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Bayern schießt Werder ab

Samstag, 18.10.2014 | 17:18 Uhr
Zauberfuß: Mario Götze (M.) traf gegen Werder Bremen doppelt
© Getty
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Venlo

Der FC Bayern München hat am 8. Spieltag der Bundesliga seinen sechsten Sieg gefeiert. Gegen Werder Bremen feierte der Tabellenführer ein Schützenfest und gewann 6:0 (4:0).

In der mit 71.000 Zuschauern ausverkauften Allianz Arena machten die Bayern schon in der ersten Halbzeit alles klar. Philipp Lahm (20.), Xabi Alonso (27.), Thomas Müller (43., FE) und Mario Götze (45.) schossen in den ersten 45 Minuten eine klare Führung heraus.

Nach dem Seitenwechsel schalteten die Bayern mit Blick auf die Champions-League-Partie am Dienstag beim AS Rom etwas zurück, hatten aber weiterhin Chancen auf Tore. Eine davon nutzte Lahm zum ersrten Doppelpack (79.) seiner BL-Karriere. Götze traf ebenfalls doppelt und besorgte den Endstand (87.). Hinten steht zudem weiter die Null, die Bayern haben seit dem 2. Spieltag kein Gegentor mehr kassiert.

Werder Bremen wartet nach acht Spielen weiter auf den ersten Sieg, das gab es in der Bundesligahistorie der Grün-Weißen zuvor noch nie. Werder liegt mit vier Punkten auf dem letzten Platz. Für Trainer Robin Dutt dürfte die Luft nochmal deutlich dünner werden.

Für den Werder-Coach sind Spiele gegen Pep Guardiola weiterhin eine Quali. Im fünften Spiel gab es die fünfte Niederlage, bei einem Torverhältnis von 4:28.

Die Reaktionen:

Pep Guardiola (Trainer FC Bayern): "Nach der Länderspielpause ist es immer ein bisschen schwer, alles hängt vom Kopf ab. Wir haben mit einer guten Einstellung gespielt, unser Positionsspiel und unser Aufbau waren gut. Nach dem ersten Tor war es einfacher. Wir haben drei Punkte mehr. Jetzt müssen wir uns auf die Champions League am Dienstag fokussieren."

Thomas Müller (FC Bayern): "Wir sind mit dem 6:0 sehr zufrieden. Das heißt aber nicht, dass uns irgendwas geschenkt wurde, auch wenn es von außen leicht aussieht. Für sechs Tore muss man schon arbeiten, die Zweikämpfe gewinnen, die Wege gehen und sich Möglichkeiten herausarbeiten."

Robin Dutt (Trainer Bremen): "Wir haben heute eine sehr schlechte Leistung gebracht. Wir hatten keinen Torschuss, waren schlecht in den Zweikämpfen - die Niederlage ist auch in der Höhe verdient. Letztes Jahr haben wir die Saison gedreht, das werden wir auch dieses Jahr wieder schaffen."

Thomas Eichin (Sportdirektor Bremen): "Ich war geschockt. Wir haben grottenschlecht gespielt. Vor dem Spiel gab es überhaupt keine Anzeichen dafür. Aber im Spiel hatte ich von der Bank den Eindruck, dass wir einen unheimlichen Respekt hatten, fast schon Angst. Der Trainer hat nichts mit dieser Niederlage zu tun. Wir haben in den Spielen davor nicht so gespielt, wie es der Tabellenplatz vermuten lässt. Heute haben wir das getan. Es ist eine Botschaft an die Mannschaft"

SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Nach der Länderspielpause beginnt Bayern ohne Lewandowski im Sturm. Auch Shaqiri muss wieder auf die Bank. Dafür spielen Götze und Müller. Boateng kommt für Benatia in die Innenverteidigung und auch Hojbjerg darf mal wieder von Beginn an ran

Werder mit zwei Änderungen im Vergleich zum letzten Spiel gegen Freiburg. Galvez und Busch sitzen auf der Bank, Fritz und Kroos beginnen.

20., 1:0, Lahm: Bartels mit einem Fehlpass 25 Meter vor dem eigenen Tor. Alaba bringt eine Flanke von links vors Tor, Müller legt mit dem Oberschenkel nach hinten ab und Lahm hämmert den Ball aus zwölf Metern per Dropkick ins Tor.

27., 2:0, Alonso: Bartels legt Hojbjerg 20 Meter vor dem Tor. Beim Freistoß von halblinks laufen Alaba und Müller zunächst über den Ball, Alonso schiebt den Ball unter der Mauer durch, Wolf ist geschlagen. 1. Tor im Dress des FC Bayern für den Spanier.

43., 3:0, Müller (FE): Prödl legt Müller im Strafraum. Der Gefoulte tritt selbst an, schickt Wolf ins linke Eck und verwandelt sicher rechts.

45., 4:0, Götze: Alaba bedient Götze auf links im Strafraum, der lässt mit einem Hackentrick Lukimya ins Leere laufen und schlenzt den Ball aus 14 Metern perfekt ins rechte Eck.

49.: Bernat geht über links zur Grundlinie im Strafraum, flankt dann in die Mitte. Dort steht Götze aus sechs Metern zentraler Position einschussbereit, doch Müller stochert ihm den Ball noch vom Fuß.

60.: Wieder erlaubt sich Bartels einen einfachen Ballverlust und die Bayern kontern. Robben treibt den Ball nach vorne, Götze hinterläuft und bekommt den Pass im Strafraum. Flanke auf den eingelaufenen Robben, der den Ball mit der Brust runter nimmt und mit rechts drüber schaufelt.

61.: Wechsel beim FC Bayern: Ribery kommt für Robben. Der Franzose feiert nach mehrwöchiger Pause sein Comeback.

79., 5:0, Lahm: Sensationelle Kombination der Bayern. Nach Fehlpass von Garcia zu Rafinha kommt der Ball zu Müller, der eine Flanke in die Mitte spielt. Lahm leitet dann direkt mit der Hacke zu Shaqiri weiter, der direkt zurück zu Lahm und dieser schiebt locker aus fünf Metern rechter Position ein.

87., 6:0, Götze: Ribery spielt von links quer zu Müller im Strafraum, der nach hinten ablegt zu Götze, der den Ball aus knapp 24 Metern halblinker Position flach unten rechts ins Eck schweißt.

Fazit: Ein ungefährdeter Sieg des Tabellenführers gegen den Letzten, der auch noch höher hätte ausfallen können.

Der Star des Spiels: Philipp Lahm. Hatte im Mittelfeld mit den Kollegen alles im Griff und traf eigentlich immer die richtige Entscheidung. Agierte zudem sehr offensiv und erzielte bei seinem 200. Bundesliga-Sieg im 321. Spiel einen Doppelpack.

Der Flop des Spiels: Fin Bartels. Dient auch als Beispiel für die mangelnde individuelle Qualität im Vergleich zu Bayern. Der Mittelfeldspieler war vom Tempo und von den Aufgaben, die ihm gestellt wurden, meist überfordert. Leistete sich zudem den Ballverlust vor dem 0:1 und das Foul vor dem 0:2.

Der Schiedsrichter: Bastian Dankert. Mit einigen kleineren Fehlern in der Zweikampfbewertung, pfiff den Bayern in der Anfangsphase auch einen aussichtsreichen Vorteil ab. Lag beim Elfmeter richtig, hätte aber Lukimyas Halten gegen Robben im Strafraum auch ahnden können.

Das fiel auf:

  • Die Bayern agierten mit einer Viererkette, in der vor allem Alaba über links viel Druck machte. Müller hielt als Spitze stark das Zentrum und rochierte nicht so viel wie gewohnt. Der Nationalspieler funktionierte in dieser Rolle als Anspielstation hervorragend, machte das Spiel in der gefährlichen Zone oft schnell und sorgte für Gefahr.
  • Werder ließ bis zum ersten Gegentor relativ wenig zu und konnte sogar etwas Ballbesitzzeit in der Bayern-Hälfte verbuchen, allerdings war früh zu erkennen, dass die Bremer Probleme hatten, wenn die Bayern mit schnellen Passspiel nach vorne kamen.
  • Ein klarer Plan im Umschaltspiel nach Ballgewinn war nicht zu erkennen. Werder konnte den Bayern zu keiner Zeit Probleme bereiten oder richtig gefährlich werden. Mit zunehmender Spieldauer war das Team schlicht überfordert.
  • Die Bayern gingen dieses Mal nicht verschwenderisch mit ihren Torchancen um. Die ersten vier Schüsse auf das Tor von Wolf, waren alle drin. Nach der Pause wurden die Bayern dann etwas nachlässiger.
  • Werders ernüchternde Bilanz: 0 Torschüsse, 0 Ecken, 22 Prozent Ballbesitz und 58 Prozent angekommene Pässe.

Bayern - Bremen: Die Statistik zum Spiel

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