wird geladen

Bundesliga - 28. Spieltag

3:2! Stuttgart ringt Werder nieder

Von Benedikt Treuer
Sonntag, 12.04.2015 | 19:25 Uhr
Daniel Ginczek köpfte den VfB zwischenzeitlich in Führung
© Getty
Advertisement
International
So17:00
Topspiel am Sonntag: Tottenham - Liverpool
Ligue 1
St. Etienne -
Montpellier
Premier League
West Ham -
Brighton
J1 League
Kobe -
Tosu
A-League
FC Sydney -
Sydney Wanderers
Primera División
Levante -
Getafe
Premier League
Chelsea -
Watford
Premier League
Huddersfield -
Man United
Primera División
Real Betis -
Alaves
Ligue 1
Monaco -
Caen
Serie A
Sampdoria -
Crotone
Premier League
Southampton -
West Bromwich
Primera División
Valencia -
Sevilla
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Amiens -
Bordeaux
Ligue 1
Angers -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Dijon
Ligue 1
Nantes -
Guingamp
Ligue 1
Rennes -
Lille
Premier League
Man City -
Burnley (DELAYED)
Primera División
Barcelona -
Malaga
Serie A
Neapel -
Inter Mailand
Primeira Liga
Porto -
Pacos Ferreira
Premier League
Stoke -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Crystal Palace (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Las Palmas
Eredivisie
PSV – Heracles
Serie A
Chievo Verona -
Hellas Verona
Championship
Ipswich -
Norwich
CSL
Evergrande -
Guizhou
Eredivisie
Feyenoord -
Ajax
Premier League
Everton -
Arsenal
Ligue 1
Nizza -
Strassburg
Serie A
Atalanta -
Bologna
Serie A
Benevento -
Florenz
Serie A
AC Mailand -
Genua
Serie A
SPAL -
Sassuolo
Serie A
FC Turin -
AS Rom
Premier League
ZSKA Moskau -
Zenit
Primera División
Celta Vigo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Troyes -
Lyon
Premier League
Tottenham -
Liverpool
First Division A
Anderlecht -
Genk
Serie A
Udinese -
Juventus
Premier League
Dynamo Kiew -
Schachtjor Donezk
Primera División
Leganes -
Bilbao
Super Liga
Roter Stern Belgrad -
Lucani
Primera División
Real Madrid -
Eibar
Serie A
Lazio -
Cagliari
Serie A
São Paulo -
Flamengo
Ligue 1
Marseille -
PSG
Allsvenskan
Malmö -
AIK
Primera División
Real Sociedad -
Espanyol
Primera División
La Coruna -
Girona
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter Mailand -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolverhampton
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo -
Milan
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Strasbourg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nizza
Championship
Leeds -
Sheffield Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man Utd -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Serie A
Milan -
Juventus
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Primera División
Atletico Madrid -
Villarreal
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Serie A
AS Rom -
Bologna
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Watford -
Stoke (Delayed)
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham (Delayed)
CSL
Hebei -
Guangzhou Evergrande
J1 League
Kofu -
Kobe
Primera División
Getafe -
Real Sociedad
Eredivisie
Vitesse -
PSV
Serie A
Benevento -
Lazio
Championship
Birmingham -
Aston Villa
Premier League
Zenit -
Lok Moskau
First Division A
Brügge -
Sint-Truiden
Premier League
Brighton -
Southampton
Ligue 1
Lyon -
Metz
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo Verona
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Primera División
Girona -
Real Madrid
Ligue 1
Toulouse -
St. Etienne
Premier League
Leicester -
Everton
Primera División
Eibar -
Levante
Serie A
Ponte Preta -
Corinthians
Primera División
Malaga -
Celta Vigo
Serie A
FC Turin -
Cagliari
Ligue 1
Lille -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Belgrano
Serie A
Hellas Verona – Inter Mailand
Premier League
Burnley -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Real Betis
Primera División
Las Palmas -
La Coruna
Championship
Preston -
Aston Villa

Am 28. Spieltag der Bundesliga hat der VfB Stuttgart sein Heimspiel gegen den SV Werder Bremen mit 3:2 (1:0) gewonnen. Nach acht Spielen als Tabellen-Schlusslicht geben die Schwaben die Rote Laterne damit an den Hamburger SV ab.

Vor 51.330 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena brachte Christian Gentner den VfB per Volleyschuss in der 16. Minute in Führung. Davie Selke erzielte nicht einmal fünf Minuten nach seiner Einwechslung den Ausgleich für Werder (50.).

