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Verkrampfte Nullnummer im Oly

Samstag, 06.02.2016 | 16:56 Uhr
Drüber, daneben - aber nicht rein: Beim Spitzenspiel zappelte die Kugel maximal auf dem Netz
© Getty
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Im Spitzenspiel Zweiter gegen Dritter haben sich Borussia Dortmund und die Berliner Hertha am 20. Spieltag mit einem torlosen Unentschieden getrennt.

Die 74.475 Zuschauer im ausverkauften Olympiastadion sahen ein taktisch geprägtes Spiel, in dem es auf beiden Seiten wenige Strafraumszenen gab.

Der BVB bleibt nach dem Remis mit 45 Punkten Zweiter, die Hertha folgt mit zehn Zählern Abstand.

Reaktionen:

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): "Mit dem 0:0 können beide Mannschaften zufrieden sein. Die erste Halbzeit ging an uns, da haben wir die Dortmunder überrascht. In der zweiten Halbzeit wollten wir kontern und auf Fehler warten, die waren auch da. Wir müssen noch lernen, gegen Top-Mannschaften die wenigen Chancen zu nutzen und die drei Punkte hier zu lassen."

Thomas Tuchel (Trainer Borussia Dortmund): "Es hat eine ganze Weile gedauert, bis wir uns an das Spiel und die Bedingungen angepasst haben. Der Platz ist in einem extrem bescheidenen Zustand, das macht keinen Spaß. In der zweiten Halbzeit waren wir komplett dominant, aber unter dem Strich hatten wir nicht die Tagesform, um das Spiel für uns zu entscheiden."

Der Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Nach dem 3:3 in Bremen nimmt Hertha-Coach Pal Dardai lediglich eine Änderung in der Startelf vor. Hegeler rückt für den gelbgesperrten Skjelbred ins defensive Mittelfeld.

Mehr Rotation gibt's beim BVB, wo Coach Thomas Tuchel nach dem 2:0 gegen Ingolstadt viermal tauscht. Schmelzer, Gündogan, Castro und Reus beginnen anstelle von Durm, Ginter, Kagawa und Ramos.

4.: Erste dicke Chance! Castro klärt eine Flanke fahrlässig in den Rückraum des eigenen Sechzehners. Darida nimmt den Ball an und zieht aus 14 Metern unbedrängt ab - aber zu ungenau! Bürki packt zu.

21.: Brooks darf nach einer Ecke von Darida am Fünfer vollkommen blank köpfen, kommt aber nicht ganz hinter die Kugel. Knapp segelt der Ball drüber!

32.: Jetzt Gefahr nach einer Ecke auf der anderen Seite: Hummels nickt die Kugel aus geringer Distanz Richtung kurzer Pfosten, doch Jarstein geht auf Tauchstation und kratzt die Kugel raus.

49.: Schneller Angriff des BVB. Mkhitaryan kommt ein paar Meter vor dem Strafraum nach einem Zuspiel von Castro an den Ball. Anstatt den links einlaufenden Reus zu bedienen, zieht der Armenier selbst ab - und verfehlt das Gehäuse um einen Meter...

77.: Der BVB rennt nach einer eigenen Ecke in einen Konter. Kalou treibt den Ball gen BVB-Kasten, verpasst gleich doppelt, den Ball abzuspielen, und versucht's im Fallen von der Sechzenerkante. Knapp links vorbei!

Fazit: Verdientes Remis in einem unspektakulären Spiel mit disziplinierten Berlinern und einfallslosen Dortmundern .

Der Star des Spiels: John Brooks mit einer bockstarken Vorstellung. Räumte ab, was es abzuräumen gab, war immer aufmerksam bei Hereingaben und extrem robust in Zweikämpfen und Tacklings. Hielt den Berliner Laden vor allem in der Drangphase des BVB zusammen. Auch ganz stark: Vladimir Darida.

Der Flop des Spiels: Pierre-Emerick Aubaumeyang ohne Tor? Ja, das gibt es noch! Auch ansonsten ein miserabler Auftritt des Angreifers, der vollkommen in der Luft hing und quasi nicht mitspielte. Elf Ballkontakte, ein gewonnener Zweikampf, kein einziger Torschuss - und die folgerichtige Auswechslung nach 71 Minuten.

Der Schiedsrichter: Marco Fritz mit dem ein oder anderen Wackler. Weigl hätte nach seiner bösen Grätsche schon nach drei Minuten, Hegeler nach einer Stunde nach Foul gegen Reus Gelb sehen müssen. Die Verwarnung gegen Piszczek in Halbzeit eins dagegen eine klare Fehlentscheidung. Unterband auf Geheiß seines Assistenten in Minute 57 einen gefährlichen Angriff des BVB fälschlicherweise wegen vermeintlichen Abseits.

Das fiel auf:

  • Die Hertha machte dem BVB das Leben mit dem gleichen Rezept wieder FC Ingolstadt vor einer Woche schwer: Die Berliner verteidigten hoch, machten die Räume im Mittelfeld effektiv zu und liefen aggressiv und geschickt an. So wurden Hummels und Gündogan komplett aus dem Spiel genommen und Sokratis zum Hauptakteur in Sachen Spielaufbau - den die Schwarzgelben nicht geordnet auf den Platz brachten.
  • Am Anfang musste sich die Alte Dame mit ein paar gefährlichen Bällen in den Rücken der Abwehr auseinandersetzen, doch diese zu großen Räume stopften die Berliner schnell. Auch das fleißige Tauschen der Seiten von Reus und Mkhitaryan blieb stiftete wenig Verwirrung und sorgte für keine Überraschungsmomente.
  • So sah das Spiel bis zum Pausenpfiff so aus: Der BVB optisch überlegen und mit mehr Ballbesitz, aber ohne Idee im Spiel nach vorne. Die Hertha mit einem richtig starken Defensivkonzept und guten Zweikampfwerten, was aber zur Lasten der eigenen Offensive ging.
  • Nach der Halbzeit erhöhten die Gäste die Schlagzahl deutlich, störten früher und konsequenter und drängten die Berliner in die eigenen Hälfte, die sich phasenweise nicht mehr befreien konnten. Die Hertha bekam zunächst keinen Druck mehr auf den Spielaufbau des BVB, hielten das Geschehen aber dennoch weitestgehend vom eigenen Gehäuse fern.

Hertha - Dortmund: Die Statistik zum Spiel

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