Samstag, 04.10.2014
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Bundesliga - 7. Spieltag

Werder entfacht zu spät Druck

Werder Bremen und der SC Freiburg bleiben auch nach dem 7. Spieltag der Bundesliga weiter sieglos. Im Kellerduell trennten sich beide Mannschaften 1:1 (1:1).

Das Duell Werder gegen Freiburg war der Krisengipfel des Spieltags
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Das Duell Werder gegen Freiburg war der Krisengipfel des Spieltags

Vor 42.500 Zuschauern erzielte Vladimir Darida per Foulelfmeter (8.) die frühe Führung für die Gäste. Franco di Santo glich nach gut einer halben Stunde aus (31.).

Werder rutscht durch das Remis und den gleichzeitigen Sieg des HSV in Dortmund auf Platz 18 der Tabelle ab. Freiburg macht wenigstens einen Platz gut, hängt auf Rang 15 aber immer noch tief im Keller.

Reaktionen:

Robin Dutt (Trainer Werder Bremen): "Ich bin natürlich nicht zufrieden mit dem Unentschieden. Wir hatten viele Torchancen, haben sie aber nicht genutzt. Das ist sehr, sehr ärgerlich. Wir haben nicht gut angefangen. Da hat man gemerkt, dass es um sehr viel geht. Meine Jungs wollten das Spiel dann unbedingt noch gewinnen und haben alles gegeben. Denn uns war klar: Ein Punkt reicht nicht."

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Für uns ist das 1:1 am Ende in Ordnung. Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben dann nach der Führung aber zu viele Zweikämpfe verloren. Am Ende hat Werder einen enormen Druck gemacht, und wir hatten nicht mehr die Ruhe und die Kraft, unsere Konter vernünftig zu setzen."

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Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Werder mit zwei Änderungen im Vergleich zur Vorwoche in Wolfsburg: Galvez rückt ins defensive Mittelfeld und Elia in den Angriff neben Di Santo. Dafür sitzen Hajrovic und Petersen zunächst auf der Bank.

Freiburg muss Krmas wegen einer Sperre ersetzen, Torrejon beginnt in der Innenverteidigung. Dazu gibt es noch drei weitere Wechsel: Darida, Frantz und Mehmedi rücken in die Startelf. Dafür sitzen Klaus, Höfler und Guede zunächst nur auf der Bank.

3.: Werder klärt einen Freistoß nicht sauber. Darida nimmt den Ball aus elf Metern volley. Wolf ist dran, kurz vor der Linie rettet aber Lukimya.

6.: Angriff über die linke Freiburger Seite. Mehmedis Hereingabe verpasst Frantz am Fünfer völlig frei vor Wolf um wenige Zentimeter.

8., 0:1, Darida: Philipp setzt sich gegen viel robusteren Prödl im Zweikampf fast schon problemlos durch. Der stochert nach, Philipp fällt. Kircher zeigt sofort auf den Punkt. Darida eiskalt, zielt in die linke untere Ecke. Wolf fliegt nach rechts.

24.: Nach einem langen Ball und einem Stellungsfehler von Sorg ist Elia plötzlich frei vor Bürki. Lupfer des Niederländers, aber Freiburgs Keeper ist mit den Fingerspitzen noch dran und lenkt den Ball aufs Tornetz.

31., 1:1, Di Santo: Junuzovic im Mittelfeld mal mit etwas Zeit und Platz. Starker Pass in die Tiefe auf den startenden Di Santo. Der entwischt und knallt den Ball aus 14 Metern halbhoch ins rechte Eck.

Bundesliga Spielplaner - Der Tabellenrechner von SPOX.com

48.: Frantz flankt von links durch den Bremer Strafraum. Schmid am langen Pfosten, nimmt den schwierigen Ball fast perfekt und hämmert das Ding aus zehn Metern an den rechten Pfosten.

68.: Ecke Freiburg von links Philipp verlängert an den zweiten Pfosten. Von da köpft Klaus aus spitzem Winkel aufs Tor. Aber Wolf ist da und lenkt den Ball um den Pfosten.

75.: Bartels bekommt einen zweiten Ball und zieht aus 20 Metern volley ab. Bürki faustet nach vorne, Sorg köpft den Abpraller zurück zum Keeper.

77.: Selke zehn Meter vor dem Tor vor Bürki. Dessen Schuss hält der Schweizer. Den Abpraller drückt Di Santo über die Linie. Da hat Kircher aber längst auf Abseits entschieden. Korrekte Entscheidung.

Fazit: Werder wollte mehr, war aber spielerisch nicht in der Lage, die bestenfalls ordentlichen Gäste zu knacken. Der Punkt für den SCF ist deshalb etwas schmeichelhaft.

Der Star des Spiels: Franco di Santo bestätigte seine gute Form. Der Argentinier war immer dabei, wenn es brenzlig wurde, wählte vor dem 1:1 den perfekten Laufweg und schloss in einer Bewegung aus Ballannahme und -verarbeitung eiskalt ab. Bei den Gästen stark: Keeper Bürki, der alles hielt, was zu halten war und überdies einige gefährliche Angriffe durch präzise Abschläge einleitete.

Die besten Bilder des 7. Spieltags
GLADBACH : MAINZ 1:1: Martin Stranzl ärgerte sich über das Ergebnis
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Julian Korb zeigt sich begeistert von der Ballannahme von Okazaki
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Der Geist mit den Torwarthandschuhen brachte Moritz dann doch etwas aus dem Konzept
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Max Kruse wusste, bei wem er sich zu bedanken hatte
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WOLFSBURG : AUGSBURG 1:0: Naldo war der goldene Torschütze. Hitz kann es nicht fassen
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Lord Bendtner hat das längere Bein. Logisch, Bendtner halt.
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Lord Bendtner hat das längere Bein. Logisch, Bendtner halt.
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Ein Bild vor dem Anpfiff mit Symbolcharakter. Gut gespielt aber ohne Punkte nach Hause
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Ein Bild vor dem Anpfiff mit Symbolcharakter. Gut gespielt aber ohne Punkte nach Hause
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EINTRACHT FRANKFURT - 1. FC KÖLN 3:2: Schon vor dem Spiel wurde einiges geboten, die Fans der Eintracht lieferten eine beeindruckende Choreo
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EINTRACHT FRANKFURT - 1. FC KÖLN 3:2: Schon vor dem Spiel wurde einiges geboten, die Fans der Eintracht lieferten eine beeindruckende Choreo
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Die Laune der Frankfurt-Fans ging aber schnell in den Keller: Die Kölner gingen nämlich dank Marcel Risse in Führung
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Die Laune der Frankfurt-Fans ging aber schnell in den Keller: Die Kölner gingen nämlich dank Marcel Risse in Führung
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Ein paar Unbelehrbare, die Pyro-Technik abbrannten, gab es auch im Fanblock
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Der spielentscheidende Treffer war zudem ein Eigentor: Kevin Wimmer heißt der Pechvogel in Reihen des FC Köln
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FC BAYERN MÜNCHEN - HANNOVER 96 4:0: Arjen Robben sorgte mit seinem Treffer in der Allianz Arena früh für klare Verhältnisse und brachte die Bayern mit 2:0 in Führung
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FC BAYERN MÜNCHEN - HANNOVER 96 4:0: Arjen Robben sorgte mit seinem Treffer in der Allianz Arena früh für klare Verhältnisse und brachte die Bayern mit 2:0 in Führung
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Aber auch Robert Lewandowski will hoch hinaus: Der Pole traf gegen Hannover doppelt
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Aber auch Robert Lewandowski will hoch hinaus: Der Pole traf gegen Hannover doppelt
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'Daumen hoch' auch vom Trainer: Pep Guardiola sah den vierten Sieg im vierten Heimspiel in dieser Saison
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'Daumen hoch' auch vom Trainer: Pep Guardiola sah den vierten Sieg im vierten Heimspiel in dieser Saison
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TSG HOFFENHEIM - FC SCHALKE 04 2:1: Tarik Elyounoussi bestätigt seine starke Form in dieser Saison: Gegen Schalke traf der Norweger zum 1:0
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TSG HOFFENHEIM - FC SCHALKE 04 2:1: Tarik Elyounoussi bestätigt seine starke Form in dieser Saison: Gegen Schalke traf der Norweger zum 1:0
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Für das zweite Tor sorgte ausgerechnet Adam Szalai, der Ungar spielte vergangene Saison noch für Schalke
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Für das zweite Tor sorgte ausgerechnet Adam Szalai, der Ungar spielte vergangene Saison noch für Schalke
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Zu allem Überfluss flog Joel Matip wegen zweier Karten binnen fünf Minuten vom Platz
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Zu allem Überfluss flog Joel Matip wegen zweier Karten binnen fünf Minuten vom Platz
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WERDER BREMEN - SC FREIBURG 1:1: Vladimir Darida brachte den SC per Strafstoß in Führung. Der Treffer weckte die Bremer aber auf
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WERDER BREMEN - SC FREIBURG 1:1: Vladimir Darida brachte den SC per Strafstoß in Führung. Der Treffer weckte die Bremer aber auf
