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Bundesliga - 25. Spieltag

Köln holt Punkt bei schwachem BVB

Samstag, 14.03.2015 | 20:19 Uhr
Der BVB hat nun zwei Bundesligaspiele in Folge kein Tor geschossen
© Getty
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Borussia Dortmund und der 1. FC Köln trennen sich am 25. Spieltag der Bundesliga 0:0-Unentschieden. Der BVB muss damit weiter auf seinen 700. Sieg im deutschen Oberhaus warten.

Vor 80.667 Zuschauern im ausverkauften Signal Iduna Park hätte Köln nach einem der zahlreichen Konter in Führung gehen müssen. Von Dortmund kam lange Zeit sehr wenig, erst gegen Ende der Partie konnte der BVB über einen längeren Zeitraum Druck aufbauen.

Damit wartet der FC seit 1991 auf einen Auswärtssieg in Dortmund (zuletzt im April 1991 mit 2:1). Der BVB spielt dagegen erstmals seit Februar 2012 in vier Pflichtspielen in Folge zu Null.

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Reaktionen:

Jürgen Klopp (Trainer Dortmund): "Gegen Köln ist es sehr schwer. Wir haben zwar immer mehr Druck entwickelt, aber die hellen Momente waren nicht dabei. Köln hatte die größeren Möglichkeiten aus den Kontern heraus. Wir hätten es besser regeln müssen."

Peter Stöger (Trainer Köln): "Wir haben in der ersten Halbzeit einige Chancen ungenutzt gelassen. Wir sind aber zufrieden. Wenn man die Möglichkeiten liegen lässt, ist es normal so, dass man so ein Spiel noch verliert. Um einen Dreier mitzunehmen, hätten wir einige Situationen besser lösen müssen."

Marco Reus (Dortmund): "Köln hat es gut gemacht, wir nicht. Wir haben uns in der ersten Halbzeit zu wenig bewegt und zu wenige Torchancen herausgespielt. Wir wussten, dass es nicht immer bergauf gehen kann. Wir müssen wieder mehr Willen zeigen und im Strafraum die Bälle besser halten, dann sieht es wieder anders aus."

SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Der BVB nach dem 0:0 in Hamburg mit einer Änderung der Startelf. Kehl ersetzt Bender (Bank). Mit 28,2 Jahren im Schnitt setzt Klopp auf die älteste Anfangsformation seiner Amtszeit, die in dieser Zusammensetzung noch nie miteinander gespielt hat.

Gleiches Bild auch beim FC. Stöger ändert nach dem 4:2 gegen Frankfurt einmal: Mavraj ersetzt den rotgesperrten Wimmer.

2.: Fehlpass Kehl im Mittelfeld. Köln schaltet schnell um, Ujah schickt Deyverson mit einem hohen Ball über die Dortmunder Abwehr. Der Brasilianer legt sich den Ball etwas zu weit vor und scheitert dann mit seinem Lupfer an Weidenfeller.

4.: Eckball Schmelzer von rechts. In der Mitte steigen Subotic und Hummels gemeinsam hoch, Ersterer köpft die Kugel knapp über die Latte.

5.: Wieder verliert Kehl den Ball, diesmal gegen Deyverson. Risse schickt dann den halbrechts startenden Ujah steil, der zwar Weidenfeller umkurvt, aber weit nach außen gedrängt. Seinen Schuss aus spitzem Winkel wehrt Weidenfeller ab.

36.: Nachdem sich Deyverson fest läuft, landet der zweite Ball bei Ujah, der von rechts den links freistehenden Risse bedient. Dessen Schuss aus 15 Metern rutscht ein bisschen ab und segelt deswegen am Tor vorbei.

52.: Ballverlust Gündogan. Peszko schickt Ujah rechts steil. Der setzt sich gegen Hummels und Subotic durch und findet mit seinem Pass in die Mitte Deyverson. Der Brasilianer legt sich den Ball 14 Meter vor dem Tor auf den rechten Fuß, jagt das Leder aber drüber - Großchance!

66.: Nach einem Einwurf von rechts kommt Reus von der Strafraumgrenze volley zum Abschluss. Der Ball wird noch leicht abgefälscht, sodass Horn eine tolle Parade zeigen muss, um den Schuss aus dem rechten unteren Eck zu kratzen.

71.: Tor für Dortmund! Der Ball ist im Netz, aber Jubel will nicht aufkommen. Nach einer Flanke von Kampl von links drückt Aubameyang die Kugel am zweiten Pfosten mit der rechten Hand über die Linie. Das gibt für den Gabuner die dritte Gelbe Karte der Saison.

79.: Reus bringt einen Freistoß in den Strafraum. Hummels läuft ein, kommt zwar nicht an die Kugel, verwirrt aber Horn, der trotzdem erstklassig reagiert und den gefährlichen Aufsetzer zur Seite abwehrt.

Fazit: Ausgezeichnetes Spiel der Kölner, die dem BVB die Stärken nahmen. Bei konsequenterer Chancenverwertung hätte der FC sogar mehr als nur einen Zähler mitnehmen können.

Der Star des Spiels: Ohne Anthony Ujah hätte Kölns Umschaltspiel in die Offensive nicht funktionieren können. Der Stürmer machte sehr viele Bälle fest, verteilte sie klug und war robust am Boden und in der Luft.

Der Flop des Spiels: Shinji Kagawa war nicht der einzige schwache Dortmunder am Samstagabend. Der Japaner befindet sich derzeit aber in einem kleinen Loch, schon in Hamburg war sein Auftritt ziemlich mager. War gegen den FC offensiv kaum zu sehen und brachte nur wenige Bälle an den Mann. Ging nach einer guten Stunde runter.

Der Schiedsrichter: Markus Schmidt mit einer tadellosen Leistung in einer Partie, die ohne viele Fouls auskam.

Das fiel auf:

  • Köln mit klarer Marschroute, die sehr diszipliniert umgesetzt wurde: Tief stehend und gut gestaffelt verschoben bei Ballbesitz BVB zwei Viererketten, die besonders die Räume im Zentrum extrem eng werden ließen. Die beiden Angreifer liefen die Dortmunder Innenverteidiger nicht an, sondern stellten die Passwege auf die beiden Sechser zu. Resultat waren mehreren schwache Bälle in der Spielauslösung der Hausherren.
  • Gewann der aufmerksame FC den Ball, spielte man sofort vertikal ins Angriffsdrittel und rückte mit drei, vier Mann heraus. Dortmund stand mit seiner Formation enorm hoch und hatte in einigen Szenen Schwierigkeiten, diese Konter der Gäste vernünftig abzusichern.
  • Offensiv fehlte es dem BVB über die gesamte Spielzeit an allen Ecken und Enden. Den Gastgebern mangelte es an Tempo und Risiko. Effektiv zwischen die Ketten kam die Borussia kaum, da sich dort auch zu wenige Anspieloptionen boten und man in diesen Räumen an keine zweiten Bälle gelangte. Auch lange Schläge, um hinter die Abwehr zu kommen, fruchteten nicht.
  • Dortmund zeigte sich erst dann verbessert, nachdem Blaszczykowski sowie der umtriebige Kampl ins Spiel kamen und für mehr Geschwindigkeit über die Außen und etwas Variantenreichtum sorgten. Der Druck des BVB nahm immer weiter zu, doch die Hausherren verloren letztlich auch offensiv zu viele Zweikämpfe, um zu klaren Torchancen zu kommen.

Dortmund - Köln: Die Statistik zum Spiel

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