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Kagawa-Comeback rundum gelungen

Samstag, 13.09.2014 | 17:19 Uhr
Shinji Kagawa traf nach 875 Tagen wieder für den BVB
© Getty
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Borussia Dortmund holt gegen den SC Freiburg den zweiten Sieg in Folge. Mit 3:1 (2:0) siegt die Mannschaft von Jürgen Klopp am 3. Spieltag - auch dank Rückkehrer Shinji Kagawa.

Vor 80.200 Zuschauern im Signal Iduna Park brachte Adrian Ramos (34.) den BVB in Front, ehe Rückkehrer Shinji Kagawa (41.) den 2:0-Pausenstand markierte. Freiburgs Admir Mehmedi wurde nach 41 Minuten mit einer Zerrung verletzt ausgewechselt und droht dem SCF zu fehlen.

In der zweiten Hälfte musste Kagawa nach Krämpfen das Feld räumen, für ihn kam Ciro Immobile in die Partie. Pierre-Emerick Aubameyang (77.) gelang schließlich das vorentscheidende 3:0 nach einem Konter. Oliver Sorg (90.) gelang nur noch der Ehrentreffer.

Reaktionen:

Jürgen Klopp (Trainer BVB): "Wir haben hochverdient gewonnen. Mehr gibt es in einem Bundesliga-Spiel nicht. Freiburg war sehr passiv, es war extrem schwer für uns heute. Jetzt, ein paar Minuten nach dem Spiel, bin ich aber sehr zufrieden. Dass wir dennoch nicht hundertprozentig zufrieden sind, spricht ehrlich gesagt auch für die Mannschaft. Wir können schon auch noch besser. Aber unter den Umständen heute, war das komplett in Ordnung. Shinji hat ein tolles Fußballspiel gemacht. Und sich 'nen Krampf gelaufen. Gutes Zeichen."

Shinji Kagawa (BVB): "Die Fans haben mich so warmherzig begrüßt, dass ich unbedingt gewinnen wollte. Ich bin glücklich, dass es geklappt hat. Heute hatte ich ständig Gänsehaut. Wir haben einen breiten Kader auf sehr hohem Niveau, wenn wir richtig gut zusammenspielen, sind wir eine Macht."

Christian Streich (Trainer Freiburg): "Wir sollten gegen Dortmund zunächst tief in der Verteidigung stehen. Es hat auch erst gut funktioniert. Dortmund war am Ende besser und hat verdient gewonnen."

Felix Klaus (Freiburg): "Wir hatten uns vorgenommen, defensiv gut zu stehen, was uns lange Zeit auch gut gelungen ist. Wenn wir mit einem 0:0 in die Pause gehen, wäre es vielleicht möglich gewesen, etwas mitzunehmen. Aber nach dem 0:2 wussten wir natürlich, dass es in der zweiten Halbzeit ganz schwer wird. Wichtig war deshalb, dass wir uns trotzdem nicht hängen gelassen und noch mal etwas probiert haben."

SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Der BVB hat mit Gyau 18 Spieler für den Kader zusammenbekommen. Kagawa steht gleich in der Startelf und spielt damit seine 50. Bundesligapartie. Für Immobile hat es nur für die Bank gereicht, das gleiche gilt bei Bender und Aubameyang.

Streich setzt auf eine defensivere Marschroute als sonst. Die 4-4-2-Grundordnung wird etwas aufgelockert, mit Höfler kommt ein defensiver Mittelfeldspieler statt Schahin. Darida spielt um Mehmedi herum, Zulechner steht erstmals in dieser Saison im SCF-Kader.

1.: Erste Chance für Freiburg. Mehmedi prüft Weidenfeller aus spitzem Winkel, der Dortmunder wehrt ab.

7.: Genialer Pass aus dem Mittelfeld von Jojic auf den eingelaufenen Großkreutz. Der versucht es aufs rechts, lange Ecke, der Ball geht knapp vorbei.

22.: Wieder findet Jojic Großkreutz, diesmal auf der anderen Seite. Die flache Hereingabe grätscht Kempf im letzten Moment vor Kagawa ins Aus.

