wird geladen

Stuttgart rettet sich gegen Paderborn

Samstag, 23.05.2015 | 17:18 Uhr
Der VfB ist die einzige Mannschaft, die an den letzten neun Spieltagen traf
© Getty
Advertisement
International Champions Cup
Sa21.07.
Topspiele im Livestream: FCB - PSG und BVB - Liverpool
International Champions Cup
Man City -
Borussia Dortmund
CSL
Shanghai SIPG -
Guangzhou Evergrande
International Champions Cup
FC Bayern München -
PSG
Club Friendlies
Benfica -
FC Sevilla
Club Friendlies
Marseille -
Villarreal
Club Friendlies
Inter Mailand -
Zenit
J1 League
Kobe -
Shonan
J1 League
Tosu -
Sendai
CSL
Hebei CFFC -
Jiangsu
Allsvenskan
AIK -
Brommapojkarna
International Champions Cup
Liverpool -
Borussia Dortmund
Club Friendlies
Eibar -
Basaksehir
Club Friendlies
Leicester -
Akhisarspor
UEFA Champions League
Ajax -
Graz
Club Friendlies
Huddersfield -
Lyon
Club Friendlies
Marseille -
Real Betis
International Champions Cup
Juventus -
FC Bayern München
International Champions Cup
Borussia Dortmund -
Benfica
International Champions Cup
Man City -
Liverpool
International Champions Cup
AS Rom -
Tottenham
International Champions Cup
AC Mailand -
Man United
International Champions Cup
Atletico Madrid -
Arsenal
Club Friendlies
Blackburn -
Everton
Copa Sudamericana
San Lorenzo -
Temuco
Club Friendlies
Arminia Bielefeld -
SV Werder Bremen
J1 League
Kobe -
Kashiwa
J1 League
Tosu -
Iwata
CSL
Jiangsu -
Shandong Luneng
International Champions Cup
Arsenal -
PSG
Club Friendlies
FC St. Pauli -
Stoke
International Champions Cup
Benfica -
Juventus
International Champions Cup
Chelsea -
Inter Mailand
International Champions Cup
Man United -
Liverpool
International Champions Cup
FC Bayern München -
Man City
International Champions Cup
FC Barcelona – Tottenham
CSL
Guangzhou Evergrande -
Chongqing
Club Friendlies
Groningen -
SV Werder Bremen
Allsvenskan
AIK -
Kalmar
International Champions Cup
PSG -
Atletico Madrid
International Champions Cup
Man United -
Real Madrid
International Champions Cup
Tottenham -
AC Mailand
International Champions Cup
FC Barcelona -
AS Rom
J1 League
Cerezo Osaka -
Kobe
UEFA Champions League
Graz -
Ajax
Club Friendlies
Southampton -
Celta Vigo
International Champions Cup
Arsenal -
Chelsea
International Champions Cup
Benfica -
Lyon
Copa Sudamericana
Sao Paulo -
Colon Santa Fe
Club Friendlies
West Ham -
Angers
Club Friendlies
Brighton -
Sporting
Championship
Reading -
Derby County

Am 34. Spieltag der Bundesliga verliert der SC Paderborn mit 1:2 (1:1) gegen den VfB Stuttgart und muss den Gang in die Zweitklassigkeit antreten. Die Mannschaft von Huub Stevens rettet sich mit der letzten Gelegenheit.

Vor 15.000 Zuschauern in der Benteler-Arena erzielte Marc Vucinovic (4.) die frühe Führung für den SC Paderborn. Daniel Didavi (36.) gelang jedoch der Ausgleich für den VfB Stuttgart, Daniel Ginczek vergab mit dem Pausenpfiff die Chance zur Führung.

In der zweiten Halbzeit vergaben beide Teams beste Chancen zur erneuten Führung. Erst Ginczek (72.) fand einen Weg, den Ball im Netz unterzubringen.

Weil der Hamburger SV gleichzeitig gegen den FC Schalke 04 gewann, Hannover gegen Freiburg siegte und die Hertha bei Hoffenheim verlor, tritt der SC Paderborn nach einem Jahr im Oberhaus den Gang zurück in die 2. Liga an. Der VfB Stuttgart rettet sich mit der letzten Gelegenheit auf Rang 14.

Der Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Huub Stevens setzt auf Konstanz, er verändert sein Team auf keiner einzigen Position im Vergleich zum 2:1-Sieg über den Hamburger SV.

Anders dagegen Konkurrent Andre Breitenreiter, der im Vergleich 0:1-Pleite gegen Schalke Hartherz, Vucinovic und Kachunga ins Rennen schickt. Dafür bleiben Brückner (Gelbsperre) sowie Koc und Rupp (beide Bank) draußen.

4., 1:0, Vucinovic: Die erste nennenswerte Szene und gleich das Tor. Hünemeier treibt den Ball bis an den gegnerischen Strafraum und legt über zwei Stationen nach rechts quer. Vucinovic hat viel zu viel Zeit und überwindet Ulreich flach von der Strafraumgrenze.

13.: Kostic flankt ohne den Kopf nach oben zu nehmen nach rechts auf den mitgelaufenen Harnik. Der springt höher als Hünemeier, allerdings geht sein Versuch über die Latte.

25.: Didavi kommt nach einer Gentner-Ecke zum Kopfball, Kruse pariert in höchster Not. Schiedsrichter Deniz Aytekin hatte aber bereits wegen Stürmerfoul abgepfiffen.

36., 1:1, Didavi: Eine flache Flanke von der linken Seite grätscht Hünemeier in die Mitte zu Didavi. Der macht einen Schritt und versenkt dann aus kurzer Distanz zum Ausgleich.

38.: Wieder ist es Kostic, der sich links durchsetzt und den flachen Ball bringt. Harnik schmeißt sich am langen Pfosten in den Ball, der Winkel ist aber bereits zu spitz.

45.: Ginczek macht rechts zwei Haken, steht plötzlich komplett alleine fünf Meter vor Kruse und versagt dann kläglich. Diesen Alleingang muss er zwingend mit einem Treffer belohnen.

55.: Nach kurzer Drangphase von Paderborn verbucht der VfB eine Halbchance. Harnik legt zurück auf Ginczek, der Schuss wird aber abgefälscht.

58.: Stuttgart hat vier Mann am Strafraum und bringt den Ball von rechts in die Mitte. Ginczek und Didavi gehen beide zum Ball, das Ergebnis ist ein Kullerball am rechten Pfosten vorbei.

60.: Vucinovic flankt aus dem rechten Halbfeld mit viel Zug zum Tor. Der Ball segelt aber halbhoch an Freund und Feind vorbei, Stoppelkamp verpasst am langen Pfosten ebenfalls. Wahnsinn, was beide Mannschaften für Chancen liegen lassen.

65.: Das hatten wir schon in Hälfte eins. Flache Flanke von Kostic, Harnik am langen Pfosten. Wieder geht der Ball auf das leere Tor nicht rein.

70.: Kostic ist zum wiederholten Male nicht zu stoppen. Von rechts zieht er bis nach links parallel zum Strafraum, sein Schuss wird aber abgefälscht. Die folgende Ecke bringt nichts ein.

72., 1:2, Ginczek: Das lag mehr als nur in der Luft. Der eingewechselte Maxim erobert zentral vor dem Tor den Ball, schickt Ginczek, der es etwas spannend macht, dann aber im Grätschen trifft, nachdem er Kruse ausgespielt hat.

88.: Paderborn drückt, nach einem Freistoß aus dem Halbfeld rettet Ulreich gegen Kachunga, der am linken Pfosten gelauert hatte.

Fazit: Verdienter Sieg des VfB, der sich für den Klassenerhalt besonders bei seiner Offensivabteilung bedanken darf. Paderborn agierte größtenteils ideenlos.

Der Star des Spiels: Filip Kostic lieferte eine Energieleistung ab, die den VfB letztlich in der Liga hält. Der Serbe rannte die Linie rauf und runter, leitete zahlreiche Konter ein und schlug unzählige Flanken. Mit seiner Schnelligkeit nur selten zu halten und entscheidend am Ausgleich beteiligt. Hätte gut und gerne drei Assists verbuchen können. Auch stark: Ginczek und Die.

Der Abstiegs-Fight im RE-LIVE

Der Flop des Spiels: Michael Heinloth wurde das Opfer vom gut aufgelegten Kostic. Er fand nie in die Partie, geschweige denn in die Zweikämpfe, sein Gegenspieler war schlicht zu schnell. Im Aufbauspiel wurde er konsequent ausgelassen und konnte so auch kein Selbstbewusstsein sammeln. Zur Halbzeit war Schluss.

Der Schiedsrichter: Deniz Aytekin hatte mit der erstaunlich fair geführten Partie keine Probleme. Angenehm ruhig und unaufgeregt leitete er das Spiel und lag auch bei den kniffligen Situationen wie bei der knappen Abseitsentscheidung nach 39 Minuten richtig.

Das fiel auf:

  • Der VfB formierte sich gegen den Ball in einem 4-1-4-1 mit Die zentral vor der Abwehr. Die Knie der Schwaben zitterten aber merkbar von Anfang an, viele ungenaue Zuspiele und kleine Fouls waren die Folge.
  • Paderborn dagegen hatte mit der frühen Führung sofort Rückenwind. Die Gastgeber wirkten selbstbewusst, aggressiv und gaben keinen Ball verloren. Zu großem Mut im Spielaufbau reichte das aber nicht, bevorzugtes Mittel blieben lange Bälle aus der Innenverteidigung auf die linke Seite.
  • Der Treffer von Vucinovic spielte Paderborn in die Karten. In einem engen 4-4-2 formierten sie sich tief in der eigenen Hälfte ohne viel Energie in das Anlaufen zu stecken. Dies brachte eine optische Überlegenheit für hoch stehende Schwaben, die aber nicht in klare Chancen resultierte.
  • Beide Teams offenbarten große Probleme im Umschalten. Defensiv kämpfte der SCP mit horizontalen Kompaktheitsproblemen, der VfB mit vertikalen. Offensiv kam die Verlagerung mehrmals zu spät oder es fehlte der Mut zum Eins gegen Eins.
  • Mit dem Ausgleich war Stuttgart wieder selbstbewusster. Die linke Seite war von den Gastgebern kaum zu stoppen, Ginczek sorgte seinerseits für ständige Unruhe im Zentrum.
  • Paderborn versuchte konsequent über die rechte Seite zu Chancen zu kommen. Die vielen Flanken machte auch Klein möglich, letztlich wurde daraus aber nicht Profit geschlagen.

Paderborn - Stuttgart: Die Statistik zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung