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Bundesliga - 18. Spieltag

Baumann hält Hoffenheimer Punkt fest

Samstag, 23.01.2016 | 17:20 Uhr
Hoffenheim mit Jonathan Schmid (M.) knöpfte Leverkusen ein Remis ab
© Getty
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1899 Hoffenheim hat zum Rückrundenstart das Tabellenende verlassen. Am 18. Spieltag trennte sich die Mannschaft von Trainer Huub Stevens von Bayer Leverkusen 1:1 (1:0).

Vor 24.140 Zuschauern in Sinsheim brachte Jiloan Hamad mit seinem ersten Bundesligator die TSG in Führung (40.), Ömer Toprak glich für Leverkusen mit seinem Kopfballtor aus (75.).

Durch die Niederlage von Hannover gegen Darmstadt rückt Hoffenheim auf Platz 17 vor. Im achten Spiel unter Stevens spielte 1899 zum fünften Mal unentschieden.

Die Reaktionen:

Huub Stevens (Trainer Hoffenheim): "Es war schwierig für uns, ins Spiel zu kommen. Aber dann machen wir aus dem Nichts das 1:0 - das hat den Köpfen geholfen. Wir hätten uns dann mit dem zweiten Tor belohnen müssen. Das haben wir nicht getan, wir bekommen stattdessen das 1:1. Und dann kann man von Glück sprechen, dass wir nicht noch eins bekommen."

Roger Schmidt (Trainer Leverkusen): "Wir hätten natürlich gerne gewonnen. Das wäre hinten raus natürlich auch möglich gewesen. Da hatten wir viele klare Möglichkeiten. Aber der Torwart hat auch sehr gut gehalten. Wir wussten, dass Hoffenheim besser ist als der Tabellenplatz."

Der Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Hoffenheim muss auf die verletzten Schwegler, Elyounoussi und Herdling verzichten. Hamad spielt anstelle von Amiri auf der Zehnerposition und feiert damit sein Saisondebüt nach überstandenem Kreuzbandriss. Winterneuzugang Kramaric sitzt auf der Bank.

Bei Bayer kommt Jedvaj als Rechtsverteidiger zum ersten Startelf-Einsatz in dieser Saison. In der Hinrunde spielte der Kroate wegen mehrerer Verletzungen lediglich 30 Minuten. Nicht dabei sind die verletzten Bender, Boenisch, Hilbert und Aranguiz.

26.: Calhanoglu chippt die Kugel von links an den Elferpunkt. Kießling schraubt sich hoch und köpft den Ball Richtung linkes Kreuzeck. Baumann macht sich lang und länger und holt die Kugel raus.

40., 1:0., Hamad: Écke Hoffenheim von rechts. Kießling köpft den Ball vom kurzen Pfosten genau auf den Fuß von Hamad, der die Pille volley mit rechts von halblinks ins lange Eck schlenzt. Traumtor und das erste in der Bundesliga für den Schweden.

41.: Die Chance zum Ausgleich. Wendell steckt durch auf Chicharito, der vom linken Fünfereck sofort abzieht. Baumann ist schnell unten und pariert erneut stark.

49.: Hamad klaut Wendell den Ball und spielt in die Spitze zu Volland. Der legt quer zurück auf Hamad und der jagt die Kugel aus zehn Metern drüber.

51.: Schär legt sich den Ball zu weit vor und verliert ihn an Calhanoglu, der auf der linken Außenbahn Tempo aufnimmt und in den 16er zieht. Abschluss von links aus elf Metern, Baumann ist unten packt zu.

59.: Kaderabek flankt flach von rechts nach innen. Hamad lässt durch für Schmid, der aus der Drehung abzieht. Der Ball klatscht für den bereits geschlagenen Leno an den linken Pfosten.

75., 1:1, Toprak: Baumann hält einen abgefälschten Schuss überragend und lenkt den Ball an den Pfosten.

85.: Chicharito hat plötzlich ganz viel Platz und zieht aus 20 Metern zentraler Position auf das lange Eck ab, aber wieder ist Baumann rechtzeitig unten und hält den Ball fest.

Fazit: Leverkusen gibt das Spiel nach dem Rückstand aus der Hand und wacht erst spät wieder auf. Am Ende muss sich Hoffenheim bei Torhüter Baumann bedanken.

Der Star des Spiels: Oliver Baumann. Bewahrte Hoffenheim mit seiner klasse Tat gegen Kießlings Kopfball vor dem Rückstand und hielt die Führung dann gegen Chicharito fest. In der Schlussphase brachte der Hoffenheimer Keeper die Leverkusener dann endgültig zur Verzweiflung.

Der Flop des Spiels: Karim Bellarabi. Konnte über seine rechte Seite nie für Gefahr sorgen, gab keinen Torschuss ab und hatte auch bereitete auch keinen Abschluss vor. Gewann zudem nur 45 Prozent seiner Zweikämpfe und wurde in der 69. Minute ausgewechselt.

Der Schiedsrichter: Marco Fritz hatte die Partie jederzeit im Griff. Lag bei schwierigen Entscheidungen richtig, ebenso bei der Verteilung der Gelben Karten.

Das fiel auf:

  • Leverkusen war zu Beginn spielbestimmend und versuchte über die Flügel zu gefährlichen Torraumszenen zu kommen. Die Außenverteidiger Wendell und Jedvaj rückten dabei weit nach vorne.
  • Hoffenheim empfing Bayer in der eigenen Hälfte, Kompaktheit stand vor aggressivem Pressing. Die Offensivreihe Vargas/Volland/Hamad hatte in der ersten halben Stunde kaum Ballaktionen. Sobald die Gastgeber selbst den Ball hatten, wurde er meist überhastet in die Spitze gespielt und landete bei den Leverkusenern.
  • Während die Gäste nach dem Rückstand den Faden verloren, war Hoffenheim obenauf, griff nach der Pause viel früher an und gestaltete selbst das Spiel. Leverkusen konnte damit wenig anfangen und leistete sich zudem einige einfache Ballverluste in der Vorwärtsbewegung.
  • Von der stark besetzten Bayer-Offensive war lange Zeit wenig zu sehen. Bis auf Kampl, der immer wieder versuchte, aus dem Mittelfeld das Tempo zu verschärfen, war nicht viel los. Ab der 70. Minute nahm der Druck der Gäste dann aber deutlich zu und kamen zu einigen guten Torchancen. Hoffenheim reagierte nur noch und bekam die Quittung.

Hoffenheim - Leverkusen: Die Statistik zum Spiel

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