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Bundesliga - 7. Spieltag

Hertha-Befreiungsschlag gegen den VfB

Freitag, 03.10.2014 | 22:15 Uhr
Kalou (l.) und Ben-Hatira waren die überragenden Akteure beim Hertha-Sieg gegen den VfB
© Getty
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Hertha BSC hat zum Auftakt des 7. Spieltags der Bundesliga einen knappen aber verdienten Sieg gegen den VfB Stuttgart eingefahren. Im Freitagsspiel setzten sich die Hauptstädter mit 3:2 (1:1) durch.

Vor 43.000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion legten die Gäste aus Schwaben einen Blitzstart hin. Moritz Leitner sorgte schon in der 5. Minute für die Führung - es war in der laufenden Spielzeit das erste Tor in der ersten Halbzeit für die Stuttgarter.

Nach einem Foul von Carlos Gruezo an Valentin Stocker kam die Hertha durch einen Strafstoß von Salomon Kalou zum Ausgleich (22.). Nach dem Wiederanpfiff war es wieder der Ivorer, der zum 2:1 für die Gastgeber traf (64.).

Roy Beerens traf eine gute Viertelstunde vor Schluss mit seinem ersten Tor für die Berliner zur vermeintlichen Vorentscheidung (74.), ehe es der eingewechselte Sandro Wagner mit einem Eigentor nochmal spannend machte (82.).

Die Hertha springt dank des Sieges auf Platz zwölf und hat nunmehr acht Punkte auf dem Konto. Der VfB hingegen bleibt auf Rang 15 und ist in akuter Gefahr, am Ende des Spieltags auf einen Abstiegsplatz zu rutschen.

Reaktionen:

Jos Luhukay (Trainer Hertha BSC): "Die Mannschaft ist nach dem frühen Rückstand nicht zu Boden gefallen. In der zweiten Halbzeit ist Stuttgart zurückgekommen, da mussten wir in der Schlussphase noch einmal alles geben. Manchmal muss man auch das nötige Quäntchen Glück haben."

Armin Veh (Trainer VfB Stuttgart): "Wir waren die ersten 15 Minuten richtig gut, danach nur noch passiv. Wir haben dann einen völlig unnötigen Elfmeter bekommen. Nach der Pause haben wir dann klar dominiert, uns gute Möglichkeiten erspielt und es ist mir unerklärlich, wie man solche Fehler machen kann. Wenn du solche Fehler machst, gewinnst du so ein Spiel nicht."

SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Jos Luhukay reagiert auf die Pleite gegen Augsburg wechselt dreifach. Stocker und Ben-Hatira sollen offensiv für Schwung sorgen, dafür müssen Haraguchi und Ronny raus. Hinten links startet Schulz und verdrängt Ndjeng auf die Bank.

Armin Veh nimmt nach dem ersten Saisonsieg gegen Hannover nur zwei Veränderungen in seiner Startelf vor. Nach dem Ausfall von Didavi darf Kostic von Beginn an auf der linken Seite ran, im Sturmzentrum bekommt Ibisevic den Vorzug vor Werner.

5., 0:1, Leitner: Ganz starker Angriff der Schwaben! Ibisevic bekommt die Kugel im rechten Halbfeld und schickt Klein per Hacke in den Strafraum. Der Außenverteidiger geht noch ein paar Schritte, behält die Übersicht und bedient in der Mitte Leitner, der aus wenigen Metern nur noch einschieben muss.

9.: Auch Ben-Hatira kann's mit dem Absatz! Der Berliner spielt kunstvoll Stocker frei, der rechts in den Strafraum zieht und die Hereingabe halbhoch in die Mitte zieht. Ben-Hatira bekommt die Fußspitze aber nicht mehr ran. Kirschbaum hat ihn sicher.

19.: Kalou wird rechts auf die Reise geschickt und von Schwaab nicht ausreichend gestört. Den Abschluss aus zwölf Metern fischt Kirschbaum ganz stark aus dem kurzen Eck.

22., 1:1, Kalou (Foulelfmeter): Ben-Hatira prüft Kirschbaum mit einem Schuss von der Strafraumgrenze. Der Keeper faustet das Geschoss zentral zurück, wo Gruezo an den Ball kommt, sich die Kugel aber ein Stück zu weit vorlegt. Stocker rauscht heran, bringt sein Bein zwischen Ball und Stuttgarter und wird dabei vom überraschten Ecuadorianer getroffen. Aytekin zeigt sofort auf den Punkt! Kalou tritt an und verlädt Kirschbaum lässig, links unten schlägt's ein.

27.: Wieder schön vom VfB gespielt: Kostic mit der Hacke auf Sakai, der links Gentner mit einem starken Steilpass in den Strafraum schickt. Querpass in den Rückraum zu Klein, dessen Schuss aufs linke Eck taucht Kraft gut raus!

28.: Knallhart von Veh! Der VfB-Coach nimmt Elfer-Verursacher Gruezo raus und bringt Werner dafür.

43.: Kostic zieht einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld Richtung Elfmeterpunkt. Ibisevic darf mutterseelenallein einlaufen und schrammt acht Meter vor dem Kasten haarscharf mit dem Kopf an der Kugel vorbei! Kraft ist da und wehrt den Ball zur Seite ab. Dusel für die Hertha!

