Premier League
Zenit -
Lok Moskau
First Division A
Brügge -
Sint-Truiden
Premier League
Brighton -
Southampton
Ligue 1
Lyon -
Metz
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo Verona
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Primera División
Girona -
Real Madrid
Super Liga
Cacak -
Partizan
Ligue 1
Toulouse -
St. Etienne
Premier League
Leicester -
Everton
Primera División
Eibar -
Levante
Serie A
Ponte Preta -
Corinthians
Primera División
Malaga -
Celta Vigo
Serie A
FC Turin -
Cagliari
Ligue 1
Lille -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Belgrano
Serie A
Hellas Verona – Inter Mailand
Premier League
Burnley -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Real Betis
Primera División
Las Palmas -
La Coruna
Copa Libertadores
Lanus -
River Plate
Championship
Preston -
Aston Villa
Copa Libertadores
Grêmio -
Barcelona
Copa Sudamericana
Flamengo -
Fluminense
A-League
Melbourne City -
Sydney
Ligue 1
Rennes -
Bordeaux Begles
Primera División
Real Betis -
Getafe
Primera División
Valencia -
Leganes
Championship
Bristol -
Cardiff
Premiership
St Johnstone -
Celtic
Championship
Aston Villa -
Sheffield Wednesday
Primera División
Deportivo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
PSG
Serie A
Bologna -
Crotone
Primera División
Alaves -
Espanyol
Championship
Brentford -
Leeds
Ligue 1
Metz -
Lille
Ligue 1
Monaco -
Guingamp
Ligue 1
Montpellier -
Amiens
Ligue 1
Nantes -Toulouse
Ligue 1
Troyes -
Straßburg
Primera División
Barcelona -
Sevilla
Serie A
Genoa -
Sampdoria
Primeira Liga
Porto -
Belenenses
Primera División
Levante -
Girona
Serie A
Inter Mailand -
FC Turin
Championship
Middlesbrough -
Sunderland
Ligue 1
Nizza -
Dijon
Serie A
Cagliari -
Hellas Verona
Serie A
Chievo Verona -
Neapel
Serie A
Florenz -
AS Rom
Serie A
Juventus -
Benevento
Serie A
Lazio -
Udinese
Primera División
Celta Vigo -
Bilbao
Eredivisie
PSV -
Twente
Ligue 1
Marseille -
Caen
Serie A
Atalanta -
SPAL
Primera División
Real Sociedad -
Eibar
Primera División
Villarreal -
Malaga
Primera División
Real Madrid -
Las Palmas
Serie A
Sassuolo -
AC Mailand
Ligue 1
Saint-Étienne -
Lyon

Mit 3:1 schlägt Borussia Dortmund die TSG Hoffenheim, lange aber schnuppern die Kraichgauer an der Auswärts-Überraschung. Trainer Thomas Tuchel repariert die Probleme des BVB - doch auch für die Kellerkinder gibt es Grund zur Hoffnung.

Nach dem Spiel gab es im Signal-Iduna-Park eine eigenartige Gefühlsmischung: Die Dortmunder schwankten zwischen deutlich sichtbarer Erleichterung - und einer gehörigen Portion Selbstvertrauen. "Es war logisch, dass es in der zweiten Halbzeit besser laufen würde", erklärte etwa Hans-Joachim Watzke. Und Coach Tuchel resümierte: "Mit der Einwechslung von Illy und dem Pfostenschuss war das Signal gesetzt, dass das Spiel noch lange dauert."

Auch Gündogan, der in der 48. Minute den Aluminium-Weckruf abgefeuert hatte, betonte: "In der zweiten Halbzeit waren wir hochdominant. Schon vor der 80. Minute hätten wir den Ausgleich machen müssen. Gott sei Dank war am Ende alles gut." Am Ende alles gut - mit Blick auf das Ergebnis kann man das aus Dortmunder Sicht wohl so stehen lassen.

Spielerisch aber dürfte Tuchel an einigen Stellen den Rotstift ansetzen, denn betrachtet man nüchtern die erste Halbzeit, war die Leistungssteigerung im zweiten Durchgang alles andere als "logisch". Man habe "ein bisschen die Sicherheit verloren, durch gutes Pressing und Anlaufen von Hoffenheim", gab dann auch der BVB-Coach zu. Und entschied sich dabei noch für eine vergleichsweise milde Wortwahl.

Logische Konsequenz? Gündogan!

Denn tatsächlich präsentierte sich der BVB vor der Pause über weite Strecken kopflos, Tuchels Konzept konnte nicht auf den Rasen übertragen werden. Wie schon mehrfach in den vergangenen Wochen agierte Dortmund bei eigenem Ballbesitz aus einem 3-5-2 mit einem sehr offensivem Marcel Schmelzer heraus.

Das Problem gegen Hoffenheim: Ohne Hummels fehlte für dieses System der spielgestaltende Innenverteidiger, weil Neven Subotic hier völlig überfordert war. Statt öffnende Pässe zu spielen, landete die Kugel vom Fuß des Serben viel zu häufig per Fehlpass oder Stockfehler beim Gegner.

Dortmund fehlte so die Struktur. Die geballte schwarz-gelbe Offensivpower hing in der Luft und musste sich die Bälle zu tief abholen, beim 0:1 durch Sebastian Rudy (der erste Dortmunder Gegentreffer nach 453 Pflichtspiel-Minuten) offenbarten die Hausherren dann zudem eine ungewohnte Passivität.

So war die Konsequenz für Tuchel zur Pause nur allzu offensichtlich: Gündogan, nach seinem grippalen Infekt noch nicht wieder bei 100 Prozent, sollte dem Spiel die dringend benötigte Sicherheit geben - und es klappte.

Gündogan erlöst Subotic

Gündogan erlöste Subotic im Spielaufbau, gleichzeitig sorgte er endlich für kreative Momente sowie schnelle Bälle in die Schnittstellen der kompakten Hoffenheimer Fünferkette und leitete so schließlich den inzwischen überfälligen Ausgleich zehn Minuten vor dem Ende ein. Auch TSG-Coach Julian Nagelsmann wusste: Das war "der Dosenöffner für den BVB. Danach war es ein Selbstläufer".

In der Tat drehten Adrian Ramos und Pierre-Emerick Aubameyang das Spiel schließlich komplett und bauten die Dortmunder Torausbeute in der Schlussviertelstunde auf 16 Treffer (Liga-Höchstwert) aus. Doch bei allem Lob für Gündogan: Die Frage muss erlaubt sein, ob der BVB dieses Spiel auch ohne Überzahl am Ende noch so fulminant gedreht hätte?

Rudy rustikal

Denn Hoffenheim präsentierte sich nach dem Befreiungsschlag gegen Mainz in der Vorwoche erneut in guter Verfassung, Nagelsmann hatte sein Team sehr gut eingestellt. Das kompakte 5-2-3 gegen den Ball verlangte von Dortmund einen präzisen, schnellen Spielaufbau, wozu der BVB ohne Gündogan nicht in der Lage war. Umgekehrt setzte Hoffenheim mit seinen Kontern immer wieder gefährliche Nadelstiche - bis zur 58. Minute.

Weil Rudy Aubameyang im Mittelfeld von hinten ohne Chance auf den Ball umgrätschte, zückte Peter Sippel glatt Rot. Eine harte, aber vertretbare Entscheidung. "Man muss ihn vielleicht nicht geben, aber wir können uns auch nicht darüber beschweren", gab Nagelsmann zu und schob gleich hinterher: "In Unterzahl waren wir weit weg von dem Fußball, den wir spielen wollten."

Genauer gesagt: Hoffenheim wurde von Minute zu Minute passiver, Entlastung gab es kaum noch einmal. Die BVB-Tore schienen im Laufe der zweiten Halbzeit ob der Belagerung des Strafraums tatsächlich die logische Konsequenz. So verspielte Hoffenheim trotz guter erster Hälfte zum elften Mal in dieser Saison eine eigene Führung und bleibt auf dem vorletzten Tabellenplatz.

"Wir müssen auf der ersten Halbzeit aufbauen. Wir hatten gute Ansätze und waren das gefährlichere Team, auch wenn wir weniger Ballbesitz und subjektiv weniger Zugriff aufs Spiel hatten. Wenn man da durch Kevin Volland 2:0 in Führung geht, läuft das Spiel anders", betonte Nagelsmann. Auch der Gegner zeigte sich in Person von Michael Zorc beeindruckt: "Hoffenheim ist eine sehr gute Mannschaft. Ich weiß gar nicht, warum sie so weit unten stehen."

"Vollgas" in der zweiten Halbzeit

Im Hoffenheimer Lager dürften sie sich das inzwischen auch fragen. Der Aufwärtstrend ist aber unverkennbar - während Dortmund weiter marschiert. Die Borussia hat in dieser Saison im eigenen Stadion 31 von 33 möglichen Punkten geholt und im Jahr 2016 noch nicht verloren. Auch wenn es angesichts der schmerzhaft fehlenden Puzzle-Teile Hummels und Gündogan am Sonntag deutlich spannender wurde als erhofft.

"Ich bin fix und fertig. Normalerweise war das heute ein Spiel, das man nicht gewinnt", gab Watzke schließlich doch zu, allerdings nicht ohne sein Vertrauen in die Mannschaft hinterher zu schieben: "Nach dem 1:1 war ich hoffnungsfroh, dass wir gewinnen."

Und Gündogan? "Es hat einfach nicht für mehr als 45 bis 60 Minuten gereicht", fasste der Mittelfeldmann zusammen und verriet: "In der zweiten Halbzeit wollte und konnte ich aber Vollgas geben."

Das, und jedem im Signal-Iduna-Park war es bewusst, war der Schlüssel für die drei Punkte.

Dortmund - Hoffenheim: Daten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung