Sonntag, 12.04.2015
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Bundesliga - 28. Spieltag

3:2! Stuttgart ringt Werder nieder

Am 28. Spieltag der Bundesliga hat der VfB Stuttgart sein Heimspiel gegen den SV Werder Bremen mit 3:2 (1:0) gewonnen. Nach acht Spielen als Tabellen-Schlusslicht geben die Schwaben die Rote Laterne damit an den Hamburger SV ab.

Daniel Ginczek köpfte den VfB zwischenzeitlich in Führung
© Getty
Daniel Ginczek köpfte den VfB zwischenzeitlich in Führung

Vor 51.330 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena brachte Christian Gentner den VfB per Volleyschuss in der 16. Minute in Führung. Davie Selke erzielte nicht einmal fünf Minuten nach seiner Einwechslung den Ausgleich für Werder (50.).

In der zweiten Halbzeit ging das Spiel auf und ab: Martin Harnik vergab eine Reihe an Großchancen, Daniel Ginczek erzielte die erneute VfB-Führung (70.), ehe Jannik Vestergaard zum 2:2 traf (86.). In der Nachspielzeit gelang Ginzek doch noch der umjubelte Siegtreffer (90.+1) für die Schwaben.

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Martin Harnik flog nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz (84.). Aus den letzten drei Heimspielen holte der VfB starke sieben Punkte. Bei Bremen riss durch die Niederlage die Serie von vier ungeschlagenen Bundesliga-Gastspielen in Folge. Eine andere Werder-Serie hat dagegen Bestand: Seit fünf Spielen hat Werder nicht mehr gegen einen Tabellenletzten gewonnen.

Reaktionen:

Huub Stevens (Trainer VfB Stuttgart): "Ich habe viel erlebt, aber was sie mir heute wieder angetan haben - unglaublich. Trotzdem muss man der Mannschaft ein Kompliment machen, dass sie die Moral hat nach der Gelb-Roten Karte und dem 2:2. Das kann man nur hinkriegen, wenn man es gemeinsam tut, die Mannschaft mit den Fans. Das gibt auch Kraft."

Viktor Skripnik (Trainer Werder Bremen): "Das dritte Tor enttäuscht mich. Stuttgart war bissiger, hat seine Chance genutzt, wir hätten zum Schluss cleverer sein müssen. Wir müssen das abhaken und uns auf das Derby gegen den HSV konzentrieren."

Der Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Huub Stevens vertraut der gleichen Elf, die auch beim 1:3 in Wolfsburg begann - einzige Ausnahme: Nationalspieler Rüdiger kehrt erstmals nach seiner Knie-OP zurück in die Startformation. Baumgartl muss dafür wieder auf die Bank.

Werder tauscht dagegen im Vergleich zum torlosen Remis gegen Mainz auf mehreren Positionen: Für den gelbgesperrten Prödl beginnt Lukimya in der Innenverteidigung neben Vestergaard. Im Mittelfeld sind Junuzovic und Fritz wieder fit für die Startelf - sie ersetzen Kroos und Selke, für den Bartels von der Außenbahn in den Sturm vorrückt.

16., 1:0, Gentner: Harnik vertändelt im Werder-Strafraum den Ball, Sternberg klärt aber nur halbherzig in den Rückraum. Da steht Gentner, der aus 20 Metern volles Risiko geht und den Ball volley ins rechte untere Eck haut. Wolf steht auf dem falschen Fuß.

18.: Und wieder der VfB: Nach einer Hereingabe verpasst Kostic den Ball im Zentrum erst knapp, dann gerät auch Ginczek frei vor dem Tor ins Straucheln. Trotzdem kommt auch Klein aus dem Rückraum noch zur Schusschance, drischt den Ball aber deutlich drüber.

35.: Harnik lässt halblinks im Strafraum Bartels aussteigen und zieht kompromisslos ab - knapp drüber. Den hätte Wolf wohl nicht mehr bekommen.

