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Bundesliga - 26. Spieltag

Müdes Wolfsburg patzt in Mainz

Sonntag, 22.03.2015 | 17:20 Uhr
Die Mainzer lieferten Wolfsburg einen erbarmungslosen Fight
© Getty
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Am 26. Spieltag lässt der VfL Wolfsburg Federn beim Gastspiel gegen den 1. FSV Mainz 05. Das 1:1 (1:0)-Unentschieden wird der starken Leistung der Mannschaft von Martin Schmidt aber nicht gerecht.

Vor 32.236 Zuschauern in der Coface-Arena spielte der 1. FSV Mainz 05 eine bärenstarke erste Halbzeit. Niko Bungert (7.) erzielte die frühe Führung mit dem ersten Saisontreffer, Johannes Geis scheiterte am Aluminium.

Luiz Gustavo (60.) scheiterte sich in der zweiten Halbzeit ebenfalls am Pfosten, ehe er einen Kopfball von Naldo zum Ausgleich ins Tor stocherte. Es war bereits der achte Treffer der Wölfe in dieser Saison nach einem Eckball - ligaweiter Höchstwert!

Maxi Arnold sah seine fünfte Gelbe wegen Meckerns und fehlt dem VfL am kommenden Spieltag gegen den VfB Stuttgart.

Reaktionen:

Martin Schmidt (Trainer FSV Mainz 05): "Es ist im fünften Spiel das erste Tor, das wir nach einer Standardsituation kriegen. Wir sind das kleinste Team der Liga. Auf Dauer kannst du das dann nicht verteidigen. Aber wenn wir nur jedes fünfte Spiel ein Gegentor nach Standards kriegen, nehmen wir das auch."

Christian Heidel (Manager FSV Mainz 05): "Ich glaube, dass durch ihn ein Ruck durch die Mannschaft gegangen ist. Er strahlt das auch aus. Ich kann mich an wenige Spiele erinnern, in denen das ganze Stadion nach einem 1:1 Kopf steht. Das zeigt, dass der Funke wieder übergesprungen ist."

Nico Bungert (FSV Mainz 05): "Nach dem Abpfiff war das Gefühl so, dass der Punkt zu wenig ist. Denn am Ende haben wir noch einmal gedrückt. Doch Wolfsburg ist eine Mannschaft, die immer gefährlich sein kann. Mit etwas Wehmut sind wir sehr glücklich heute."

Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg): "Mainz hat ein richtig gutes Spiel gemacht. Wir haben in der ersten Hälfte gar nicht stattgefunden. Wir könnten uns nicht beschweren, wenn wir da noch ein zweites Tor gefangen hätten. In der zweiten Hälfte haben wir zum richtigen Zeitpunkt den Ausgleich gemacht."

Klaus Allofs (Manager VfL Wolfsburg): "Wir wussten schon vorher, dass wir in Mainz den Kampf annehmen müssen. Darauf waren wir eingestellt. Aber wir haben ihn nicht angenommen. Es lag nicht daran, dass wir durchgewechselt haben. Es war unsere Grundhaltung zum Spiel. Wir waren nicht so wach, wie wir wollten."

SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Martin Schmidt vertraut auf Ja-Cheol Koo, der für den verletzten Jonas Hofmann in die erste Elf rutscht. Sonst gibt es keine Änderungen zum 2:0-Sieg gegen Augsburg.

Anders dagegen beim VfL Wolfsburg. Dieter Hecking ändert im Vergleich zum 2:1 in Mailand gleich sechs Besetzungen: Nicklas Bendtner, Andre Schürrle, Naldo, Sebastian Jung, Maxi Arnold und Marcel Schäfer kommen für Bas Dost, Daniel Caligiuri, Robin Knoche, Vieirinha, Christian Träsch und Ricardo Rodriguez aus dem Kabinengang.

5.: Gustavo mit einem Dribbling links vom Strafraum. Er will eigentlich locker in die Mitte spielen, Benaglio ist aber noch nicht wach und nimmt den Ball auf. Indirekter Freistoß, den Klose anschließend per Kopf entschärft.