In der zweiten Halbzeit ging das Spiel auf und ab: Martin Harnik vergab eine Reihe an Großchancen, Daniel Ginczek erzielte die erneute VfB-Führung (70.), ehe Jannik Vestergaard zum 2:2 traf (86.). In der Nachspielzeit gelang Ginzek doch noch der umjubelte Siegtreffer (90.+1) für die Schwaben.

Die Bundesliga geht in die heiße Phase - Jetzt bei Tipico wetten!

Martin Harnik flog nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz (84.). Aus den letzten drei Heimspielen holte der VfB starke sieben Punkte. Bei Bremen riss durch die Niederlage die Serie von vier ungeschlagenen Bundesliga-Gastspielen in Folge. Eine andere Werder-Serie hat dagegen Bestand: Seit fünf Spielen hat Werder nicht mehr gegen einen Tabellenletzten gewonnen.

Reaktionen:

Huub Stevens (Trainer VfB Stuttgart): "Ich habe viel erlebt, aber was sie mir heute wieder angetan haben - unglaublich. Trotzdem muss man der Mannschaft ein Kompliment machen, dass sie die Moral hat nach der Gelb-Roten Karte und dem 2:2. Das kann man nur hinkriegen, wenn man es gemeinsam tut, die Mannschaft mit den Fans. Das gibt auch Kraft."

Viktor Skripnik (Trainer Werder Bremen): "Das dritte Tor enttäuscht mich. Stuttgart war bissiger, hat seine Chance genutzt, wir hätten zum Schluss cleverer sein müssen. Wir müssen das abhaken und uns auf das Derby gegen den HSV konzentrieren."

Der Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Huub Stevens vertraut der gleichen Elf, die auch beim 1:3 in Wolfsburg begann - einzige Ausnahme: Nationalspieler Rüdiger kehrt erstmals nach seiner Knie-OP zurück in die Startformation. Baumgartl muss dafür wieder auf die Bank.

Werder tauscht dagegen im Vergleich zum torlosen Remis gegen Mainz auf mehreren Positionen: Für den gelbgesperrten Prödl beginnt Lukimya in der Innenverteidigung neben Vestergaard. Im Mittelfeld sind Junuzovic und Fritz wieder fit für die Startelf - sie ersetzen Kroos und Selke, für den Bartels von der Außenbahn in den Sturm vorrückt.

16., 1:0, Gentner: Harnik vertändelt im Werder-Strafraum den Ball, Sternberg klärt aber nur halbherzig in den Rückraum. Da steht Gentner, der aus 20 Metern volles Risiko geht und den Ball volley ins rechte untere Eck haut. Wolf steht auf dem falschen Fuß.

18.: Und wieder der VfB: Nach einer Hereingabe verpasst Kostic den Ball im Zentrum erst knapp, dann gerät auch Ginczek frei vor dem Tor ins Straucheln. Trotzdem kommt auch Klein aus dem Rückraum noch zur Schusschance, drischt den Ball aber deutlich drüber.

35.: Harnik lässt halblinks im Strafraum Bartels aussteigen und zieht kompromisslos ab - knapp drüber. Den hätte Wolf wohl nicht mehr bekommen.

1:1, 50., Selke: Fritz bringt den Ball in vollem Lauf aus dem rechten Halbfeld in den Strafraum, wo sich der eingewechselte Selke frei stiehlt und das Laufduell gegen die VfB-Abwehr gewinnt. Aus 14 Metern köpft der Joker ins linke untere Eck.

61.: Riesending für Harnik! Gentner tankt sich durch die Werder-Abwehr und legt im richtigen Moment nach rechts auf Harnik, der aus 12 Metern freie Schussbahn hat. Der Stuttgarter haut den Ball aber drüber!

62.: Und ein noch viel dickeres Ding! Wieder Harnik! Nach einer Hereingabe von links steht Harnik fünf Meter alleine vor dem leeren Tor. Er muss nur seinen Fuß hinhalten - macht das auch - und schafft es trotzdem, den Ball rechts am Tor vorbeizuschieben. Wahnsinn!

2:1, 70., Ginczek: Riesenpatzer von Wolf! Nach einem langen Ball auf Harnik kommt Wolf völlig unnötig aus dem Kasten und lässt sich sehr einfach umkurven. Harnik flankt auf den hereinstürmenden Ginczek, der aus vollem Lauf einköpft.

