Samstag, 20.02.2016
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Bundesliga - 22. Spieltag

TSG dank Uth wieder im Rennen

Julian Nagelsmann hat im zweiten Anlauf den ersten Sieg als Coach von 1899 Hoffenheim gefeiert. Die stark abstiegsbedrohten Kraichgauer setzten sich unter der Regie des jüngsten Cheftrainers 3:2 (1:1) gegen den FSV Mainz 05 durch.

Mark Uth schnürte seinen Doppelpack innerhalb von acht Minuten
© Getty
Mark Uth schnürte seinen Doppelpack innerhalb von acht Minuten
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Nadiem Amiri (13.) und Mark Uth mit einem Doppelpack (68. und 76.) trafen beim Heimdebüt von Nagelsmann für Hoffenheim. Jhon Cordoba (11.) und Jairo Samperio (78.) waren für Mainz erfolgreich. Allerdings bleibt die TSG trotz des ersten Dreiers nach fünf Partien ohne Sieg auf dem vorletzten Platz. Der FSV musste nach drei Siegen in Folge wieder eine Niederlage hinnehmen.

Das Spiel im RE-LIVE

Nagelsmann überraschte die 26.000 Zuschauer in der Rhein-Neckar-Arena mit einem offensiven 4-3-3-System. Der Schuss ging allerdings zunächst nach hinten los. Die viel zu weit aufgerückten Gastgeber, die ohne den gesperrten Neuzugang Andrej Kramaric auskommen mussten, kassierten früh den Rückstand. Der Kolumbianer Cordoba schloss einen Konter mit seinem ersten Bundesligator ab.

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Offener Schlagabtausch

Die Mainzer, bei denen Stefan Bell, Giulio Donati, Emil Berggreen und Yoshinori Muto fehlten, konnten sich allerdings nicht allzu lange über die Führung freuen. Nur zwei Minuten nach dem Cordoba-Treffer erzielte TSG-Jungstar Amiri den Ausgleich. Es war das zweite Saison- und Bundesligator des 19-Jährigen.

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Der Treffer war das Startsignal für einen offenen Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Unter Nagelsmann-Vorgänger und Defensiv-Fanatiker Huub Stevens hätte es ein solch unterhaltsames Offensivspektakel nicht gegeben. Das Ganze erinnerte eher an die Spielweise unter dem von Stevens abgelösten Markus Gisdol.

Mit zunehmender Spieldauer erarbeiteten sich die Hoffenheimer dank ihrer schnellen Offensivkombinationen ein Übergewicht. Mainz blieb aber bei Kontern immer gefährlich.

Uth trifft aus dem Nichts

Die beste Chance der Kraichgauer vor der Pause vergab Amiri (39.). Die Möglichkeit der Rheinhessen, deren Manager Christian Heidel noch immer nicht über seinen Verbleib beim FSV oder seinen Wechsel zu Schalke 04 entschieden hat, durch Christian Clemens nur eine Minute später war allerdings noch größer.

Nach dem Seitenwechsel erlebte die Partie ihre erste ruhige Phase. Bis zu 65. Minute passierte nicht viel - obwohl das Tempo weiter hoch blieb. Beiden Mannschaften unterliefen zu viele Fehler. Dann traf Uth fast aus dem Nichts.

Danach drängten die Mainzer auf den Ausgleich. In der 72. Minute rettete TSG-Innenverteidiger Niklas Süle nach einem Kopfball von Fabian Frei auf der Torlinie. Auf der Gegenseite stellte erneut Uth die Weichen erst auf Sieg, ehe der Spanier Samperio wieder für Spannung sorgte.

Hoffenheim - Mainz: Daten zum Spiel

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