1:1, 50., Selke: Fritz bringt den Ball in vollem Lauf aus dem rechten Halbfeld in den Strafraum, wo sich der eingewechselte Selke frei stiehlt und das Laufduell gegen die VfB-Abwehr gewinnt. Aus 14 Metern köpft der Joker ins linke untere Eck.

61.: Riesending für Harnik! Gentner tankt sich durch die Werder-Abwehr und legt im richtigen Moment nach rechts auf Harnik, der aus 12 Metern freie Schussbahn hat. Der Stuttgarter haut den Ball aber drüber!

62.: Und ein noch viel dickeres Ding! Wieder Harnik! Nach einer Hereingabe von links steht Harnik fünf Meter alleine vor dem leeren Tor. Er muss nur seinen Fuß hinhalten - macht das auch - und schafft es trotzdem, den Ball rechts am Tor vorbeizuschieben. Wahnsinn!

2:1, 70., Ginczek: Riesenpatzer von Wolf! Nach einem langen Ball auf Harnik kommt Wolf völlig unnötig aus dem Kasten und lässt sich sehr einfach umkurven. Harnik flankt auf den hereinstürmenden Ginczek, der aus vollem Lauf einköpft.

84., Gelb-Rot für Harnik (Stuttgart): Überflüssig wie ein Kropf. Harnik holt sich übermotiviert die Ampelkarte ab. Der Österreicher grätscht an der Seitenlinie Junuzovic um. Gebrauchter Tag für den VfB'ler.

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2:2, 86. Vestergaard: Der Ausgleich! Standardspezialist Junuzovic flankt die Kugel von links ins Zentrum, wo Vestergaard am höchsten steigt und aus sieben Metern relativ unbedrängt zentral zu seinem zweiten Saisontor einköpft. Ulreich bekommt die Arme nicht rechtzeitig hoch.

3:2, 90.+1, Ginczek: Serey Die steckt den Ball im Stile eines Spielmachers in den Lauf von Ginczek durch, der sich frei vor Wolf keine Blöße gibt und durch dessen Hosenträger zum 3:2 einnetzt.

Fazit: Ein verrücktes Spiel! Beide Mannschaften rennen auf und ab, ohne spielerisch zu glänzen. Mit den Tugenden des Abstiegskampfs siegt der VfB am Ende verdient gegen weitestgehend harmlose Bremer.

Der Star des Spiels: Daniel Ginczek. Knipste zweimal wichtig zur Führung und war somit Matchwinner bei den Schwaben. War vorne stets anspielbar und agil und bereitete weitere Chancen vor. Führte überragende 22 Luftzweikämpfe mit der Werder-Abwehr.

Der Flop des Spiels: Raphael Wolf. Patzte beim 1:2 fürchterlich und hatte auch sonst kaum Aktionen. Strahlte von hinten keine Ruhe aus und war nicht der sichere Rückhalt, den Werder gebraucht hätte. Auch schwach: Fin Bartels, der die wenigsten Ballaktionen (15) hatte und zur Halbzeit raus musste. Beim VfB erwies Martin Harnik dem Team durch seine vergebenen Chancen und den Platzverweis einen Bärendienst.

Der Schiedsrichter: Günter Perl. Hatte gerade im ersten Durchgang große Laufwege, da beide Mannschaften schnell umschalteten und viele Fouls zogen. War aber fast immer auf Ballhöhe und bewertete die Zweikämpfe nachvollziehbar. Rüdiger und di Santo nach ihrem kleinen Zwist in der ersten Halbzeit jeweils Gelb zu zeigen, geht in Ordnung. Das Halten Niedermeiers gegen Selke kurz nach Wiederanpfiff hätte aber durchaus einen Elfmeter nach sich ziehen können. Auch Gelb-Rot gegen Harnik ist okay. Insgesamt souveräne Leistung.

Das fiel auf:

  • Gerade zu Beginn war den Stuttgartern die Verunsicherung der letzten Wochen anzumerken. Gegen Werders gut strukturierte Ordnung tat sich der VfB mit dem Spielaufbau schwer. Immer wieder hatten Rüdiger und Niedermeier keine andere Wahl als den langen Ball in Richtung Ginczek, der damit gegen Lukimya und Vestergaard wenig zu melden hatte.
  • Die besten Bilder des 28. Spieltags
    STUTTGART - BREMEN 3:2: Vor dem Spiel heizen die VfB-Fans schon mal richtig ein. Roter Rauch schwebt durch die Mercedes-Benz-Arena
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    STUTTGART - BREMEN 3:2: Vor dem Spiel heizen die VfB-Fans schon mal richtig ein. Roter Rauch schwebt durch die Mercedes-Benz-Arena
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    Nach einer viertel Stunde gibt es dann für die Stuttgarter richtig Grund zu feiern: Christian Gentner trifft zur Führung
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    Kurz nach der Halbzeitpause schockt dann Davie Selke die Schwaben mit dem Tor für Werder - sein Jubel verläuft eher still
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    Hüpf Ginczek, hüpf! Nach dem erneuten Führungstreffer dürfen die Schwaben wieder jubeln
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    Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich trifft Ginczek in der Nachspielzeit doch noch zum 3:2! Der VfB gibt damit die rote Laterne an den HSV ab - und darf jubeln
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    1. FC KÖLN - TSG HOFFENHEIM 3:2: Wahl-Kraichgauer Kim und Wahl-Rheinländer Osako schenkten sich nichts
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    Gar nicht gut: Bicakcic zerrte Osako zu Boden, Elfmeter in Müngersdorf....
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    ...Lehmann & Friends sagen Danke, 1:0 für die Domstädter
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    Aufregung in Köln: Olkowski verursachte einen Elfmeter und flog vom Platz
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    Am Ende nützte die Überzahl nichts: Hoffenheim fuhr mit null Punkten nach Hause
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    HAMBURG - WOLFSBURG 0:2: Ob Peter Knäbels Heimdebüt besser läuft als das 0:4 in Leverkusen? Er selbst scheint skeptisch
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    Und das hat auch seinen Grund: Denn schon nach 10 Minuten trifft Guilavogui zum 1:0 für die Gäste
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    Der HSV zog, wie hier in Person von Behrami, im ersten Durchgang meist den Kürzeren
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    Zumindest die Fans beweisen Bundesliganiveau und unterstützen ihren HSV
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    Es hilft nichts: Daniel Caligiuri setzt den Schlusspunkt und schießt die Hamburger noch tiefer in die Krise
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    Ein Nachmittag zum Vergessen für den HSV: Die hämische Reaktion der Wölfe-Fans tat ihr übriges
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    FC BAYERN - FRANKFURT 3:0: Manuel Neuer macht sich zwar warm, bekommt aber von Guardiola eine Pause. Für ihn darf Pepe Reina ran
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    Technisch überragend! Die Bayern gehen mehr als sehenswert durch Robert Lewandowski in Führung - der hat allen Grund zum Jubeln
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    Die Frankfurter sind hoffnungslos unterlegen und laufen die komplette erste Halbzeit nur hinterher - so wie hier Hasebe
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    Auch ein blutender Thiago hindert die Bayern nicht an einem souveränen Sieg
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    Lewandowski schnürt den Doppelpack und trifft zum 2:0. Später erzielt Thomas Müller noch das verdiente dritte Tor für die Bayern
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    GLADBACH - DORTMUND 3:1: Keine 28 Sekunden dauert es, bis Gladbachs Wendt das 1:0 bejubeln darf
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    Jürgen Klopp zeigt's an: Schon zwei Tore hat der BVB nach 32 Minuten kassiert
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    Dortmunds Schmelzer ist entsprechend bedient, während die Gladbacher im Hintergrund jubeln
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    Alvaro Dominguez klärt vor Shinji Kagawa
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    Und das war der dritte Streich: Harvard Nordtveit traf zur endgültigen Entscheidung
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    MAINZ - LEVERKUSEN 2:3: Trotz der Prügelei nach dem Pokal-Spiel gegen Bayern halten Leverkusens Fans zu Emir Spahic
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    Nach einer Viertelstunde haben die Leverkusener Grund zur Freude. Heung-Min Son trifft nach Vorlage von Calhanoglu zur Führung
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    Schmidt und Schmidt: Leverkusens Roger übergibt Bellarabi den Ball, sein Mainzer Kollege Martin gibt seiner Mannschaft im Hintergrund Anweisungen
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    In der zweiten Hälfte trifft Kießling zum 2:0, ehe Calhanoglu mit einem perfekten Freistoß das dritte Leverkusener Tor erzielt
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    Auch die beiden Elfmetertreffer von Ja-Cheol Koo können an der Mainzer Niederlage nichts mehr ändern...
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    SCHALKE - FREIBURG 0:0: Vor dem Anpfiff gibt es eine Schweigeminute für die Opfer vom Germanwings-Absturz
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    Schalkes Farfan muss in der Anfangsphase nach einem Zusammenprall mit Mitrovic behandelt werden
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    Was für Pläne SC-Coach Christian Streich da wohl schmiedet?
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    Schalkes Kolasinac nimmt Karim Guede auf den Rücken
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    Des einen Freud, des anderen Leid: Julian Schuster ärgert sich über seinen vergebenen Elfmeter
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    PADERBORN - AUGSBURG 2:1: Andre Breitenreiter wirkt angespannt - hoffentlich beißt er sich vor Aufregung nicht in die Zunge
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    Die Augsburger sind in der ersten Hälfte zwar überlegen, können aber keine größere Gefahr ausstrahlen. Kampf ist angesagt!
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    Geht er rein, geht er rein? Nein! Knapp verfehlt - gute Chance für Paderborn
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    Nach der Paderborner Führung gelingt Bayern-Leihgabe Pierre-Emile Höjbjerg der Ausgleich - doch die Jubelstimmung hält nur kurz...
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    Denn Srdan Lakic zeigt seine Muskeln und trifft zur erneuten Führung! Damit steht es 2:1 für die Paderborner. Endlich mal wieder ein Sieg!
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    HANNOVER - HERTHA 1:1: Tayfun Korkut stand vor dem Spiel enorm unter Druck
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    Die Partie war umkämpft, spielerische Highlights gab es kaum
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    Zunächst hatte Herthas Defensive um Keeper Thomas Kraft alles im Griff
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    Dennoch stocherte Schulz in der 75. Minute den Ball über die Linie. Der Jubel war groß - die Entscheidung?
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    Keineswegs! Nicht einmal zehn Minuten später traf Stocker sehenswert zum Ausgleich
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  • Nach einer Viertelstunde löste sich Werder vom zunächst abwartenden Spiel und versuchte selbst, über die Außen Druck zu machen. Das ging auf Kosten der defensiven Grundordnung: Die Kompaktheit der Bremer Ketten war in der Rückwärtsbewegung überhaupt nicht mehr gegeben, was dem VfB mehrere gefährliche Konter ermöglichte.
  • Bartels, der bei Werder als zweite Spitze neben di Santo aufgeboten war, hing mit seinem Sturmpartner oft in der Luft und ließ sich deshalb häufig ins Mittelfeld zurückfallen, um das Stuttgarter Übergewicht im Zentrum zu minimieren. Skripniks Idee, durch die Doppelspitze mehr Druck auf die VfB-Abwehr auszuüben, ging zunächst nicht auf.
  • Das hatte zur Folge, dass Bartels, der mit 15 Ballaktionen die wenigsten aller Feldspieler hatte, zur Pause in der Kabine blieb und durch Selke ersetzt wurde. Der zeigte durch seine Physis und intelligente Laufwege eine ganz andere Präsenz und bot Werder die Möglichkeit, nach Ballgewinn schneller umzuschalten.
  • Spielerisch mangelt es bei beiden Mannschaften. Um das Mittelfeld zu überbrücken, jagen Werder und der VfB den Ball oft lang nach vorne, in der Hoffnung, über den zweiten Ball in die Angriffszone zu gelangen. Wenig überraschend, dass das Spiel durch Kampf und einen individuellen Patzer entschieden wurde.

Stuttgart - Bremen: Die Statistik zum Spiel

Benedikt Treuer

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