84., Gelb-Rot für Harnik (Stuttgart): Überflüssig wie ein Kropf. Harnik holt sich übermotiviert die Ampelkarte ab. Der Österreicher grätscht an der Seitenlinie Junuzovic um. Gebrauchter Tag für den VfB'ler.

2:2, 86. Vestergaard: Der Ausgleich! Standardspezialist Junuzovic flankt die Kugel von links ins Zentrum, wo Vestergaard am höchsten steigt und aus sieben Metern relativ unbedrängt zentral zu seinem zweiten Saisontor einköpft. Ulreich bekommt die Arme nicht rechtzeitig hoch.

3:2, 90.+1, Ginczek: Serey Die steckt den Ball im Stile eines Spielmachers in den Lauf von Ginczek durch, der sich frei vor Wolf keine Blöße gibt und durch dessen Hosenträger zum 3:2 einnetzt.

Fazit: Ein verrücktes Spiel! Beide Mannschaften rennen auf und ab, ohne spielerisch zu glänzen. Mit den Tugenden des Abstiegskampfs siegt der VfB am Ende verdient gegen weitestgehend harmlose Bremer.

Der Star des Spiels: Daniel Ginczek. Knipste zweimal wichtig zur Führung und war somit Matchwinner bei den Schwaben. War vorne stets anspielbar und agil und bereitete weitere Chancen vor. Führte überragende 22 Luftzweikämpfe mit der Werder-Abwehr.

Der Flop des Spiels: Raphael Wolf. Patzte beim 1:2 fürchterlich und hatte auch sonst kaum Aktionen. Strahlte von hinten keine Ruhe aus und war nicht der sichere Rückhalt, den Werder gebraucht hätte. Auch schwach: Fin Bartels, der die wenigsten Ballaktionen (15) hatte und zur Halbzeit raus musste. Beim VfB erwies Martin Harnik dem Team durch seine vergebenen Chancen und den Platzverweis einen Bärendienst.

Der Schiedsrichter: Günter Perl. Hatte gerade im ersten Durchgang große Laufwege, da beide Mannschaften schnell umschalteten und viele Fouls zogen. War aber fast immer auf Ballhöhe und bewertete die Zweikämpfe nachvollziehbar. Rüdiger und di Santo nach ihrem kleinen Zwist in der ersten Halbzeit jeweils Gelb zu zeigen, geht in Ordnung. Das Halten Niedermeiers gegen Selke kurz nach Wiederanpfiff hätte aber durchaus einen Elfmeter nach sich ziehen können. Auch Gelb-Rot gegen Harnik ist okay. Insgesamt souveräne Leistung.

Das fiel auf:

  • Gerade zu Beginn war den Stuttgartern die Verunsicherung der letzten Wochen anzumerken. Gegen Werders gut strukturierte Ordnung tat sich der VfB mit dem Spielaufbau schwer. Immer wieder hatten Rüdiger und Niedermeier keine andere Wahl als den langen Ball in Richtung Ginczek, der damit gegen Lukimya und Vestergaard wenig zu melden hatte.
  • Nach einer Viertelstunde löste sich Werder vom zunächst abwartenden Spiel und versuchte selbst, über die Außen Druck zu machen. Das ging auf Kosten der defensiven Grundordnung: Die Kompaktheit der Bremer Ketten war in der Rückwärtsbewegung überhaupt nicht mehr gegeben, was dem VfB mehrere gefährliche Konter ermöglichte.
  • Bartels, der bei Werder als zweite Spitze neben di Santo aufgeboten war, hing mit seinem Sturmpartner oft in der Luft und ließ sich deshalb häufig ins Mittelfeld zurückfallen, um das Stuttgarter Übergewicht im Zentrum zu minimieren. Skripniks Idee, durch die Doppelspitze mehr Druck auf die VfB-Abwehr auszuüben, ging zunächst nicht auf.
  • Das hatte zur Folge, dass Bartels, der mit 15 Ballaktionen die wenigsten aller Feldspieler hatte, zur Pause in der Kabine blieb und durch Selke ersetzt wurde. Der zeigte durch seine Physis und intelligente Laufwege eine ganz andere Präsenz und bot Werder die Möglichkeit, nach Ballgewinn schneller umzuschalten.
  • Spielerisch mangelt es bei beiden Mannschaften. Um das Mittelfeld zu überbrücken, jagen Werder und der VfB den Ball oft lang nach vorne, in der Hoffnung, über den zweiten Ball in die Angriffszone zu gelangen. Wenig überraschend, dass das Spiel durch Kampf und einen individuellen Patzer entschieden wurde.

Stuttgart - Bremen: Die Statistik zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung