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Bundesliga - 8. Spieltag

Paderborn erkämpft den Dreier

SID
Sonntag, 19.10.2014 | 19:21 Uhr
SCP-Kapitän Uwe Hünemeier erzielte den Treffer zum 2:1
© Getty
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Aufsteiger SC Paderborn hat mit dem nächsten Überraschungs-Erfolg verhindert, dass sich Eintracht Frankfurt in der Spitzengruppe der Fußball-Bundesliga festsetzt. Die Ostwestfalen siegten zum Abschluss des achten Spieltags 3:1 (0:0) gegen die Hessen und vergrößerten als Siebter den Abstand zum Tabellenkeller. Die Eintracht hätte nach zuletzt zwei Siegen in Folge mit einem weiteren Erfolg auf Rang drei springen können und ist nun punktgleich mit Paderborn Achter.

Alexander Meier (57.) hatte die Gäste in Führung gebracht, Joker Marvin Duksch (66.) mit seinem ersten Bundesliga-Treffer, Kapitän Uwe Hünemeier (79.) und der ebenfalls eingewechselte Stefan Kutschke (85.) sicherten dem SCP aber den ersten Erfolg nach drei Spielen ohne Sieg.

Rechtsverteidiger Michael Heinloth begann beim Gastgeber im Vergleich zum überraschenden 2:2 bei Bayer Leverkusen für Jens Wemmer (Muskelfaserriss), für den rotgesperrten Marvin Bakalorz lief Mario Vrancic auf. Bei der Eintracht ersetzte Lucas Piazon den verletzten Carlos Zambrano (Außenbandriss im rechten Knie), Marco Russ rutsche dafür in die Innenverteidigung. Ansonsten vertraute Trainer Thomas Schaaf derselben Elf, die vor zwei Wochen den 1. FC Köln 3:2 geschlagen hatte.

Paderborn beginnt verhalten

Anders als in den vergangenen Heimspielen gegen Hannover 96 und Borussia Mönchengladbach begann Gastgeber Paderborn vor 15.000 Zuschauern abwartend und überließ der Eintracht die Spielgestaltung. Da die mit dieser Aufgabe ihre Probleme hatte, gestaltete sich ein zähes Spiel mit wenigen Highlights. Die beste Chance vergab zunächst Elis Kachunga bei einem schnellen Gegenstoß des SCP, der Stürmer verwertete eine Hereingabe von Süleyman Koc nicht (11.).

Wenn es bei der Eintracht ansatzweise lief, dann über Einzelaktionen auf der linken Außenbahn von Takashi Inui. Bezeichnend, dass eine verunglückte Flanke und zwei unplatzierte Fernschüsse des Japaners die einzigen Aktionen waren, die einen Hauch von Torgefahr im ersten Durchgang verbreiteten. Die Stürmer Meier und Haris Seferovic hingen zu diesem Zeitpunkt völlig in der Luft.

In der Defensive hatte Inui zudem Glück, dass Schiedsrichter Deniz Aytekin bei einem Handspiel des Mittelfeldspielers keinen Elfmeter für Paderborn gab (44.).

Erst die Schlussphase bringt Spannung

Auch nach der Pause glich das Bild zunächst den wenig unterhaltsamen ersten 45 Minuten. Zwar mühte sich der SCP jetzt häufiger in die Offensive, durch viele Fehlpässe und andere Ungenauigkeiten kamen die Gastgeber trotz allen Engagements zunächst nicht zu Chancen.

Dafür nutzte die Eintracht ihre erste echte Gelegenheit. Meier schloss eine sehenswerte Kombination über Bastian Oczipka und Inui präzise ab, es war bereits der fünfte Saisontreffer des Kapitäns. Danach wurde das Spiel deutlich lebhafter, Moritz Stoppelkamp für Paderborn und Inui für Frankfurt vergaben weitere gute Chancen.

Für den verdienten Ausgleich sorgte der zwei Minuten zuvor eingewechselte Duksch mit einem sehenswerten Schuss in den Winkel. Innenverteidiger Hünemeier legte mit einem Flachschuss nach, ehe Kutschke nach einem Konter für die Entscheidung sorgte.

Paderborn - Eintracht Frankfurt: Daten zum Spiel

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