7., 1:0, Bungert: Jetzt ist der Ball aber drin. Geis bringt die Ecke direkt im Anschluss, Bungert hält den Schädel hin. Weil der Pfosten nicht besetzt ist, schlägt es unten links ein.

28.: Mainz bleibt die klar bessere Mannschaft. Wieder ist es Standardschütze Geis, der es brandgefährlich macht. Sein Freistoß aus gut 23 Metern knallt genau an das rechte Lattenkreuz.

40.: Der Ball ist im Tor, Okazaki jubelt, wird dann aber schnell unterbrochen. De Blasis schießt aus kurzer Distanz, Okazaki hält den Fuß rein, steht aber auch ein gutes Stück im Abseits.

58.: Baumgartlinger rutscht im Aufbau weg, Gustavo fackelt nicht lange und zieht aus der Entfernung ab. Sein Schuss landet am linken Pfosten.

60., 1:1, Gustavo: Wieder ist es eine Ecke, die für ein Tor sorgt. De Bruyne sucht und findet Naldo, der köpft auf den langen Pfosten. Gustavo hält hin und duselt den Ball irgendwie an Malli vorbei ins Tor.

86.: Okazaki versucht es am Fünfer mit einem Flugkopfball. Die starke Flanke von rechts rauscht aber wenige Zentimeter an seinem Kopf vorbei.

Fazit: Mainz spielte eine der besten Saisonleistungen, kann sich allerdings nicht mit drei Punkten belohnen. Dafür fehlte die letzte Konsequenz. Wolfsburg wirkte matt.

Der Star des Spiels: Julian Baumgartlinger machte seinen gewohnten Job. Nicht sehr auffällig, dirigierte aber das Mittelfeld und vor allem das bärenstarke Pressing. Zusammen mit Johannes Geis überragend in der Balleroberung und in der Antizipation. Hätte vielleicht in manchen Situationen mehr Risiko gehen können, entschied sich aber für die sicheren Pässe.

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Der Flop des Spiels: Joshua Guilavogui fand nicht in die Partie. Dem Mittelfeldspieler ging jede Bindung nach vorne und hinten ab, dazu kamen einige leichte Ballverluste. Bekam von Hecking dementsprechend nur 45 Minuten. Ebenfalls mit einem schlechten Tag: Andre Schürrle.

Der Schiedsrichter: Wolfgang Stark hatte die Partie gut im Griff. Hier und da vielleicht mit einer Entscheidung, die etwas von seiner Linie abwich, insgesamt aber mit einer souveränen und unauffälligen Leistung. Verlor in der 75. Minute kurz die Übersicht und hätte Gustavo Gelb zeigen müssen.

Das fiel auf:

  • Die Wölfe fanden zu Beginn überhaupt nicht in die Partie. Das lag am sehr gut strukturierten Pressing der Mainzer, die sich um den Mittelkreis herum formierten, bei Gelegenheit sofort rausrückten und den Ballführenden systematisch vom Rest abschnitten.
  • Hecking reagierte schnell und zog seine Viererkette im Aufbau breiter auseinander. Dennoch blieb ein Rechtsfokus vorhanden, über Naldo ging deutlich mehr, als über links. Das machte es Mainz leicht, den Übergang ins letzte Drittel zu vereiteln.
  • Die Gäste verlagerten nicht schnell genug, aus dem Zentrum kam wenig bis gar nichts. Das Ergebnis war eine Passquote von etwas mehr als 50 Prozent in der gegnerischen Halbzeit, die sich auch in Halbzeit zwei nur minimal steigerte. Sonst verbucht Wolfsburg in dieser Kategorie um die 75 Prozent.
  • Mit den Einwechslungen von Vieirinha und Perisic sollten die Mannschaftsteile besser verbunden werden. Das klappte nur bedingt, entwickelte aber immerhin etwas mehr Dynamik in der Offensive, weil die rechte Seite konsequenter und vor allem breiter besetzt wurde.
  • Mit dem hohen Vieirinha legte Wolfsburg mehrfach die rechte Seite offen, besonders im Vorwärtsgang erlaubten sich die Wolfsburger einige Ballverluste, die Mainz im Rücken des Portugiesen aber nicht ausnutzen konnte.

Mainz - Wolfsburg: Die Statistik zum Spiel

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