45.: Tempo-Gegenstoß der Berliner. Ben-Hatira hat den Ball auf links und sieht den freien Beerens am zweiten Pfosten. Der Niederländer nimmt den Ball volley aus zwölf Metern, den etwas zu mittigen Schuss pariert Kirschbaum wieder stark!

50.: Sakai darf von links unbedrängt flanken und findet in der Mitte Werner, der aus wenigen Metern den Kopfball zwar mit Wucht, aber zu unplatziert auf den Kasten bringt. Kraft hat die Fäuste oben und klärt.

64., 2:1, Kalou: Rüdiger setzt zum Kamikaze-Solo an, verliert den Ball aber kurz nach der Mittellinie und öffnet den Berlinern beim Gegenangriff alle Türen. Stocker spielt aus dem Mittelfeld rechts zum freien Kalou, der mit Tempo in den Strafraum geht. Dort setzt er sich mit etwas Glück gegen Klein durch, bleibt dann aber vor Kirschbaum ganz cool, verzögert kurz und schiebt lässig ins kurze Eck ein.

74., 3:1, Beerens: Ben-Hatira vernascht Schwaab im Zentrum, zieht links raus und flankt scharf in die Mitte. Beerens prescht zwischen die Innenverteidiger und haut den Ball im Fallen aus kurzer Distanz direkt rein. Starke Aktion!

82., 3:2, Wagner (Eigentor): Leitner bringt einen Freistoß fast von der linken Torauslinie mit Tempo in die Mitte. Wagner hält am kurzen Fünfereck den Kopf rein und lässt den Ball über den Scheitel ins eigene Tor rutschen.

Fazit: Unter dem Strich gehen die drei Punkte verdient in die Hauptstadt. Die Hertha spielte zielstrebiger, hatte ein Chancenplus und war vor allem eins: Eiskalt vor dem Kasten.

Der Star des Spiels: Salomon Kalou war nicht immer hundertprozentig ins Spiel der Herthaner eingebunden, zeigte aber bei seinen Aktionen, welche Klasse noch in ihm steckt. Cool beim Elfmeter zur Führung, ganz große Aktion beim Siegtreffer - mit den zwei Treffern der Matchwinner.

Der Flop des Spiels: Antonio Rüdiger leitete mit seinem ungestümen Alleingang vor dem 1:2 die Pleite der Stuttgarter ein und war auch beim 1:3 nicht auf der Höhe des Geschehens. Mit 55 Prozent gewonnener Zweikämpfe am Boden zudem ungewohnt schwach in den direkten Duellen.

Der Schiedsrichter: Deniz Aytekin hatte die Partie stets im Griff und lag auch in den kniffligen Situationen richtig. Den Elfmeter für die Hertha zu geben (21.) war ebenso korrekt, wie Leitner nach dessen Check gegen Hosogai (30.) nur Gelb zu zeigen. Auch bei den anderen Karten und den Zweikämpfen immer auf der Höhe.

Das fiel auf:

  • Der VfB kam stark ins Spiel, überzeugte vorne zunächst mit einigen schönen Kombinationen und machte hinten einen stabilen Eindruck. Vor allem Torschütze Leitner stach in der Anfangsphase heraus und war überall auf dem Platz zu finden.
  • Die Berliner fanden dann aber nach und nach ins Spiel und rissen spätestens mit dem Ausgleich die Kontrolle über das Geschehen an sich. Die Schwaben zeigten sich zunehmend verunsichert, leisteten sich viele unnötige Ballverluste und offenbarten bei schnellen Angriffen der Herthaner große Lücken im Defensivverbund. Nach 45 Minuten durften sie sich bei Keeper Kirschbaum bedanken, dass es mit dem Remis in die Pause ging.
  • Den ersten Wechsel gab's schon nach nicht einmal 30 Minuten, als Veh mit Gruezo den Verursacher des Strafstoßes vom Feld nahm und den offensiveren Werner aufs Feld schickte. Der Joker verdrängte Kostic von links auf rechts. Gentner rückte auf die Zehn, Leitner musste zurück auf die Doppelsechs.
  • Zu Beginn des zweiten Abschnitts stellte der VfB das Geschehen dann wieder auf den Kopf. Der VfB nahm das Heft in die Hand und war die deutlich aktivere Mannschaft. Das Offensivspiel wirkte zielstrebiger, gestaltete sich aber gegen die gut und dicht gestaffelte Berliner Abwehr als schwierig. Auch, weil die Stuttgarter im letzten Drittel oft zu kompliziert agierten und die letzte Präzision vermissen ließen.
  • Das 1:2 aus einem individuellen Fehler resultierend warf die Schwaben nicht so aus der Bahn wie das erste Gegentor, doch konnten die Hauptstädter das Spiel im Anschluss ausgeglichener gestalten. Zwar griffen die Stuttgarter bis zum Ende an, doch das eröffnete den Berlinern wieder Räume zum Kontern, was sie wie beim 3:1 gut nutzen konnten.

Hertha - Stuttgart: Die Statistik zum Spiel

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