31.: Bürki ist hellwach. Kempf mit einem miserablen Rückspiel über gute 40 Meter. Ramos ist beinahe dran, der Torwart kann allerdings im Rauslaufen klären.

34., 1:0, Ramos: Kagawa auf Großkreutz. Der darf von links flach hineinflanken, Ramos kommt kurz und vollendet direkt über Bürki hinweg.

36.: Gleicher Spielzug wie beim Führungstor. Diesmal flankt Durm in den Rückraum zu Großkreutz. Der verliert die Balance und haut drüber.

41., 2:0, Kagawa: Darauf hat das ganze Stadion gewartet! Konter der Dortmunder über Mkhitaryan, der selbst wieder in die Mitte zieht, als Ramos flach hereinbringt. Der Armenier lässt durch, Kagawa ist da und trifft ins kurze Eck.

51.: Endlich mal wieder Freiburg. Schmid kommt mit dem Kopf nach Flanke von Günter zum Abschluss, aber Weidenfeller wehrt gut ab.

61.: Mkhitaryan, Durm und Ramos spielen sich schnell in den Strafraum. Der Abschluss ist dann aber mehr Bogenlampe als Schuss.

67.: Ramos und Immobile erobern einen Ball am Strafraumrand. Der Italiener zieht in die Mitte und schüttelt locker Kempf ab. Bürki hat aber mit dem Schuss aus elf Metern keine Mühe.

77., 3:0, Aubameyang: Jetzt ist Freiburg hinten natürlich offen. Aubameyang kann nach einer Ecke seine Schnelligkeit ausspielen, nachdem Günter folgenschwer daneben haut. Der Lupfer über Bürki ist drin.

90., 3:1, Sorg: Das erste SCF-Tor in dieser Bundesliga-Saison. Oliver Sorg probiert es aus dem Strafraumeck einfach mal. Irgendwie kullert der Ball an allen vorbei zum Ehrentreffer.

Fazit: Verdienter Sieg des BVB, der keine Zweifel am Dreier aufkommen ließ. Dortmund ließ kaum Chancen zu und hätte vorne auch mehr Tore erzielen können.

Der Star des Spiels: Adrian Ramos. Auch wenn Kagawa im Fokus stand, lieferte der Kolumbianer das insgesamt bessere Spiel ab. Ein Tor selbst erzielt, dazu das 2:0 vorgelegt. Ramos arbeitete viel für die Mannschaft, war nach vorne aber dennoch effektiv. Ebenfalls stark: Milos Jojic.

Der Flop des Spiels: Marc-Oliver Kempf. Rettete erst heldenhaft gegen Kagawa und Großkreutz, verlor danach aber die Bindung zum Spiel. Mit Fehlern beim Rausrücken und entscheidenden Patzern. Hatte auch noch Glück beim Rückpass zu Bürki (31.) und der Chance von Immobile (67.).

Der Schiedsrichter: Bastian Dankert. Durchschnittliche Partie des Unparteiischen. Vertrat seine Linie und hatte eine angenehme Zweikampfbeurteilung. Kempf hätte jedoch in der ersten Hälfte einen Elfmeter gegen sich bekommen müssen, Krmas zwingend die Gelbe Karte sehen müssen nach seinem Zupfer gegen Mkhitaryan.

Das fiel auf:

  • Ohne nominellen zweiten Stürmer aufgelaufen agierte Freiburg doch in einem 4-4-2 gegen den Ball. Darida rückte dann neben Mehmedi. Attackiert wurde meist erst hinter der Mittellinie.
  • Bei höherem Ballbesitz des BVB entstand beim SC Freiburg des Öfteren eine Fünferkette mit drei zentralen Akteuren, die den Raum extrem verengten. So konnte Ramos einfach ins Mittelfeld begleitet werden.
  • Wenn Freiburg sich Platz erspielen konnte, geschah dies immer über die Seite von Erik Durm. Der Linksverteidiger hatte mit dem Fokus auf seine Seite große Probleme.
  • Gegen Ende der ersten Halbzeit verloren die Gäste zusehends die Ordnung. Einfache Ballverluste und keine genaue Einteilung beim Rausrücken aus der Fünferkette machten es dem BVB einfach.

Dortmund - Freiburg: Die Statistik zum Spiel

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