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So glich Franco Di Santo für die Bremer aus - danach spielten die Werderaner munter nach vorne
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So glich Franco Di Santo für die Bremer aus - danach spielten die Werderaner munter nach vorne
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BORUSSIA DORTMUND - HAMBURGER SV 0:1: Die Marschroute war wohl von Anfang an klar: Heute müssen drei Hamburger Punkte her!
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BORUSSIA DORTMUND - HAMBURGER SV 0:1: Die Marschroute war wohl von Anfang an klar: Heute müssen drei Hamburger Punkte her!
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Der HSV trumpfte in Dortmund von Beginn an groß auf. Pierre-Michel Lasogga vollstreckte ein klasse Solo von Nikolai Müller zum einzigen Treffer des Tages
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Der HSV trumpfte in Dortmund von Beginn an groß auf. Pierre-Michel Lasogga vollstreckte ein klasse Solo von Nikolai Müller zum einzigen Treffer des Tages
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So taten sich die Dortmunder lange sehr schwer gegen die zuvor sieglosen Hamburger
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So taten sich die Dortmunder lange sehr schwer gegen die zuvor sieglosen Hamburger
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Auch HSV-Keeper Jaroslav Drobny weiß, was der Sieg in Dortmund bedeutet: Drei Punkte
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Auch HSV-Keeper Jaroslav Drobny weiß, was der Sieg in Dortmund bedeutet: Drei Punkte
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BAYER LEVERKUSEN - SC PADERBORN 2:2: Süleyman Koc nutzte für die Paderborner einen folgenschweren Leno-Ausflug zur 1:0-Führung
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BAYER LEVERKUSEN - SC PADERBORN 2:2: Süleyman Koc nutzte für die Paderborner einen folgenschweren Leno-Ausflug zur 1:0-Führung
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Ömer Toprak verstand dabei die Welt nicht mehr...
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Ömer Toprak verstand dabei die Welt nicht mehr...
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Auch beim 2:1 für Paderborn war Bernd Leno nicht mehr im Kasten, Moritz Stoppelkampf umkurvte den Keeper und schob locker ein
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Auch beim 2:1 für Paderborn war Bernd Leno nicht mehr im Kasten, Moritz Stoppelkampf umkurvte den Keeper und schob locker ein
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Am Ende kam Bayer aber mit einem blauen Auge davon: Karim Bellarabi glich in letzter Minute zum 2:2 aus
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Am Ende kam Bayer aber mit einem blauen Auge davon: Karim Bellarabi glich in letzter Minute zum 2:2 aus
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HERTHA BSC - VFB STUTTGART 3:2: Die äußeren Rahmenbedingungen vor Anpfiff der Partie konnten sich auf alle Fälle sehen lassen
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HERTHA BSC - VFB STUTTGART 3:2: Die äußeren Rahmenbedingungen vor Anpfiff der Partie konnten sich auf alle Fälle sehen lassen
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Die Gäste erwischten dann direkt einen Blitzstart und gingen durch Moritz Leitner bereits nach fünf Minuten in Führung
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Die Gäste erwischten dann direkt einen Blitzstart und gingen durch Moritz Leitner bereits nach fünf Minuten in Führung
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Salomon Kalou erzielte mit seinem zweiten Saisontor per Foulelfmeter den Ausgleich für die Hertha und nahm den Ball gleich mit
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Salomon Kalou erzielte mit seinem zweiten Saisontor per Foulelfmeter den Ausgleich für die Hertha und nahm den Ball gleich mit
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Nach dem Seitenwechsel durfte der Ivorer erneut jubeln - es war sein erster Bundesliga-Doppelpack
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Nach dem Seitenwechsel durfte der Ivorer erneut jubeln - es war sein erster Bundesliga-Doppelpack
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Die Schwaben wehrten sich tapfer, konnten die Pleite am Ende aber nicht verhindern
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Die Schwaben wehrten sich tapfer, konnten die Pleite am Ende aber nicht verhindern
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Vedad Ibisivic war mit der Leistung von Schiedsrichter Deniz Aytekin offenbar nicht ganz einverstanden
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Vedad Ibisivic war mit der Leistung von Schiedsrichter Deniz Aytekin offenbar nicht ganz einverstanden
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Der Flop des Spiels: Sebastian Prödl wurde in der Halbzeit als bester Zweikämpfer auf dem Platz ausgerufen, zwei Drittel seiner Duelle hatte er bis dahin gewonnen. Die zwei entscheidenden gegen Philipp aber nicht. Da stellte sich der Österreicher so unbeholfen an wie mit dem Ball am Fuß. Prödl unterliefen einige Querschläger, für den Bremer Spielaufbau war er nahezu wertlos. 52 Prozent Passquote sind für einen Abwehrspieler ungenügend.

Der Schiedsrichter: Knut Kirchers Leistung: Souverän, unaufgeregt, fast fehlerlos. Lag beim Elfmeterpfiff für die Gäste richtig. Daridas hohes Bein gegen Garcias reichte zu Recht nicht für einen Strafstoß. Ansonsten nur mit kleineren Fehlern in der Zweikampfbewertung.

Das fiel auf:

  • Werder verschlief den Start in die Partie total. Nichts war zu sehen von einer geläuterten Mannschaft, Freiburg spielte sich wie selbstverständlich durch die Reihen der Gastgeber. Die hatten in den ersten 20 Minuten unheimlich große Probleme im Spielaufbau, weil die Innenverteidiger und Galvez zum einen frühen Freiburger Druck spürten und zum anderen auch schlampig in ihren Aktionen waren.
  • Erst nach und nach wurden die Bremer Aktionen klarer und zeigte die angemessene Leidenschaft. Weil Freiburg im Gegenzug deutlich die Zügel schleifen ließ und kaum noch nach vorne spielen wollte, bekam Bremen immer mehr die Kontrolle über die Partie. Chancen für die Gastgeber gab es lange aber nur nach Standards.
  • Freiburg kam bis zur Pause nicht mehr zurück in die Partie und konnte sich phasenweise gar nicht mehr aus der eigenen Hälfte befreien. Werder schob als Mannschaft immer weiter auf und kam besser in Pressingsituationen tief in der gegnerischen Hälfte. Die eigentlich technisch überlegenen Gäste ließen sich komplett das kampfbetonte, leidenschaftliche Spiel Werders aufdrängen und hatten damit große Probleme.
  • Das Niveau der Partie in den ersten 15 Minuten nach der Pause genügte kaum Bundesligaansprüchen. Beide Mannschaften überboten sich in Fehlpässen, hatten keine Ruhe am Ball. Alle paar Sekunden wechselte der Ballbesitz, Spielfluss gab es kaum noch.
  • Bis zum Ende lebte die Partie von ihrer Spannung, wobei Werder deutlich mehr investierte und besonders gegen Ende der Partie auch so etwas wie Druck entfachen konnte. Freiburg blieb weit unter seinen Möglichkeiten.

Bremen - Freiburg: Die Statistik zum Spiel

Für SPOX in Bremen: Stefan Rommel

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Stefan Rommel(Redakteur)

Stefan Rommel, Jahrgang 1975, ist Nationalmannschaftsreporter bei SPOX.com (momentan in Elternteilzeit). Studium der Sportwissenschaften in Augsburg, DFB-Lizenz Trainer-C-Leistungsfußball. Redakteur bei Sport1.de von 2001 bis 2007. SPOX-Redakteur der ersten Stunde und tätig im Fußball-Ressort, u.a. für Bremen, Stuttgart und Augsburg. Analysiert von Zeit zu Zeit die Spielstile großer und kleinerer Mannschaften.

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